Kochhistorie: Gebratener Indian mit Mandelfülle

Ein Rezept aus „Gute Küche“, gefunden in der Bibliothek der „Illustrierten Kronen-Zeitung“.

Themenbild. Junge Köche im Westminster Technical Institute am Vincent Square, London, 1937.
Themenbild. Junge Köche im Westminster Technical Institute am Vincent Square, London, 1937.
Themenbild. Junge Köche im Westminster Technical Institute am Vincent Square, London, 1937. – Getty Images

„Wenn der Truthahn von allen Federn und Haaren gut gereinigt und der Blähhals herausgenommen worden ist, wird ein Stück frische Butter abgetrieben, einige Eier, ein paar Löffel voll Rahm und Muskatblüte hineingegeben, geriebene oder gestoßene Mandeln und Zucker beigefügt, alles gut gemischt, soviel als nötig geriebene Semmeln eingestreut, der Hals damit angefüllt, vernäht und der Indian langsam gebraten. Allenfalls kann der Hals mit schönen, gut geschälten Kastanien angefüllt werden.“

Garnierung: Puten und Truthähne findet man in älteren Kochbüchern unter dem Namen Indian beziehungsweise Welscher Hahn. Rezept aus: „Gute Küche“, Bibliothek der „Illustrierten Kronen-Zeitung“ (Fraktur, keine Jahresangabe).

Info

Anna Burghardt stöbert für die Rubrik „Kochhistorie“ in den Archiven nach vergessenen Rezepten, die auch heute noch ziehen könnten.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 07.04.2019)

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