Stilkritik

Herzogin Meghans Kleiderwahl

Die Herzogin von Sussex setzt auf klare Linien - und mit der Hochzeit mit Prinz Harry anscheinend auch auf die royale Kleiderordnung. Ein Blick in den Kleiderschrank von Meghan Markle.

Herzogin Meghan schlägt wieder sanftere Töne an – in Zartrosa: Gemeinsam mit Ehemann Prinz Harry besuchte die 36-Jährige eine Ausstellung in London zu Ehren von Nelson Mandela. Ihre Wahl: Ein ärmelloser Trenchcoat vom kanadischen Label Nonie mit raffiniertem Stehkragen. Das Kleid in Midi-Länge stammt aus der aktuellen Frühjahr-Sommer-Kollektion und kann für umgerechnet etwa 700 Euro erworben werden – noch.

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Dem Zweireiher verleiht sie mit der gemascherlten Schnürung etwas Taille. In passender Farbe dazu die Mulberry „Clifton“-Tasche, die Dior „Essence 70“- Pumps und Quarz-Ohrringe von Birks– ein nicht gerade preiswertes Ensemble. Neben einer erneuten Darbietung ihres exquisiten Mode-Geschmacks, auch ein altbewährtes Haar-Bild am royalen Haupt: Der Meghan "Messy-Bun".

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Erster royaler Aufschlag für Meghan in Wimbledon: Ihr Debüt als Herzogin war auch gleichzeitig ihr erster Solo-Auftritt mit Schwägerin Catherine - ein schönes Doppel. In der „Royal Box" schauten sich die Schwägerinnen das Damen-Finale zwischen Angelique Kerber und Serena Williams, Meghans guter Freundin und Gast bei ihrer Hochzeit, an.

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Während für die Spieler ein strenger Dresscode gilt, soll der Look auf der Tribüne sommerlich schick sein. Meghans Interpretation: Eine blau-weiß gestreifte Hemdbluse und eine cremefarbene weite Schlaghose von Ralph Lauren.

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So edel und lässig ihre Kleiderwahl auch wirkt, erinnert es ein bisschen an das Outfit der Linienrichterinnen, wie böse Zungen behaupten. Denn diese tragen, ebenfalls von Ralph Lauren entworfen, ein blau-weiß gestreiftes Hemd sowie einen weißen Rock oder eine weiße Hose. Die Schuhe sind unter der bodenlangen Hose diesmal gut versteckt.

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Zu Hemd und Hose kombinierte sie eine schwarze Mini-Tasche von Altuzarra und ihren geliebten Panama-Hut von Madwell, mit dem sie ihr royales Haupt diesmal jedoch nicht krönte. Ob sie wusste, das Hüte in der Royal-Box nicht gern gesehen sind, wie die Daily-Mail weiß, um den Spielfeld-Blick der anderen Gäste nicht zu stören? Wohlmöglich hätte er ohnehin ihre Frisur, einen lockeren Dutt, durcheinander gebracht.  

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An Tag zwei ihrer Irland-Reise zauberte Herzogin Meghan Outfit Nummer drei aus dem Koffer und machte mit ihrer Kleiderwahl ihren Designer-Freund wohl ziemlich glücklich:

Für den Besuch beim irischen Präsidenten Michael Higgins, und dessen Frau Sabina Coyne, der das Herzogenpaar in seine offizielle Residenz einlud, wählte Meghan ein Kleid in einem Taupe-Ton von Roland Mouret, der gleichzeitig ein guter Freund der 36-Jährigen ist. Dazu bewährtes Schuhwerk von Manolo Blahnik und die Peekabo-Bag von Fendi für rund 4000 Euro. Da staunt sogar der Hund.

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Auch ihr geliebter U-Boot-Ausschnitt und die langen Ärmel durften an dem asymmetrischen Kleid mit Rüschenapplikationen nicht fehlen. Die zu einem ordentlichen Dutt zurecht frisierten Haare gaben einen Blick auf die "Snowstorm Diamond" Ohrringe von Maison Birks frei. Kostenpunkt rund 10.000 Euro.

So stilsicher dieser feminine Business-Look auch scheint, ein Fauxpas bahnt sich dennoch an – und zwar in Form ihrer Unterwäsche, die sich am Brustbereich gut sichtbar abzeichnet.

