Kuba-Meteorit flog nach Wien

Forscher begutachten Teile des jüngsten Meteoritenfalls.

Trommelnde Geräusche, Blitzlichter, Rauchschwaden – Zeugen des Meteoritenschauers über der kubanischen Stadt Viñales am 1. Februar dachten an einen Flugzeugabsturz. Es handelte sich dabei um den jüngsten anerkannten Meteoritenfall auf der Erde. Mehr als 100Kilo des außerirdischen Gesteins wurden anschließend auf Dächern oder tief in umliegenden Feldern der Kleinstadt in der Provinz Pinar del Río eingesammelt und ausgegraben.

Vergangenen Dienstag erhielt auch das Naturhistorische Museum Wien – es beherbergt die größte Meteoritenschausammlung der Welt – zwei Teile dieses Meteoriten. Sie werden analysiert bzw. im Museum ausgestellt. Radioaktiv sind diese – anders, als in Viñales kursierende Gerüchte besagen – aber nicht. Einheimische Experten haben diese gestreut, um der Sammelwut der Bevölkerung Einhalt zu gebieten. (APA/cog)

("Die Presse", Print-Ausgabe, 04.05.2019)

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