Chronologie: Die schwersten Unfälle mit Ballonen

Immer wieder kommt es zu Unfällen mit Heißluftballonen. Erst im Jänner starben sieben Personen bei einer Stromleituns-Kollision in Neuseeland.

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Archivbild – (c) REUTERS (VALENTIN FLAURAUD)

23. August 2012
Nahe der slowenischen Hauptstadt Ljubljana stürzt ein Ballon wegen Schlechtwetters beim Landeanflug ab und fängt Feuer. Vier der 32 Menschen an Bord sind sofort tot, zwei weitere sterben später im Krankenhaus.

07. Jänner 2012
Elf Personen sterben, als ein Ballon in Neuseeland in der Luft eine Stromleitung touchiert, in Flammen aufgeht und zu Boden kracht.

14. Oktober 2009
Vier niederländische Touristen sterben, als ein Ballon schon kurz nach dem Start bei Yangshuo im Süden Chinas abstürzt.

26. August 2001
Sechs Tote sind die Bilanz eines Absturzes in der südfranzösischen Region Savoyen. Der Ballon hatte eine Hochspannungsleitung berührt.

13. August 1989
13 Menschen starben bei einer Ballon-Kollision in Alice Springs, Australien. Einer der Ballone stürzte ab. Es war der schwerste Ballon-Unfall der jüngeren Geschichte.

Ballonunglücke in Österreich

13. August 2003
In der Nähe von Böheimkirchen (Bezirk St. Pölten) in NÖ sterben beim Absturz eines Ballons zwei Menschen, eine hochschwangere Frau wird verletzt.

21. Mai 1993
Vier Menschen kommen beim Absturz eines Ballons in der Nähe von Laa an der Thaya - ebenfalls in NÖ - ums Leben, als bei Schlechtwetter eine Notlandung misslingt.

20. Mai 1991
In St. Michael ob Bleiburg in Kärnten gerät der Ballon zweier Salzburger in eine Starkstromleitung. Beide kommen ums Leben.

6. Oktober 1990
Vier Tote und drei Schwerverletzte fordert ein Ballon-Absturz bei Großschweinbarth im Bezirk Gänserndorf in NÖ. Ursache war der Ausfall eines Brenners.

6. Juli 1968
Beim bis dahin einzigen schweren Ballon-Unglück in Österreich sterben drei Menschen. In Wien prallt ein Gasballon gegen den Donauturm, die Hülle wird von Eisenstäben aufgeschlitzt, der Ballon stürzt zu Boden.

(APA)

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