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Diesmal hat sie die Hosen an: In einem schwarzen Hosenanzug von – Überraschung – Givenchy mischte sich das Paar auf dem Campus des Trinity College unter das Volk und betrat kurz darauf das "Croke Park"-Stadion in Dublin. Die royale Wallemähne weht übrigens wieder offen an der irischen Luft.

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Zum schicken Ensemble kombiniert sie ein schlichtes weißes T-Shirt und einen Givenchy-Ledergürtel für 320 Euro. Nur auf die High-Heels, schwarze Lederpumps von Sarah Flint für rund 480 Euro, durfte sie wohl nicht verzichten – eine Herausforderung auf dem Rasen. Aber Ehemann Harry war stützend zur Seite.

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Neben Harrys Hand hält sie außerdem noch eine schwarze Clutch - ebenfalls von Givenchy - für rund 1900 Euro in ihren Händen. Danach besuchten die beiden royalen Abgesandten das „Famine Memorial“ in Dublin - diesmal im gleichen Look. Zur Abwechslung also kein Umziehstress für die frisch gebackene Herzogin.

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Prinz Harry und seine Frau Meghan sind erstmals seit ihrer Hochzeit offiziell im Namen der Krone unterwegs - und zwar in Irland. Was passt da wohl besser, als ein Auftritt in der irischen Nationalfarbe? Für die Ankunft am Flugplatz (die beiden reisten standesgemäß mit dem Privat-Jet) wählte die Herzogin einen dunkelgrünen Zweiteiler, bestehend aus einem schmalen Bleistiftrock mit Taschendetails und einem dreiviertel Top, von - mal wieder - Givenchy.

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In ihren Händen trägt sie eine cognacfarbene Tote-Bag von Strathberry im Wert von rund 600 Euro. Passend dazu die Schuhe in einem Nude-Ton. Obenrum Meghans Signature-Look: Haarknoten und minimalistisches Make-Up. Die Ohrringe kommen von Vanessa Tugendhaft.

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Kurz darauf ging es für die beiden Royals zur Sommer-Party im Glencairn House, dem Amtssitz des britischen Botschafters. Und was für ein Wow-Aufritt von Meghan: Händchenhaltend mit ihrem Angetrauten zog die Herzogin in einem schwarzen Cocktailkleid alle Blicke auf sich – und rebellierte erneut gegen die royale Kleiderordnung.

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Ohne Strumpfhose präsentierte sie in dieser ärmellosen A-Linien-Kreation von Emilia Wickstead, einer Lieblingsdesignerin von Schwägerin Catherine, ihre gut trainierten Oberarme. Der Gürtel mit löchrigen Details betonte ihre schmale Taille. Ihre Haare trägt sie lässig offen mit leichten Wellen.

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Unter dem Kleid, das ganz züchtig knapp oberhalb der Fußknöchel endet, ein weiterer Hingucker: An den spitzzulaufenden schwarzen Aquazzura-High Heels, die hinten offen sind, wurden an der Ferse kleine Schleifen angebracht – vielleicht der Grund für ihren Strumpfhosen-Boykott.

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Und wer sich an den kursierenden Schwangerschaftsgerüchten beteiligen will: Nachwuchs scheint nicht unterwegs zu sein, wie dieses Bild und einer beherzter Schluck aus dem Champagnerglas beweist. Cheers!

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Lady in Black zur Feier der Royal Air Force: Anlässlich des 100-jährigen Bestehens der britischen Luftstreitkräfte, begleitete Meghan ihren Mann Prinz Harry, sowie dessen Bruder Prinz William und Schwägerin Herzogin Catherine, die überraschend eine Pause von ihrer Babypause einlegte, zu einem Gottesdienst in die Londoner Westminster Abbey. 

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Diesmal wieder gewohnt zurückhaltend in einer schwarzen Kreation von Dior. Der U-Boot-Ausschnitt und die Ärmellänge ihres A-Linien-Kleides erinnern dabei stark an ihr Givenchy-Brautkleid.

 

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Die Schuhe in einem Nude-Ton und die schwarze Clutch stammen ebenfalls von Dior. Der Fascinator auf dem royalen Haupt kommt von Stephen Jones, der schon für ihre Kopfbedeckung am Vortag zur Taufe von Prinz Louis verantwortlich war.

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Für die Taufe von Prinz Louis in der Kapelle des St. James Palastes in London entschied sich Herzogin Meghan, die vor ihrer Hochzeit mit Harry selbst erst dieses Jahr vom Erzbischof von Canterbury getauft worden war, für einen monochromen Look.

