Papst-Botschafter in Österreich steht knapp vor der Auswechslung

Rom wird den Nuntius Peter Stephan Zurbriggen in Kürze abberufen – aus Altersgründen, und weil es Kritik gibt. Kärntens Bischofsnachfolge verzögert sich damit.

AMTSEINFUeHRUNG DIOeZESANBISCHOF ST. POeLTEN: ZURBRIGGEN
AMTSEINFUeHRUNG DIOeZESANBISCHOF ST. POeLTEN: ZURBRIGGEN
Der Apostolische Nuntius Erzbischof Zurbriggen bei der Amtseinführung von Bischof Alois Schwarz zum neuen St. Pöltner Diözesanbischof im Juli 2018. – APA/HANS PUNZ

Anfragen und wichtige Mitteilungen sind ausschließlich brieflich, dass (sic) heißt per Post, oder in begründeten Ausnahmen per Fax an den Apostolischen Nuntius zu richten.“ Dieser Satz, aktuell, 2018, auf der Homepage (immerhin!) des Botschafters von Papst Franziskus in Österreich sagt alles. Interviews gibt Nuntius Peter Stephan Zurbriggen schon gar nicht. Aus Prinzip, heißt es.

So oder so sind die Wiener Tage Zurbriggens gezählt. Am Montag vollendet der gebürtige Schweizer das 75. Lebensjahr. Damit ist für jeden Bischof (außer den von Rom, natürlich) die Verpflichtung verbunden, sein Rücktrittsgesuch zu formulieren. Es ist damit zu rechnen, dass der Papst dieses Gesuch zeitnah annehmen wird.

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