World Press Photo

Die Jury des berühmten "World Press Photo"-Wettbewerbs hat die Sieger vorgestellt. Eine Auswahl.

Anfang Februar hat die Jury des "World Press Photo"-Wettbewerbs ihre Nominierungen für das beste Pressefoto des Jahres verkündet. Insgesamt werden 43 Fotografen aus 25 Ländern ausgezeichnet, aber nur sechs hatten Chancen auf den Gesamtsieg. Nun ist es fix: Der World Press Photo des Jahres ist dieses Bild des US-Fotografen John Moore. Es zeigt die kleine Yana aus Honduras, die weint, während ihre Mutter Sandra Sanchez von Grenzwächtern an der US-Grenze durchsucht wird.

(c) REUTERS (HANDOUT)

Rund ein Drittel der Preisträger (32 Prozent) sind Frauen, 2018 waren es nur 12 Prozent. Mehr als 4700 Fotografen hatten sich nach Angaben der Stiftung mit fast 80.000 Fotos beworben.

Zu den sechs Finalisten gehörte auch der Südafrikaner Brent Stirton: Er porträtierte Petronella Chigumbura, Mitglied der Elitetruppe Akashinga, die die Tiere im Nationalpark Phundundu in Simbabwe gegen Wilderer verteidigt. Die Truppe besteht ausschließlich aus Frauen.

(c) REUTERS (HANDOUT)

Der syrische Fotograf Mohammed Badra machte dieses Foto in einem Krankenhaus in Syrien, wo die zwei Männer und das Kind nach einer mutmaßlichen Giftgasattacke im Februar 2018 behandelt wurden. Auch dieses Bild hatte Chancen auf den Gesamtsieg.

(c) REUTERS (HANDOUT)

Die Französin Catalina Martin-Chico war die einzige Frau unter den Fotografen mit Chancen auf den Gesamtsieg. Ihr Bild zeigt Yorladis und ihren Freund in einer provisorischen Unterkunft in Colinas, Kolumbien. Yorladis ist zum sechsten Mal schwanger. Zuvor hatte sie fünf Abtreibungen. Damals gehörte sie noch der Guerillabewegung FARC an. Weibliche FARC-Mitglieder durfen keine Kinder haben, viele wurden zu Abtreibungen gezwungen.

(c) REUTERS (HANDOUT)

Dieses Foto stammt von dem Australier Chris McGrath und entstand vor der Botschaft von Saudiarabien in Istanbul, kurz nachdem der saudische Journalist Jamal Khashoggi verschwunden war. Khashoggi wurde vermutlich in der Botschaft ermordet. Es war ebenfalls unter den sechs Nominierten für den Gesamtsieg.

(c) REUTERS (HANDOUT)

Der Italiener Marco Gualazzini fotografierte einen Waisenbuben in Bol im Tschad. Auf der Wand hinter dem Kind sind Granatwerfer gezeichnet. Der Tschad ist immer noch eines der ärmsten und unterentwickeltsten Länder der Welt. 2005 bis 2010 herrschte hier Bürgerkrieg. Auch dieses Foto hatte Chancen auf den Titel World Press Photo

Weiter: die Nominierten, die allerdings nicht für den Gesamtpreis World Press Photo infrage kommen

(c) REUTERS (HANDOUT)

US-Präsident Donald Trump und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron in Washington. Brendan Smialowski fing den Moment ein.

APA/AFP/BRENDAN SMIALOWSKI

Ein Behandlungszentrum für Ebola in der Republik Kongo, fotografiert von John Wessels.

(c) John WESSELS / AFP

David Gray fotografierte die Tennisspielerin Naomi Osaka (Japan) bei den Australian Open.

(c) REUTERS/David Gray

Ein Unterstützer der Opposition in der Republik Kongo. Von John Wessels.

(c) John WESSELS / AFP

Migranten aus Zentralamerika klettern über einen Zaun zwischen Mexiko und den USA. Der Fotograf ist Pedro Pardo.

(c) APA/AFP/PEDRO PARDO
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Anfang Februar hat die Jury des "World Press Photo"-Wettbewerbs ihre Nominierungen für das beste Pressefoto des Jahres verkündet. Insgesamt werden 43 Fotografen aus 25 Ländern ausgezeichnet, aber nur sechs hatten Chancen auf den Gesamtsieg. Nun ist es fix: Der World Press Photo des Jahres ist dieses Bild des US-Fotografen John Moore. Es zeigt die kleine Yana aus Honduras, die weint, während ihre Mutter Sandra Sanchez von Grenzwächtern an der US-Grenze durchsucht wird.

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Rund ein Drittel der Preisträger (32 Prozent) sind Frauen, 2018 waren es nur 12 Prozent. Mehr als 4700 Fotografen hatten sich nach Angaben der Stiftung mit fast 80.000 Fotos beworben.

Zu den sechs Finalisten gehörte auch der Südafrikaner Brent Stirton: Er porträtierte Petronella Chigumbura, Mitglied der Elitetruppe Akashinga, die die Tiere im Nationalpark Phundundu in Simbabwe gegen Wilderer verteidigt. Die Truppe besteht ausschließlich aus Frauen.

(c) REUTERS (HANDOUT)

Der syrische Fotograf Mohammed Badra machte dieses Foto in einem Krankenhaus in Syrien, wo die zwei Männer und das Kind nach einer mutmaßlichen Giftgasattacke im Februar 2018 behandelt wurden. Auch dieses Bild hatte Chancen auf den Gesamtsieg.

(c) REUTERS (HANDOUT)

Die Französin Catalina Martin-Chico war die einzige Frau unter den Fotografen mit Chancen auf den Gesamtsieg. Ihr Bild zeigt Yorladis und ihren Freund in einer provisorischen Unterkunft in Colinas, Kolumbien. Yorladis ist zum sechsten Mal schwanger. Zuvor hatte sie fünf Abtreibungen. Damals gehörte sie noch der Guerillabewegung FARC an. Weibliche FARC-Mitglieder durfen keine Kinder haben, viele wurden zu Abtreibungen gezwungen.

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Dieses Foto stammt von dem Australier Chris McGrath und entstand vor der Botschaft von Saudiarabien in Istanbul, kurz nachdem der saudische Journalist Jamal Khashoggi verschwunden war. Khashoggi wurde vermutlich in der Botschaft ermordet. Es war ebenfalls unter den sechs Nominierten für den Gesamtsieg.

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Der Italiener Marco Gualazzini fotografierte einen Waisenbuben in Bol im Tschad. Auf der Wand hinter dem Kind sind Granatwerfer gezeichnet. Der Tschad ist immer noch eines der ärmsten und unterentwickeltsten Länder der Welt. 2005 bis 2010 herrschte hier Bürgerkrieg. Auch dieses Foto hatte Chancen auf den Titel World Press Photo

Weiter: die Nominierten, die allerdings nicht für den Gesamtpreis World Press Photo infrage kommen

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US-Präsident Donald Trump und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron in Washington. Brendan Smialowski fing den Moment ein.

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Ein Behandlungszentrum für Ebola in der Republik Kongo, fotografiert von John Wessels.

(c) John WESSELS / AFP

David Gray fotografierte die Tennisspielerin Naomi Osaka (Japan) bei den Australian Open.

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Ein Unterstützer der Opposition in der Republik Kongo. Von John Wessels.

(c) John WESSELS / AFP

Migranten aus Zentralamerika klettern über einen Zaun zwischen Mexiko und den USA. Der Fotograf ist Pedro Pardo.

(c) APA/AFP/PEDRO PARDO
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Die besten Pressefotos des Jahres

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