Verleugnete Verfolgung wird sichtbar

Bisher waren historische Filmaufnahmen wegen des empfindlichen Materials schwer zugänglich. Digitalisiert und online, eröffnen sich jetzt ungeahnte Forschungsmöglichkeiten.

Das Looshaus als Hitleraltar (1938). Die Amateuraufnahme zeigt Passanten, die vor einer Hitler-Büste salutieren, der Algorithmus erkennt automatisiert Personen und Fahrzeuge.
Das Looshaus als Hitleraltar (1938). Die Amateuraufnahme zeigt Passanten, die vor einer Hitler-Büste salutieren, der Algorithmus erkennt automatisiert Personen und Fahrzeuge.
Das Looshaus als Hitleraltar (1938). Die Amateuraufnahme zeigt Passanten, die vor einer Hitler-Büste salutieren, der Algorithmus erkennt automatisiert Personen und Fahrzeuge. – Österr. Filmmuseum

„Durch die Digitalisierung entsteht eine andere Art des Archivzugangs“, erklärt Ingo Zechner, Leiter des Ludwig Boltzmann Instituts (LBI) für Geschichte und Gesellschaft. Das habe weitreichende Folgen: „Bisher bildeten der Archivar und sein Gedächtnis eine Schnittstelle oder einen Flaschenhals. Jetzt wird der Zugang auf technischer Ebene demokratisiert.“

("Die Presse", Print-Ausgabe, 12.01.2019)

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