Tempo 140 auf Teilen der Westautobahn bleibt vorerst

Die Tempo-140-Zonen bleiben auch nach Ende des einjährigen Testbetriebs am 1. August 2019.  Verkehrsminister Reichhardt will seinem Nachfolger nicht vorgreifen.

Archivbild: Die Eröffnung einer der Teststrecken im Vorjahr
Archivbild: Die Eröffnung einer der Teststrecken im Vorjahr
Archivbild: Die Eröffnung einer der Teststrecken im Vorjahr – (c) APA/ROLAND SCHLAGER (ROLAND SCHLAGER)

Auf Teilen der Westautobahn (A1) wird Tempo 140 weiterhin erlaubt bleiben, und zwar mindestens, bis es nach der Nationalratswahl eine neue Bundesregierung gibt. Die Teststrecke zwischen Sattledt und dem Knoten Haid werde trotz des Endes der schwarz-blauen Koalition im Bund weiterbestehen, berichtet der ORF Oberösterreich unter Berufung auf das Verkehrsministerium und die Autobahngesellschaft Asfinag.

Verkehrsminister Andreas Reichhardt werde hier keine Entscheidung treffen, so eine Sprecherin. Das bedeute, dass auch nach Ende des einjährigen Testbetriebs am 1. August 2019 das erhöhte Tempolimit noch bleiben wird. Ob das Projekt dann aber weiterverfolgt wird, müsse der neue Verkehrsminister nach der Wahl entscheiden, heißt es.

Tempo 140 war ein Projekt des früheren Verkehrsministers Norbert Hofer (FPÖ), Reichhardt war sein Generalsekretär. Seit August 2018 sind auf zwei Abschnitten der Westautobahn (A1) Tempo 140 erlaubt. Auf rund 88 Kilometern zwischen Melk und Oed in Nieder- sowie auf 32 Kilometern zwischen Haid und Sattledt in Oberösterreich. Laut Asfinag läuft der Testbetrieb bisher gut. Bei der Verkehrssicherheit gebe es keine Probleme, auch der Schadstoffausstoß sei vernachlässigbar, so ein Sprecher der Autobahn- und Schnellstraßengesellschaft. Das wird aber vor allem von den Grünen bestritten.

(APA)

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