Flüssiges Brot für die Fastenzeit

Das Salzburger Augustiner Bräu produziert dieser Tage sein Fastenbier – eine modernere Interpretation einstiger Tricks. Ansonsten setzt man in der Brauerei aber auf Tradition – mit teils über hundert Jahre alten Maschinen.

Braumeister Johann Höplinger im Sudhaus des Augustiner Bräus.
Braumeister Johann Höplinger im Sudhaus des Augustiner Bräus.
Braumeister Johann Höplinger im Sudhaus des Augustiner Bräus. – (c) Die Presse (Clemens Fabry)

Spätestens, wenn man das Sudhaus betritt, hat man den Duft in der Nase: Es riecht eindeutig nach Brot. Dort, wo aus kupfernen Hähnen eine dampfende, goldgelbe Flüssigkeit sprudelt, die demnächst zu Bier wird, kann man wohl am besten nachvollziehen, wie die Mönche einst auf die Idee kamen, das Gebräu sozusagen als flüssige Nahrung zu nutzen.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 10.03.2019)

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