Falsche Kunst im Internet: Ein "Klimt" um hundert Euro

Gefälschte Kunstwerke, die auf Online-Auktionen angeboten werden, machen den Fahndern immer häufiger Kopfzerbrechen.

(c) (Guenter R. Artinger)
Online-Betrug im Kunstbetrieb. "Das ist derzeit ein großes Thema", sagte Anita Gach vom Bundeskriminalamt und verwies auf den Fall eines im vergangenen Jahr ausgeforschten Wieners, der unter anderem eine angebliche Klimt-Zeichnung angeboten hatte.

Der Mann habe mehr als ein Dutzend vermeintlich wertvolle Bilder verkauft - 50 weitere seien bei ihm gefunden worden, nachdem die Polizei durch einen Hinweis auf den Betrüger aufmerksam geworden war, berichtete die Kulturgutfahnderin.

Gelockt wird laut Gach mit niedrigen Preisen, angeboten würden Fälschungen von Klimt, Degas, Kollwitz, zeitgenössischen Österreichern oder Werken der Wiener Werkstätte. "Nur - einen Klimt um ein paar hundert Euro gibt es halt nicht", erklärte die Expertin und warnte generell vor übereilten Käufen scheinbar preisgünstiger Kunstgegenstände im Internet. (APA)
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