Komm, wir fliegen ins All!

Mondfahrt-Kanonen, betörende Venusianerinnen, endlose Weiten und kosmische Abgründe: Seit es das Kino gibt, versuchen Regisseure, sich mit Weltraumfilmen zu übertrumpfen. Nicht immer waren sie um Realismus bemüht. Eine kleine Chronologie.

1968. Stanley Kubricks kosmische Ambitionen zeitigten den ultimativen Weltraumfilm: „2001“ ist technisch überwältigend, philosophisch niederschmetternd, ästhetisch bewusstseinserweiternd.
1968. Stanley Kubricks kosmische Ambitionen zeitigten den ultimativen Weltraumfilm: „2001“ ist technisch überwältigend, philosophisch niederschmetternd, ästhetisch bewusstseinserweiternd.
1968. Stanley Kubricks kosmische Ambitionen zeitigten den ultimativen Weltraumfilm: „2001“ ist technisch überwältigend, philosophisch niederschmetternd, ästhetisch bewusstseinserweiternd. – (c) ScreenProd / Photononstop / Alam

Sternenhimmel, Sternenhimmel, Sternenhimmel. Finster und funkelnd, ruhend und rotierend, schweigend oder von kosmischen Klängen erfüllt – in Johann Lurfs Clip-Kompilation „★“ (2017) reihen sie sich gleichsam ohne Ende aneinander. Schwarz-weiße Punktdiagramme aus der Stummfilmzeit gehen über in prachtvolle digitale Astralnebel. Die Sammlung des österreichischen Filmavantgardisten belegt: Das Kino war schon immer Planetarium.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 04.11.2018)

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