Burgenland: 72-Jähriger auf Campingplatz verbrannt

Das Mobilheim eines 72-Jährigen brannte auf dem Campingplatz von Breitenbrunn völlig aus, der Besitzer konnte nur noch tot geborgen werden.

BURGENLAND: TOTER IN AUSGEBRANNTEM MOBILHEIM ENTDECKT
BURGENLAND: TOTER IN AUSGEBRANNTEM MOBILHEIM ENTDECKT
Symbolbild – APA/FEUERWEHR BREITENBRUNN AM NE

Ein 72-jähriger Wiener ist in der Nacht auf Mittwoch im Burgenland beim Brand seines Mobilheims am Campingplatz in Breitenbrunn beim Neusiedlersee ums Leben gekommen. Gegen 4.30 Uhr wurde das Feuer bemerkt, für den Mann kam jede Hilfe zu spät. Der Brand war aufgrund eines defekten Elektrogeräts ausgebrochen, teilte die Landespolizeidirektion Burgenland mit. Fremdverschulden wird ausgeschlossen.

Nach der Alarmierung rückte die Feuerwehr Purbach mit 15 Einsatzkräften und drei Fahrzeugen zur Brandbekämpfung aus. Als die Helfer eintrafen, brannte das Mobilheim bereits lichterloh, schilderte Simon Tobler von der Feuerwehr Breitenbrunn der APA. Unter schwerem Atemschutz wurde mit einem massiven Löschangriff begonnen.

Zusätzliche Gefahr für die Helfer ging von einer Gasflasche aus, die sich im Mobilheim befand. Um sie zwecks Kühlung zu lokalisieren, wurde die Feuerwehr Purbach nachalarmiert, die über eine Wärmebildkamera verfügt.

Während des Einsatzes erfuhren die Feuerwehrleute von Nachbarn, dass das Mobilheim bewohnt war und sich der Besitzer darin befinden könnte, so Tobler. Der 72-jährige Mann wurde schließlich tot entdeckt.

Gegen 9.30 Uhr konnte die Feuerwehr die Nachlöscharbeiten beenden. Das Mobilheim wurde bei dem Brand komplett zerstört, auch benachbarte Objekte wurden laut Polizei in Mitleidenschaft gezogen.

(APA/Red.)

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