Retrospektive

Wienerroither & Kohlbacher widmen Josef Floch eine umfangreiche Werkschau im Palais Schönborn-Batthyány. Einige Werke davon stehen zum Verkauf.

"Wien", notierte Josef Floch einmal, „ist die Stadt der Musik, die Malerei kommt danach.“ Für sich selbst zog er daraus die Konsequenzen – er ging weg, 1925 nach Paris, 1939, weniger freiwillig, ins mittelalterliche Turenne in der französischen Zone, um sich vor den Nazis in Sicherheit zu bringen. 1941 musste er mit seiner Familie endgültig flüchten, über Spanien nach New York. Am Markt war er in Frankreich und Amerika erfolgreicher als in seiner Heimat. Wesentlich dazu beigetragen, dass Floch auch in Österreich vom Markt wiederentdeckt wurde, hat der 1974 nach New York ausgewanderte niederösterreichische Kunstliebhaber Karl Pallauf. Er kaufte Flochs Bilder und übernahm später auch die Nachlassverwaltung. Er war es auch, der ein Werkverzeichnis verfasste, das einen Überblick über das Werk Flochs ermöglichte.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 10.09.2017)

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