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Das knielange Kleid in Olivgrün kommt aus dem Hause Ralph Lauren und besticht mit einem zarten Gürtel um die schmale Taille. Dazu kombinierte sie farblich passend einen Hut von Stephen Jones. Für das Schuhwerk setzte sie auf Altbewährtes, die Wildleder-Pumps von Manolo Blahnik, ebenfalls in einem Olivton.

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Auch die Tasche und die Handschuhe fügen sich in das Farbkonzept perfekt ein. Es ist übrigens ihr erster Handschuh-Moment seit ihrer Hochzeit. Der Queen, die an der Zeremonie nicht teilnehmen konnte, wird Meghans Accessoire wohl gefallen. Elizabeth II. trägt zu öffentlichen Handshake-Events mit ihren royalen Fans stets selbst Handschuhe - aus hygienischen Gründen.

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So farbenfroh haben wir Herzogin Meghan selten gesehen: Beim Empfang zur "Your Commonwealth" Youth Challenge im Marlborough House in London setzte sie sommerliche Farbsakzente. Denn während Prinz Harry ganz klassisch in einem dunkelblauen Anzug erschien, überstrahlte seine Frau in einem kanariengelben, ärmellosen Etuikleid von Brandon Maxwell alle anwesenden Gäste. Die Wahl des US-Designers, der übrigens der ehemalige Stylist von Lady Gaga war, könnte auch als Gruß in ihre Heimat, den USA, verstanden werden, wo am 4. Juli Unabhängigkeitstag gefeiert wurde.

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So knallig das Kleid, so dezent die Wahl der Accessoires: Zu dem Kleid kombinierte Meghan nudefarbene Pumps von Manolo Blahnik und schlichte Ohrstecker. Ihre Haare trug sie zur Abwechslung nicht wie bei ihren letzten öffentlichen Auftritten offen, sondern zu einem ordentlichen Knoten gebunden.

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Ob das farbenfrohe Outfit wohl auch auf die Laune des frischvermählten Paares abfärbte? Jedenfalls zeigten sich Harry und seine Meghan gut gelaunt und händchenhaltend in der Öffentlichkeit.

Dass sich die Herzogin in Gelb präsentierte, dürfte wohl damit zu tun gehabt haben, dass Queen Elizabeth nicht anwesend war. Ist das der Fall, wählt Meghan zumeist gedeckte Farben, um nicht von ihrer Majestät abzulenken.

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Ganz ladylike und mit glänzenden Locken erinnert Herzogin Meghan von Sussex bei ihrem aktuellsten Termin stark an Herzogin Catherine. Das royale Makeover - zu diesem Termin trug sie übrigens ein Ensemble von Prada - hat nach der Hochzeit wohl begonnen, doch noch macht die 36-Jährige nicht alles richtig.

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Bei dem Young Leaders Empfang im Buckingham Palace schlug die ehemalige Schauspielerin die Beine übereinander. Ein Fauxpas, denn Mitglieder des Königshauses überkreuzen sonst nur die Knöchel.

Ein royaler Etikette-Expert kann aber beruhigen, schreibt die Daily Mail. Zwar sei es nicht sehr weit verbreitet, respektlos gegenüber der Queen sei das Überschlagen der Beine allerdings nicht.

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Alles richtig gemacht: Im "My Fair Lady"-Outfit erschien die Herzogin von Sussex zum Pferderennen von Ascot. Das weiße Midikleid von Givenchy kombinierte sie zu einem farblich abgestimmten Hut von Philip Treacy.

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Nur wenige Wochen nach der Hochzeit mit Prinz Harry am 19. Mai nahm Herzogin Meghan ihren ersten Termin mit Queen Elizabeth II wahr.

Mit dem royalen Zugabteil, das 23 Meter lang ist und mit Sofa, Sessel, Esstisch und Bett sowie einem Badezimmer samt Badewanne ausgestattet ist, ging es nach Cheshire, um die Mersey Gateway Bridge einzuweihen.

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In Knallgrün zog das königliche Oberhaupt der Briten alle Blick auf sich. Aber auch Meghan Markle konnte sich im beigen Pencilkleid von Givenchy sehen lassen. Die Designerin des Modehauses, Claire Waight Keller, entwarf ihr Hochzeitskleid.

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Zum Kleid mit Cape trug die Herzogin von Sussex einen Gürtel von Givenchy und schwarze High-Heels von Sarah Flint.

