Wunsch ans Christkind kostete Job

Ein Postbediensteter verlor seine Stelle, weil er den in der Mitarbeiterzeitung beigelegten Wunschzettel ausgefüllt und den Tod des Vorstands ersehnt hatte.

Die Post darf sich von dem Mitarbeiter trennen.
Die Post darf sich von dem Mitarbeiter trennen.
Die Post darf sich von dem Mitarbeiter trennen. – (c) Die Presse (Clemens Fabry)

Wien. Bis Weihnachten dauert es noch ein bisschen. Aber es ist nie zu früh, um sich ein paar Wünsche an das Christkind zu überlegen. Das dachte sich auch die Post, die im Jahr 2016 die Mitarbeiter bat, ihre Weihnachtswünsche bis Ende September einzuschicken. Doch die Wunschzettelaktion sollte vor den Gerichten enden. Und diese mussten die Frage klären, inwieweit auch brutalste Wünsche eines Mitarbeiters ans Christkind noch unter die Meinungsfreiheit fallen.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 29.07.2019)

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