J. S. Bach: „Kunst der Fuge“

Kritik Ottavio Dantone und seine Accademia Bizantina beleuchten das scheinbar nur intellektuelle Linienspiel.

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Das Spätwerk J. S. Bachs gilt bis heute als rätselhaft, rätselhafter noch als Beethovens späte Quartette. Zur „Kunst der Fuge“ gibt es die kühnsten Theorien, bis hin zur Vermutung, sie sei nur für die Augen, nicht zum Musizieren bestimmt; Ottavio Dantone und seine Accademia Bizantina beweisen das Gegenteil: In stets wechselnden Farben beleuchten sie das scheinbar nur intellektuelle Linienspiel, erwecken es zu klingendem Leben. Dantone erliegt auch nicht der Versuchung, den finalen Contrapunctus zu vervollständigen. Hier, meint er, sei Bach an eine Grenze gestoßen. Erschreckend der Moment, in dem wir davorstehen. (Decca)

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