Auch den Dresscode scheint sie diesmal genau beachtet zu haben. Sie zeigt weder Ausschnitt oder Schultern, außerdem trägt sie eine Strumpfhose. Ein absolutes Muss für die Queen.

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Auf ihre US-amerikanischen Wurzeln hat Herzogin Meghan bei der Kleiderwahl zur Trooping the Colour-Geburtstagsfeier von Queen Elizabeth II nicht vergessen. Immerhin wählte sie für ihren Auftritt ein Ensemble von Carolina Herrera.

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Das blassrosa Kostüm mit großen Knöpfen und weitem Ausschnitt kombinierte die Herzogin von Sussex mit einem Hut von Philip Treacy.

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Eine Clutch in Weiß und Gold - ebenfalls von Carolina Herrera - rundete den Look ab.

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Bereits drei Tage nach ihrem "I Will" sind Prinz Harry und Meghan schon ihren ersten royalen Pflichten als Ehepaar nachgegangen. Gemeinsam traten die frisch Vermählten bei einer Party im Garten vom Buckingham Palace auf. Es war eine vorgezogene Feier zum 70. Geburtstag von Prinz Charles, der eigentlich am 14. November seinen Ehrentag feiert. Auffälllig der Blick auf die royalen Beine seiner Schwiegertochter.

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Die Herzogin von Sussex - so Meghans offizieller Titel - trug diesmal entsprechend der royalen Kleiderordnung vorbildlich eine Strumpfhose zu dem Seiden-Krepp-Kleid von „Goat“ im zarthellen Pfirsich-Ton für umgerechnet 666 Euro. Dazu kombinierte die 36-Jährige einen Hut von Philip Treacy, Ohrringe von Vanessa Tugendhaft für 1595 Euro sowie eine Seiden-Clutch von Wilbur & Gussie für 230 Euro. Ein "I Will" also nicht nur an Herzbube Harry, sondern auch an die höfische Etikette.

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Mit der Wahl ihres Brautkleides überzeugte Meghan die Modewelt: Sie setzte mit der Kreation von Givenchy-Designerin Claire Waight Keller auf schlichte und zeitlose Eleganz.

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Auch nach der Trauung beim privaten Empfang von Prinz Charles, ging es mit Stil weiter.  Zur geschlossenen Abendveranstaltung wählte sie ein weißes hochgeschlossenes Kleid, entworfen von der britischen Designerin Stella McCartney.

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"HRH Meghan" wählte für ihre Termine am Tag vor der Hochzeit mit Prinz Harry dieses nachtblaue Barwick Fit & Flare Kleid von Roland Mouret. Wenige Stunden später war das 900 Euro teure Stück bei Selfridges in London bereits ausverkauft.

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Der wichtigste Termin des Tages vor der großen Show, war aber nicht die Besichtigung von Windsor Castle, die Meghan geschickt in ihren grauen Manolo Blahniks (wie üblich) absolvierte. Es war eine Tee-Einladung der 92-Jährigen Königin Elizabeth II., die auf diesem Weg ihre Mutter Doria Ragland kennenlernte.

 

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Bräutigam Harry gab den beiden Schützenhilfe. Vor dem Schloss nahm er noch ein schnelles Bad in der Fan-Menge. Die PR-Maschine Windsor setzt bekanntlich auf Sichtbarkeit. Die Zeit, in der sich der Adel vor dem Volk versteckt hat, war schon vor 200 Jahren Geschichte.

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Weiter mit den Outfits. Nachtblau stand zuletzt schon hoch im Kurs. Beim Geburtstagskonzert (mit Tom Jones, Kylie Minogue, Shawn Mendes, Sting und Shaggy) für die Königin am 21. April in der Royal Albert Hall in London richteten sich alle Augen auf das zukünftige Familienmitglied. Meghan Markle glänzte in einem Cape Dress von Designerin Stella McCartney. Das Kleid kostet rund 1300 Euro und ist u.a. via Neiman Marcus erhältlich. Die Schuhe von Manolo Blahnik kennen wir bereits.

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Rund 1200 Euro muss man auch für die goldene - mit Tiroler Swarovski Glam verzierte - Naeem Khan Zodiac Clutch hinlegen. 

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Ein paar Tage zuvor schlüpfte Markle in ein grünes Blumenkleid von Self Portrait, das schneller ausverkauft war als sie am Abend ihre Wildleder-Pumps von Manolo Blahnik ausziehen konnte.

