Österreichs Welt endet an den Grenzen - da sind wir stolz drauf

Gibt es eine gerechte Sache, für die man auch im Ausland kämpfen kann? Die Spanien-Kämpfer in den 1930er-Jahren glaubten fest daran. Die Kurden heute auch.

Sie kamen aus Frankreich und Italien, Polen, Jugoslawien und aus dem fernen Kanada. 1400 von ihnen kamen aus Österreich. Sie trafen einander in Paris, stiegen in den sogenannten Freiwilligenexpress, der sie über Barcelona nach Albacete brachte. Hier, in der Calle della Libertad, befand sich die legendäre Kommandozentrale der internationalen Brigaden. Hier sammelten sich Linke aus aller Welt, um für die spanische Republik zu kämpfen, gegen General Francos Militärdiktatur. „Unsre Heimat ist heute vor Madrid/Spaniens Bürger steh'n auf der Barrikade/Unsre Brüder sind Bauer und Prolet!“ So sangen sie.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 19.11.2014)

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