Rekordtief bei Verkehrstoten in Österreich

400 Menschen starben im Vorjahr im Straßenverkehr. Die meisten Verkehrstoten gab es in Niederösterreich.

APA/ZEITUNGSFOTO.AT/DANIEL LIEBL

400 Menschen sind 2018 auf Österreichs Straßen tödlich verunglückt. Das sind um 14 Personen bzw. um 3,4 Prozent weniger als im Jahr 2017 (414). Damit wurde die bisher niedrigste Zahl an Verkehrstoten seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1950 verzeichnet, wie am Neujahrstag aus einer gemeinsamen Aussendung des Innen- und Verkehrsministeriums hervorging.

400 Verkehrstote sind weniger als ein Siebentel der Todesopfer aus dem Jahr 1972, dem bisher "schwärzesten Jahr" der Unfallstatistik (2.948 Tote). Die Zahl zugelassener Fahrzeuge hat seit 1972 von 2,5 Millionen auf 6,9 Millionen zugenommen. Der Zielwert des Österreichischen Verkehrssicherheitsprogrammes 2011 bis 2020 lautet 311 Opfer im Jahr 2020.

Im Burgenland gab es im abgelaufenen Jahr 13 Verkehrstote (2017: 25), in Kärnten 30 (30), in Niederösterreich 99 (93), in Oberösterreich 96 (82), in Salzburg 26 (44), in der Steiermark 67 (76), in Tirol 36 (29), in Vorarlberg 17 (15) und in Wien 16 (20). Als vermutliche Hauptunfallursachen der tödlichen Verkehrsunfälle gelten Unachtsamkeit/Ablenkung (29 Prozent), nicht angepasste Fahrgeschwindigkeit (24,4 Prozent) und Vorrangverletzung (16,6 Prozent).

(APA)

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