Lovely Days Festival mit Zucchero in Eisenstadt

Beim Lovely Days Festival werden außerdem Uriah Heep und Kris Kristofferson auftreten, die Nova Jazz and Blues Night bringt Jamie Cullum und Kamasi Washington.

KONZERT ´ZUCCHERO´
KONZERT ´ZUCCHERO´
Zucchero bei seinem Konzert im Oktober 2016 in der Wiener Stadthalle – (c) APA (HERBERT PFARRHOFER)

Die ersten Bands, Musiker und Sänger für das Lovely Days Festival und die Nova Jazz and Blues Night 2017 sind am Dienstag in Eisenstadt bekanntgegeben worden. Bei den Lovely Days am 8. Juli werde der italienische Musiker Zucchero als Co-Headliner auftreten, verkündete Veranstalter Ewald Tatar. Bei der Jazz and Blues Night tags zuvor warte man mit Jamie Cullum und Kamasi Washington auf.

Bei den Lovely Days im Schlosspark Eisenstadt sind weiters Uriah Heep, der Schauspieler und Musiker Kris Kristofferson, Canned Heat sowie The Doors Alive zu sehen. Letztere bezeichnete Tatar als "perfekte Coverband der Doors". Am Veranstaltungsgelände werde es zu kleinen Änderungen kommen. Bei der Gastronomie wolle man ausbauen und mehr Regionales bieten.

Candy Dulfer, Myles Sanko bei der Nova Nacht

Die Nova Jazz and Blues Night holt am 7. Juli neben Cullum und Washington auch Candy Dulfer, Myles Sanko und die Zawinul Legacy Band in den Schlosspark. Die Headliner für beide Veranstaltungen sind noch nicht fix, Tatar hofft aber, diese noch vor Weihnachten bekanntgeben zu können.

Der Festival-Organisator hat nach dem Abzug aus Wiesen in Eisenstadt nicht nur eine neue Heimat für seine Veranstaltungen gefunden, die Kooperation mit Esterhazy geht noch weiter. Es gebe einen Vertrag für drei Jahre, erklärte Tatar bei der Präsentation in Eisenstadt. Außerdem werde er beim Herbstgold-Festival von Esterhazy im kommenden Jahr einen Tag zum Thema Jazz programmieren.

Auch jüngere Leute anlocken

Esterhazy-Direktor Karl Wessely betonte die gute Partnerschaft mit Tatar. Man versuche bereits seit einiger Zeit die "Defizite, die wir in den esterhazy'schen Kulturbetrieben sehen, auszumerzen". Konkret wolle man der Altersstruktur der Klassik-Besucher mit neuen Formaten entgegentreten und "ein vielschichtigeres Publikum nach Eisenstadt bringen."

Eisenstadts Bürgermeister Thomas Steiner (ÖVP) lobte die Premiere der Veranstaltungen an der neuen Location. Es habe "extrem positive Resonanzen" gegeben, sagte Steiner. Das befürchtete Verkehrschaos sei ausgeblieben. Für die nächsten Jahre plane er ein Gesamtkonzept für Eisenstadt zu verwirklichen, ergänzte Tatar. Er woll die ganze Stadt miteinbinden, etwa durch Bands, die in der Fußgängerzone spielen oder einen Jazz-Brunch in der Orangerie.

>> www.schlossparkfestival.com

(APA)

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