Amanshausers Welt 260: Brasilien / Rio de Janeiro

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Die Copacabana hat einen völlig falschen Ruf: Sie ist ein stinknormaler Stadtstrand, und Models gibt es auch nur drei oder vier. Ob sich das ändern wird, wenn Fußball-Weltmeisterschaft und Olympische Spiele kommen?Martin Amanshauser
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Die Kokosnuss mit Strohhalm wurde jedenfalls schon einmal von der Stadtverwaltung des agilen Bürgermeisters Eduardo Paes verboten – „hygienische Gründe“ (oder doch Verträge mit den Getränkemultis?) sprechen nun plötzlich gegen sie.Martin Amanshauser
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So sehen die ganz normalen Ecken einer Weltstadt aus: etwas herunterkommen, ziemlich Dreißiger Jahre. Und da sprechen wir noch gar nicht von den Favelas.Martin Amanshauser
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Ganz anders stellen sich die Stadtväter das Rio 2.0 vor: mehr so wie einen Traum, zauberhaft glänzend, mit Sambarhythmen untermalt …Martin Amanshauser
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… zwischen malerischen Morros (den sanftförmigen Hügeln des brasilianischen Küstenlandes) gelegen, im ewigen Sonnenauf- oder -untergang zwischen den Granitfelsen …Martin Amanshauser
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Renommee bringen die einzigartigen Naturschönheiten wie etwa der 395 Metern hohe Zuckerhut (auf portugiesisch „Zuckerbrot“), erstbestiegen (1817) vom britischen Kindermädchen Henrietta Carstairs, heute befahrbar mit zwei konsekutiven Seilbahnen …Martin Amanshauser
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… und Senhor Eduardo Paes wird in absehbarer Zukunft dafür sorgen, dass diese unzeitgemäßen Telefonzellen bald abgetragen werden. Schließlich hat ja jeder ein Handy!Martin Amanshauser
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Im Stadtteil Lapa befindet sich das deutscheste Lokal von Rio, und es heißt „Bar Brasil“. Hier gibt es Stelze („Eisbein“) und Kasseler – seit 1907!Martin Amanshauser
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„Deutsches vom Deutschen“: diese Würste sind so zweifelsfrei deutsch wie alles andere – allein das Sauerkraut der „Bar Brasil“ hat sich in den 105 Jahren in eine recht bizarre Geschmacksrichtung weiterentwickelt.Martin Amanshauser
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São Paulo mag die Welt-Graffiti-Hauptstadt sein, aber auch in Rio wird einem gelegentlich Angst und Bange, so schön und brutal sind die Verzierungen der Wände.Martin Amanshauser
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Hier muss jeder hin: Aussichtsterrasse in 710 Meter Höhe, direkt unter den ausgebreiteten Armen der Jesusstatue, mit Blick auf Zuckerhut und Copacabana.Martin Amanshauser
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Der gute Alte wacht seit 1931 über die Cariocas. Die Megalomanie ist typisch brasilianischer Erlöser. Schon sein Sockel ist acht Meter hoch. Das Material: ganz profaner Speckstein auf Stahlbeton.

www.amanshauser.atMartin Amanshauser
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