Wie „schön“ darf Elend sein?

Für ihre Graphic Novel „Der Riss“ haben sich Carlos Spottorno und Guillermo Abril an die Grenzen der Europäischen Union begeben – und an ihre eigenen.

Habseligkeiten schiffbrüchiger Flüchtlinge, gefunden am Strand von Lampedusa.
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Habseligkeiten schiffbrüchiger Flüchtlinge, gefunden am Strand von Lampedusa.
Habseligkeiten schiffbrüchiger Flüchtlinge, gefunden am Strand von Lampedusa. – (c) Aus dem Band „Der Riss“

Es ist Ihnen ja sicher nicht entgangen, dieses Top-Großereignis der vergangenen Woche. Nein, nicht das Annoncement der Heiratspläne von Prinz Harry und Meghan Markle ist gemeint. Auch nicht die jüngste Twitterei aus dem Weißen Haus. Da war doch dieser Gipfel im fernen Abidjan, wo Europäische und Afrikanische Union über Partnerschaftlichkeit berieten, nicht zuletzt im Zeichen jener Migrationsströme, die seit Jahr und Tag vom zweitgrößten Kontinent, Afrika, auf den zweitkleinsten, Europa, überschwappen, so sie sich nicht im Mittelmeer dazwischen – wie soll man sagen? – verlieren. Also: der Gipfel von Abidjan – wie war das doch gleich? Angela Merkel war da, Emmanuel Macron war da, Jean-Claude Juncker, Donald Tusk und halt noch ein paar afrikanische Potentaten, von denen wir hierzulande weit überwiegend ohnehin nicht einmal den Namen kennen. Apropos: Wo liegt denn eigentlich dieses Abidjan? Ich muss schnell googeln . . .

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