Cousin heiratet Cousine

Ausgangspunkt ist die Sorge einer Großmutter, dass ihr Enkel keine passende Frau mehr abbekom-men könnte. Weshalb sie die Sache selbst in die Hand nimmt. Die Fabulierfreude von Vea Kaiser kennt keine Grenzen. „Makarionissi oder Die Insel der Seligen“: ein griechisch-niederösterreichisches Degustationsmenü.

Wie schön wäre es, denken sich mitunter selbst hochseriöse Literaturkritiker, wenn es in den Romanen der Saison nicht immer so erdenschwer und kulturpessimistisch zuginge. Würde man nicht ständig mit aufklärerischen Familiensagen oder minimalistischer Kurzprosa behelligt. Wenn..., ja, wenn man häufiger auf Autoren träfe, die frei von der Leber weg erzählen und in ihren Büchern vor allem jene Freude vermitteln, die vom Frei-von-der-Leber-weg-Erzählen ausgeht.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 09.05.2015)

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