Walter Leidenfrost verlässt das Ludwig van

Das sorgt in der Wiener Gastroszene für Gesprächsstoff: Der junge Haubenkoch hat bekanntgegeben, ab sofort nicht mehr im Ludwig van im sechsten Bezirk zu kochen.

Gehen getrennte Wege: Koch Walter Leidenfrost und Oliver Jauk, Besitzer des Ludwig van.
Gehen getrennte Wege: Koch Walter Leidenfrost und Oliver Jauk, Besitzer des Ludwig van.
Gehen getrennte Wege: Koch Walter Leidenfrost und Oliver Jauk, Besitzer des Ludwig van. – (c) www.kernmayer.com (Johannes Kernmayer)

Er hält Titel wie „Falstaff Rookie des Jahres 2015“ oder „Trophée Gourmet A la Carte 2016“ für „Österreichische Küche“: der junge Koch Walter Leidenfrost. Er kochte unter anderem bei Steirawirt Richard Rauch - was man seiner Küche durchaus anmerkte, Stichwort Fleischkreativität - oder im Kussmaul. Spätestens als Küchenchef des Weinhaus Arlt in Wien Hernals machte Leidenfrost mit seinem großen Talent auf sich aufmerksam. Seit Ende 2016 kochte er in Oliver Jauks Ludwig van, einem dunkel vertäfelten Lokal in einem geschichtsträchtigen Haus im sechsten Wiener Bezirk. Für Gerichte wie Stör mit "Mülisuppe" und Karotte, Elvis-Toast mit Speckeis, Erdnuss und Banane oder Consommé mit Briesroulade bekam er unter anderem zwei Hauben vom Gault Millau oder 79 Punkte und drei Sterne vom A la Carte.

Nun hat Walter Leidenfrost per Facebook bekanntgegeben, "ab sofort" nicht mehr im Ludwig van am Herd zu stehen. "Es ist Zeit für etwas Neues." Welches Lokal seine nächste Adresse wird, dazu hat er sich noch nicht geäußert.

(red.)

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