Wo alles begann

Robert Menasses Roman „Die Hauptstadt“ bündelt Elemente wie Bürokratiesatire, Krimi und utopische Pläne zu einem reichhaltigen Brüssel-Kaleidoskop. Im Zentrum steht der pensionierte Ökonomieprofessor Alois Erhart – ein Österreicher.

Unter Österreichs Autoren gilt er als Europas größter Fan. Sein neues Buch über die europäische Hauptstadt bestätigt diesen Ruf jetzt in eindrucksvoller Weise. Schon vor mehreren Jahren hat Menasse einen solchen Roman angekündigt: ein Buch über Brüssel. Auf die Idee, ausgerechnet diesen Ort literarisch fruchtbar zu machen, muss man erst einmal kommen. Nichts spricht für ihn: eine kalte Bürokratenhochburg. Gutes Essen, vielleicht. Sonst nur sehr viel Konstruiertes und wenig Gewachsenes.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 09.09.2017)

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