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Bei diesem Outfit fällt der Blick vielleicht kürzer auf das schwarze "Jackie O" Kleid von Black Halo (300 Euro), hängen bleibt er auf den "Milano" Pumps von Aquazzura (600 Euro).

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Am 18. April erschien die Bride-to-be in London für einen Commonwealth-Empfang mit Prinz Harry in dem Midikleid "Audrey" von Altuzarra. Eine stylische, wenn auch ein wenig zu lockere Wahl für ein zukünftiges Mitglied der britischen Royals. Bei MyTheresa wird der sportive Nadelstreif-Latz für 1595 Euro angeboten. Und ja, das graue Sakko des Herren kennen wir schon. Einer muss ja auf die Staatskasse schauen.

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Markle legte bei der Ankunft einen Camilla und Marc "Marguerite" Blazer (ca. 560 Euro) über ihre Schultern, zusammen mit der schwarz-weiß gestreiften Handtasche "Avalon" des australischen Labels Oroton (207 Euro). Von den Crossbody-Taschen lässt sich Markle einfach nicht abbringen, auch wenn sie sich ganz akut mit der Kleiderordnung der Royals schlagen.

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Beim Schuhwerk entschied sich Markle für ihre vertrauten Wildleder-Pumps von Tamara Mellon "Paramour" (ca. 380 Euro).

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Hier kamen Meghan Markle und ihr Verlobter Prinz Harry zum University College of Bath Sports Training Village, um an den UK-Team-Prüfungen für die Invictus Games teilzunehmen, die später in diesem Jahr in Sydney stattfinden werden. Zu diesem Anlass zogen sich beide sportlich an. Ihr Trench Coat "The Lawson" kostet vernünftige 200 Euro und stammt von dem kanadischen Label Aritzia.

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Was trägt man bei einer Reise nach Irland? Einen cremefarbenen Pullover von Victoria Beckham, einen dunkelgrünen Rock von Greta Constantine, einen hellbeigen Mackage-Mantel (alles ausverkauft), Samtpumps von Prada (rund 530 Euro via Net-a-Porte) ...

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... und eine 200-Euro-Tasche von Charlotte Elizabeth, die man tatsächlich noch bestellen kann. Die aktuelle Wartezeit liegt bei drei Monaten.

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Kate auf Französisch? Diesen Gottesdienst (in Anwesenheit von Her Majesty) in Westminster Abbey bestritt sie in einem weißen Duett der Londoner Designerin Amanda Wakeley (Mantel) und Stephen Jones (Barett). Dazu gab es Manolos für unten und Mulberry für oben.

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Nach ihrer überraschenden Taufe in der Church of England trat Markle in Birmingham im erwachsenen Klosterschüler-Look von J.Crew auf. Wenig überraschend ist der Mantel mittlerweile ausverkauft. 

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Gut, es grenzt für manche vielleicht an so etwas ähnliches wie Blasphemie, aber: Den direkten Vergleich mit Herzogin Catherine konnte Meghan Markle in Sachen Mode klar für sich gewinnen.

Beim ersten Royal Foundation Forum in London saßen die Schwägerinnen in spe nebeneinander. Farblich hatten sie sich zwar abgesprochen, vom Stil und Wow-Faktor her hätten die zwei aber nicht unterschiedlicher sein können.

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Herzogin Kate, die als sehr stilsicher, aber nicht besonders modemutig gilt, trug ein Kleid des Umstandsmodelabels Seraphine. Mit einem Preis von 99 Pfund zeigte sich die Herzogin von ihrer sparsamen Seite und ließ die Bühne frei für Meghan Markle.

Denn diese schöpfte aus den Vollen. Sie trug ein Satin-Wickelkleid mit Gürtel von Jason Wu (im Wert von 1600 Euro), das ein wenig an einen Trenchcoat erinnerte. Dazu kombinierte sie die Casablanca-High-Heels von Aquazzura.

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Karo muss es natürlich sein, wenn es nach Schottland geht. Da machte auch Meghan Markle Mitte Februar keine Ausnahme, als sie einige Termine in Edinburgh wahrnahm. Und auch farblich passte sie sich mit dem grünen Mantel von Burberry dem Royal Regiment of Scotland an. 

 

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Statt schmaler Silhouetten und Clutch setzte Meghan Markle auf Oversize und Crossbody-Bag (übrigens vom schottischen Label Strathberry). Ein ungewohnter Anblick, was den britischen "Prinzessinnen"-Look angeht.

 

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