Chloé: Warme Wüstenbrise

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Vieles von dem, was die Marke Chloé heute noch evoziert (einen mädchenhaften Pariser Chic, eine unkomplizierte Rive-Gauche-Allure) geht auf deren Gründerin, Gaby Aghion zurück. Sie war es auch, die Karl Lagerfeld als ersten externen Kreativchef anheuerte. Die ersten Chloé-Modeschauen wurden einst im Café de Flore abgehalten, und das zu einer Zeit, als sich dort nicht Pseudo-Prominente gegenseitig beäugten, sondern die jungen Intellektuellen, die das Leben am linken Seine-Ufer prägten.

Im Bild: Ariane Labed wirbt für „Nomade“. Man kennt sie etwa aus „The Lobster“.

Text: Daniel Kalt

(c) Beigestellt
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Mit Natacha Ramsay-Levi wurde zuletzt eine neue Designerin ernannt, die Chloé wieder auffrischen soll. Ramsay-Levi übernimmt erstmals die Leitung einer großen Luxusmarke und stößt so in die erste Liga der Mode-Kreativen vor. Für ihre erste, die aktuelle Frühlingskollektion überarbeitete sie etwa auch die beliebte „Drew“-Tasche.

Klassiker. Auch das Taschenmodell „Drew“ interpretierte Ramsay-Levi auf ihre Art neu.

(c) Beigestellt
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Zugleich lanciert das Haus auch zum ersten Mal seit Langem einen komplett neuen Duft: Die Form des Flakons von „Nomade“ erinnert leicht an „Drew“, befüllt ist er mit einer leichten, fruchtig-herben Komposition (verantwortet von Meisterparfumeur Quentin Bisch). Die parallele Überarbeitung des Markenauftritts in Mode und Kosmetik ist eine gelungene Übung.

Wärme. Die Farbwelt Ägyptens ­inspirierte schon Chloé-Gründerin Gaby Aghion.

(c) Beigestellt
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Herb-fruchtig. Eichenmoos und Mirabellen, vereint in „Nomade“ (50  ml EdP um 85 €).

(c) Beigestellt
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Pariser Chic. Natacha Ramsay-Levi war zuvor etwa für Louis Vuitton als Designerin tätig.

(c) Paolo Roversi