Haus der Geschichte: Wer hat die Deutungshoheit über die Historie?

Der hochkarätig besetzte Expertenrat hat ein wohlformuliertes Papier vorgelegt. Es ist allerdings weniger ein „Konzept“ als eine Wunschliste ans Christkind.

Allein der Gesichtsausdruck der handelnden Personen bei der Präsentation des kürzlich erzielten „Kompromisses“ zwischen SPÖ und ÖVP über das Haus der Geschichte sprach Bände: auf der einen Seite der strahlende SP-Minister Josef Ostermayer. Er wurde sekundiert vom ebenso glücklich wirkenden Projektleiter, dem Historiker Oliver Rathkolb, und der Chefin der Nationalbibliothek, Johanna Rachinger. Sie wird künftig ihren Wirkungs-, oder besser: Machtbereich erheblich ausweiten dürfen.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 21.09.2015)

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