Wenn das Los über Politik entscheidet: Ist das mit der Demokratie vereinbar?

Viele halten demokratische Wahlen für weit „rationaler“ als Zufallsentscheide durch Münze oder Würfel. Einen fundamentalen Vorteil haben freilich beide gemein: ihre Vorläufigkeit.

Anfang Mai präsentierte Armin Wolf einen Vorschlag, der es wert ist, von seinen Grundsätzen her bedacht zu werden: Ein Gremium politischer Entscheidungsträgern könne unter geeigneten Umständen nicht nur durch eine demokratische Mehrheitsentscheidung, sondern auch durch das Los beschickt werden.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 23.05.2013)

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