Pralinen-Mord: Alle Angeklagten im Fall Roland K. schuldig gesprochen

Ein Musiker, dessen Ex-Freundin und ein Gastronom wurden in Salzburg wegen Mordes schuldig gesprochen. Laut Anklage sollen sie 2016 den wohlhabenden Roland K. mit vergifteten Pralinen getötet haben.

Im Prozess um die Tötung des Salzburgers Roland K. gab es am Mittwochnachmittag für alle drei Angeklagten Schuldsprüche. Das verhängte Strafmaß des Geschworenengerichtes unter Vorsitz von Richter Christian Ureutz wird noch bekanntgegeben.

Bei den Beschuldigten handelt es sich um einen Musiker (25), dessen Ex-Freundin (21) und einen Gastronomen (30). Laut Anklage sollen der Musiker und seine damalige Freundin den vermögenden Akademiker nach der Verabreichung von Pralinen, in die sie sieben bis acht Tabletten des Schlafmittels Noctamid gemischt hätten, in dessen Villa in der Stadt Salzburg am 19. Juli 2016 getötet haben.

Musiker gestand Raub ohne Tötungsvorsatz

Roland K. sei gefesselt und geknebelt auf einer Matratze im Keller seines Hauses alleine zurückgelassen worden, so der Vorwurf der Staatsanwaltschaft. Der Wirt, der ein Freund des Musikers war, habe das Paar zu der Tat angestiftet. Das Motiv: Die Beschuldigten hätten aus dem Nachlass des Salzburgers ein schönes Leben führen wollen. Der Musiker gestand einen Raub ohne Tötungsvorsatz ein. Seine Ex-Freundin und der Wirt beteuerten ihre Unschuld.

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