Obamas Konjunkturprogramm: 2,5 Millionen neue Arbeitsplätze

Mit Milliarden-Investitionen will der künftige US-Präsident Barack Obama die USA aus der Krise ziehen. Seinem Plan zufolge sollen die Arbeitsplätze bis Jänner 2011 entstehen.

Barack Obama will langfristige Investitionen in die wirtschaftliche Zukunft der USA setzen.
Barack Obama will langfristige Investitionen in die wirtschaftliche Zukunft der USA setzen.
(c) REUTERS (JIM YOUNG)

Der designierte US-Präsident Barack Obama hat am Samstag Einzelheiten seines milliardenschweren Konjunkturprogramms vorgestellt. Er wolle in den kommenden Jahren mit dem Bau von Straßen und Brücken, der Modernisierung von Schulen und der Entwicklung alternativer Energiequellen 2,5 Millionen Arbeitsplätze schaffen, sagte Obama in der wöchentlichen Radioansprache der Demokraten. "Das sind nicht nur Schritte, um uns aus dieser Krise zu ziehen. Das sind langfristige Investitionen in unsere wirtschaftliche Zukunft."

Seinem Plan zufolge sollen die Arbeitsplätze bis Jänner 2011 entstehen. Er wolle eine schnelle Zustimmung des Kongresses erreichen und den Plan nach seiner Amtsübernahme rasch unterzeichnen, sagte Obama weiter. Er räumte ein, die Zeichen für "eine Wirtschaftskrise von historischem Ausmaß" mehrten sich. Eine schnelle Lösung gebe es nicht, schließlich hätten sich die Schwierigkeiten über Jahre entwickelt. Der Tag seiner Amtsübernahme, der 20. Jänner, sei jedoch eine Chance neu anzufangen.

Hilfe von Republikanern


Obama versicherte, er werde sich um die Unterstützung aus beiden Lagern für seinen Plan bemühen. "Ich werde die Hilfe von Republikanern und Demokraten brauchen und Vorschläge beider Seiten begrüßen." Es sei Zeit zu handeln. "Als nächster Präsident der Vereinigten Staaten werde ich das tun."

(APA)

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