Erik Schinegger: "Ich bin am Leben, ich bin da"

Er wurde als Mädchen erzogen, war Außenseiter, hat seine Schwester sterben gesehen – und hat weiter gekämpft: 1966 wurde Erik Schinegger Abfahrtsweltmeisterin. Dann wurde er gegen den Willen des ÖSV zum Mann, erst sexsüchtig, später Vater. Jetzt erzählen ein Buch und ein Film von einem Leben wider die Tabus.

Erst heute, sagt Erik Schinegger, sei er so stark, dass er „über alles reden kann.“
Erst heute, sagt Erik Schinegger, sei er so stark, dass er „über alles reden kann.“
Erst heute, sagt Erik Schinegger, sei er so stark, dass er „über alles reden kann.“ – (c) Clemens Fabry

Auf dem Weg nach Wien waren Sie im Zug hinter jenem, der verunglückt ist.

Erik
Schinegger: Wir haben drei Stunden warten müssen. Aber das ist nebensächlich. Da sieht man, es kann überall etwas passieren. Ich bin extra nicht mit dem Auto gefahren, weil die Straßenverhältnisse so schlimm waren bei uns. Es hat in kurzer Zeit 35 Zentimeter geschneit. Und wir haben jetzt Hochsaison, deshalb fahre ich morgen in aller Frühe schon wieder zurück.

Semesterferien in Kärnten.

Sie sind bereits Abonnent?

Klicken Sie hier, um sich einzuloggen

("Die Presse", Print-Ausgabe, 18.02.2018)

Meistgekauft
    Meistgelesen