Ach ja, der Kunstsinn

In der Begründung zum Welterbestatus der Wachau ist die Wachaubahn achtmal genannt. Ihre Einstellung schädigt urbane und Lebensqualität. Warnung eines Icomos-Mitglieds.

Am 30. November 2000 wurde die Kulturlandschaft Wachau in einer Sitzung der „Organisation für Erziehung, Wissenschaft und Kultur der Vereinten Nationen“ (Unesco) in die Liste des Weltkulturerbes eingetragen. Voraussetzung dafür war der Beitritt Österreichs zur „Welterbekonvention 1972“ im Jahre 1992. In diesem Staatsvertrag mit der Unesco erkannte die Republik Österreich an, „dass es in erster Linie seine eigene Aufgabe ist, Erfassung, Schutz und Erhaltung in Bestand und Wertigkeit des in seinem Hoheitsgebiet befindlichen Kultur- und Naturerbes sowie seine Weitergabe an künftige Generationen sicherzustellen“. Österreich werde „hierfür alles in seinen Kräften Stehende tun, unter vollem Einsatz seiner eigenen Hilfsmittel“. Zur Beobachtung der Welterbestätten und zur Beratung der Unesco sowie zur Förderung der Theorien und Verfahren der Erhaltung wurde 1965 von der Unesco der „Internationale Rat für Denkmal und Landschaft“ (Icomos) in Paris gegründet. Im Lande erfüllt das Österreichische Nationalkomitee Icomos mit Berichtspflicht diese Aufgabe.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 11.12.2010)

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