Wiener Mafia-Mord: "Dritter Mann" nicht mehr des Mordes verdächtigt

Der Mann bleibt aber weiter in Untersuchungshaft. Er soll nach der Schießerei widersprüchliche Angaben gemacht haben.

Polizeiabsperrung am Tag der Tat
Polizeiabsperrung am Tag der Tat
Polizeiabsperrung am Tag der Tat – APA/GEORG HOCHMUTH

Der 29-jährige Mann, der wegen einer möglichen Verwicklung in den Aufsehen erregenden mafiösen Mordanschlag in der Wiener Innenstadt vom 21. Dezember in U-Haft genommen wurde, ist nicht mehr der Beteiligung am Mord verdächtig. Das gab die Sprecherin der Staatsanwaltschaft Wien, Nina Bussek, am Dienstagabend auf APA-Anfrage bekannt.

Die über den Mann verhängte U-Haft wurde vom Landesgericht für Strafsachen um weitere vier Wochen verlängert - allerdings nur mehr wegen Gebrauchs fremder Ausweise und falscher Zeugenaussage. Der nach der Schießerei von der Polizei als Zeuge befragte 29-Jährige hatte in seiner Einvernahme widersprüchliche Angaben gemacht und könnte dabei - so die aktuelle Verdachtslage - bewusst die Unwahrheit gesagt haben. Fest steht jedenfalls, dass der Mann in Österreich unter einem falschen Namen in Erscheinung getreten ist. Er hatte einen auf Daniel M. lautenden Ausweis bei sich.

(APA)

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