Homöopathie: Der Glaubenskampf um Globuli

Das Ende des Wahlfachs Homöopathie im Medizinstudium hat den Streit um die Wirkung der 200 Jahre alten alternativen Heilmethode erneut entfacht. Warum die kleinen Kügelchen so polarisieren.

Karl-Josef Hildenbrand / dpa / picturedesk.com

Wien. Und wieder einmal sind sie in aller Munde – buchstäblich und im übertragenen Sinn: die winzigen Kügelchen (Globuli), die gegen harmlose Erkältungen ebenso helfen sollen wie gegen tödliche Krebserkrankungen. Neben dem Impfen gibt es in der Medizin kein Thema, das derart emotional wie die Homöopathie diskutiert wird. Vor mehr als 200 Jahren entwickelt, ist die alternativmedizinische Behandlungsmethode – nicht zum ersten Mal – zum Politikum geworden.

Kürzlich wurde bekannt, dass die die Medizinische Universität Wien Homöopathie nach Beschwerden von Studierenden als Wahlfach gestrichen hat. Am Mittwoch legte die Wiener Patientenanwältin Sigrid Pilz nach und forderte ein Verkaufsverbot von homöopathischen Arzneimitteln in Apotheken. Die Kritik der Interessenvertretung der Pharmaindustrie ließ nicht lang auf sich warten – Patienten sollten selbst entscheiden, welche Produkte sie kaufen.

Warum polarisiert Homöopathie so stark? Und kann sie helfen oder nicht? Hier die wichtigsten Fragen und Antworten.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 30.11.2018)

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