Die sechs Gebote gegen Missbrauch in der Kirche

Papst Franziskus legt eine ersehnte Reform vor. Geregelt wird das Verfahren gegen Bischöfe, die selbst Täter sind und Täter durch Vertuschen decken. Der Fall Groër wäre heute anders gelaufen.

Papst Franziskus: „Aus den bitteren Lektionen der Vergangenheit lernen.“
Papst Franziskus: „Aus den bitteren Lektionen der Vergangenheit lernen.“
Papst Franziskus: „Aus den bitteren Lektionen der Vergangenheit lernen.“ – (c) REUTERS (YARA NARDI)

Vatikanstadt/Wien. Das Warten hat ein Ende. Drei Monate nach dem Gipfeltreffen im Vatikan mit den Vorsitzenden der über hundert Bischofskonferenzen aus aller Welt zum Thema Missbrauch legt Papst Franziskus ein apostolisches Schreiben vor. Denn, so schreibt das Oberhaupt der Katholiken in der Einleitung: „Die Verbrechen sexuellen Missbrauchs beleidigen unseren Herrn, verursachen physische, psychische und spirituelle Schäden bei den Opfern und verletzten die Gemeinschaft der Gläubigen.“

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 10.05.2019)

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