Vier Frauen und ein Egomane

„Flucht vor der Nacht“: Dine Petriks kantiges Porträt eines schillernden Malers nebst Streiflichtern über die Wiener Künstlerszene zu Zeiten des Millenniums.

Ben Bogathy ist ein anerkannter Maler, ein wenig übers angeblich beste Alter hinaus. Er trinkt exzessiv, pflegt die Wiener Raunzerei, wenn er seine Meinung über Kollegen kundtun soll, ist ein getriebener Egomane. Edith, der er verdankt, dass „die Tage nichts Verheerendes“ mehr ausstrahlen, brüskiert er nicht nur auf Festen. Sie ist eine der Frauen, die er liebt, und der er das nicht sagen kann.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 03.10.2015)

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