Die Gaswerfer von Flitsch

Die verpönte Waffe: Giftgas. Vor 90 Jahren, Ende Oktober 1917: deutsche Hilfe für Österreich-Ungarns Truppen gegen den „Erbfeind“ Italien. „Buntschießen“ am Isonzo.

(c) Staatsarchiv

Wenn man vom kleinen slowenischen Ort Bovec zur Soca geht, passiert man die Straßenschlucht Naklo. In einer kleinenKaverne erinnert eine Inschrift in vier Sprachen daran, dass an dieser Stelle am 24. Oktober 1917 Soldaten der Brigade Friuli den Gastod gestorben sind. 500 oder 600 sollen esgewesen sein. Bovec hieß früher auch Flitsch,und die Soca ist hierzulande wohl eher unter dem Namen Isonzo bekannt. Väter, Groß-und Urgroßväter, die Mütter nicht zu vergessen, verbanden mit dem Isonzo den Großen Krieg der Jahre 1914 bis 1918. Die Tafel in der Naklo-Schlucht ist aber nur einer von vielen Hinweisen, die an ein mittlerweile wohl zur Episode verkommenes militärisches Großereignis erinnern, das einstmals die Durchbruchsschlacht von Flitsch-Tolmein genannt wurde.

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