Fastenzeit: Kirche rät zu Verzicht auf Auto und Fleisch

Damit könne jeder einen Beitrag zum Klimaschutz leisten, empfehlen die evangelische und katholische Kirche. Die Fastenzeit beginnt am 17. Februar (Aschermittwoch) und dauert bis 3. April (Karsamstag).

Symbolbild: Aschenkreuz
Symbolbild: Aschenkreuz
(c) AP (Hermann J. Knippertz)

Die evangelische und die katholische Kirche laden die Österreicher zum fünften Mal in der Fastenzeit zum Fleisch- und Autofasten ein. Von Aschermittwoch (17. Februar) bis Karsamstag (3. April) sind alle Autofahrer aufgerufen, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten und die Fastenzeit hindurch verstärkt zu Fuß zu gehen, Rad zu fahren, auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen oder Fahrgemeinschaften zu bilden. Zudem will man mit Fleischfasten auf das globale Ungleichgewicht aufmerksam.

"Weg vom Autoreflex", meinte der Umweltreferent der Erzdiözese Wien, Markus Gerhartinger, am Dienstag. "Egal wohin es geht, es wird automatisch mit dem Auto gefahren und gar nicht an Alternativen gedacht." Autofasten bedeute nicht einen ausnahmslosen Verzicht auf das Auto, sondern es gehe darum, in dieser 40-tägigen Übungszeit ein flexibleres Mobilitätsverhalten einzulernen, so Gerhartinger.

(APA)

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