Bionik: Von der Lotosblume zum Kfz-Motor

Der in der Natur beobachtete wasserabweisende Effekt kann auch in der Technik eingesetzt werden – etwa bei der Oberflächengestaltung von Kupplungssystemen.

(c) Reuters (Adrees Latif)

Sie sind zwar Wasserpflanzen, ihre Blätter nehmen aber kein Wasser auf. Die Lotosblumen werden in Teilen Asiens symbolisch als Zeichen der Reinheit und Frische gesehen, weil die Blätter nicht nur Wassertropfen abperlen lassen, sondern auch Schmutz abweisen – wie dies auch in der Bezeichnung „Lotoseffekt“ zum Ausdruck kommt. Der Physiker und Systemwissenschaftler Alexander Diem möchte bei seinen Konstruktionsarbeiten zur Oberflächengestaltung eben „ähnliche Effekte erzielen, wie diese bei Lotosblüten und deren hydrophoben Eigenschaften auftreten“.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 28.04.2018)

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