New York plant Rauchverbot in Parks und an Stränden

In der US-Metropole soll demnächst das Rauchen an öffentlichen Plätzen verboten werden. In Restaurants und öffentlichen Gebäuden gilt das Verbot bereits. Die Zahl der Raucher wird kleiner.

Symbolbild: Rauchen
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Symbolbild: Rauchen
(c) EPA (Andy Rain)

Raucher in New York müssen sich möglicherweise bald heimlich in die Büsche schlagen, wenn sie ihrer Nikotinsucht frönen wollen. Thomas Farley, der Gesundheitsbeauftragte des New Yorker Bürgermeisters Michael Bloomberg, arbeitet nach eigenen Angaben derzeit mit den zuständigen Behörden an einem Rauchverbot für Parks, Gärten, Strände und öffentliche Plätze.

Bereits seit 1995 müssen Besucher fast aller New Yorker Bars und Restaurants zum Rauchen vor die Tür gehen, seit 2003 ist das Qualmen auch am Arbeitsplatz, auf Bahnhöfen und in öffentlichen Gebäuden verboten.

Sollte das neue Verbot tatsächlich in Kraft treten, würde der Platz für Raucher in der Metropole langsam knapp. Deren Zahl wird allerdings immer kleiner: Rauchten 2002 noch 21,5 Prozent aller Stadtbewohner, sind es jetzt nur noch 6,9 Prozent aller Erwachsenen - rund eine Million Menschen.

(Ag.)

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