Mehr Nachbarrechte gegen Bausünden

Aufschiebende Wirkung: Der Verwaltungsgerichtshof nimmt es dem Einzelnen ab, in Wien vom Goodwill der Behörden abhängig zu sein, sollte ein Bauvorhaben illegal errichtet worden sein.

Clemens Fabry

Wien. Recht haben und Recht bekommen sind zwei Paar Schuh, ein Recht durchzusetzen noch ein drittes. Der Verwaltungsgerichtshof (VwGH) sorgt jetzt dafür, dass Bewohner von Wien besser gegen drohende Bausünden vorgehen können: nämlich so, dass nicht schon vor einem gerichtlichen Verbot vollendete Tatsachen geschaffen werden, die kaum noch beseitigt werden können.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 13.05.2019)

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