BMW rast in Wien mit 190 km/h durch 80er-Zone

Eine Verkehrsstreife verfolgten auf der Wiener A22 einen Raser, der mit bis zu 190 km/h unterwegs war. Er muss 2400 Euro Strafe zahlen und den Führerschein vorläufig abgeben.

Archivbild: Die A22 in Wien
Archivbild: Die A22 in Wien
Archivbild: Die A22 in Wien – Fabry / Die Presse

Eine Verkehrsstreife der Wiener Landesverkehrsabteilung wurde am Dienstag auf der Donauuferautobahn (A22) auf den Lenker eines BMW aufmerksam, der bei der Floridsdorfer Brücke in Richtung Tangente viel zu schnell unterwegs war. Wie die Polizei am Mittwoch berichtet, fuhr er - nach Abzug der Eich- und Messtoleranz - bis zu 190 km/h im Bereich der 80-km/h-Beschränkung. Danach überfuhr er die Ampel bei der Abfahrt zum Leonard-Bernstein-Tunnel mit etwa 100 km/h bei Rotlicht, durchfuhr die Nebenfahrbahn des Kaisermühlentunnels mit 95 km/h statt der erlaubten 50 km/h und überschritt auch auf der Reichsbrücke stadteinwärts mit 120 km/h statt 50 km/h die Geschwindigkeit erheblich.

In der Walcherstraße wurde der Wagen dann angehalten, wo dem Lenker der Führerschein vorläufig abgenommen wurde. Ein Schnellrichter der Landespolizeidirektion Wien verfügte an Ort und Stelle vier Verwaltungsstrafen in der Höhe von jeweils 600 Euro.

(Red.)

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