Jusanfänger: Zu wenige an Uni, zu viele an der WU

Neue Zugangsbeschränkung zeitigt unerwartete Wirkung.

Laut „Wiener Zeitung“ haben sich nur etwa halb so viele Bewerber angemeldet, wie Plätze zur Verfügung stehen (1980).
Laut „Wiener Zeitung“ haben sich nur etwa halb so viele Bewerber angemeldet, wie Plätze zur Verfügung stehen (1980).
Laut „Wiener Zeitung“ haben sich nur etwa halb so viele Bewerber angemeldet, wie Plätze zur Verfügung stehen (1980). – (c) Clemens Fabry

Wien. Die für nächstes Studienjahr erstmals vorgesehenen Zugangsbeschränkungen für das Jusstudium wirken sich auf überraschende Weise aus: An der Uni Wien haben sich innerhalb der Registrierungsfrist bis 15. Mai zu wenige Studierwillige gemeldet. Die Frist wurde daher bis 3. Juni verlängert.

Laut „Wiener Zeitung“ haben sich nur etwa halb so viele Bewerber angemeldet, wie Plätze zur Verfügung stehen (1980). Die WU hingegen, wegen des Andrangs zum Wirtschaftsrecht Anlass der Zugangsbeschränkungen, mailte am Freitag den bei ihr Registrierten, sie sei „die einzige juristische Ausbildungsstätte in Österreich, die derzeit mehr Studieninteressierte als verfügbare Plätze hat“ (870).

Dem Vernehmen nach haben rund 1200 die Registrierungsgebühr zum Bachelorstudium pünktlich gezahlt; sie müssen sich aber noch dem Online-Self-Assessment stellen. Sollte es dann noch immer zu viele Bewerbungen geben, folgt am 10. Juli die Aufnahmeprüfung.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 20.05.2019)

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