Xavier Naidoo: "Bin weder homophob noch rechtsradikal"

Der Auftritt des Sängers bei einer Veranstaltung der "Reichsbüger" hatte für Aufregung gesorgt. Laut Managerin sei Naidoo rein zufällig zur Demo gestoßen.

Xavier Naidoo spricht bei eine Proteskundgebung am Tag der Deutschen Einheit am Kanzleramt Zwischen
Xavier Naidoo spricht bei eine Proteskundgebung am Tag der Deutschen Einheit am Kanzleramt Zwischen
(c) imago/Future Image (imago stock&people)

Der deutsche Sänger Xavier Naidoo fühlt sich missverstanden und zu Unrecht kritisiert. Seit seinem Auftritt bei der Demonstration der "Reichsbürger" am 3. Oktober in Berlin steht der 43-Jährige im Fokus deutscher und deutschsprachiger Medien. Ihm wird eine Nähe zu der umstrittenen politischen Bewegung vorgewofen. Nun äußerte sich der Musiker: "Ich möchte Stellung beziehen zu den Schlagzeilen in Deutschland und möchte meinen Kollegen danken, die sich selber vergewissert haben, dass ich weder homophob noch irgendwie rechtsradikal bin", schreibt Xavier Naidoo in einem Statement. Ihm gehe es um Liebe und sein Vorbild sei Jesus, so Naidoo. Er wolle "ebenfalls auf Menschen zugehen, egal wo sie sind, egal wo sie herkommen", heißt es laut "Musikexpress" weiters.

Naidoo entschied sich zufällig zu Auftritt

Seiner Managerin zufolge war der Sänger an jenem Tag "allein mit dem Fahrrad" unterwegs, wird sie im "Spiegel Online" zitiert. Rein zufällig habe sich Naidoo - er trug dabei ein "Freiheit für Deutschland"-Leibchen - zum Auftritt entschlossen.

300 "Reichsbürger" hatten am 3. Oktober, dem Tag der deutschen Einheit, gegen die Wiedervereinigung mit der DDR im Jahr 1990 demonstriert. Laut ihrem Weltbild sei das Deutsche Reich und die Grenzen von 1937 noch gültig. Deutschland sei weiterhin von den Allierten besetzt.  "Deutschland" sei dagegen nichts als eine GmbH.

>> Link zum Artikel im "Musikexpress"

>> Link zum Artikel auf "Spiegel Online"

(Red.)

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