Last-Minute-Tor rettet Rapid den Sieg in Innsbruck

Veton Berisha erzielte in der Nachspielzeit den 1:0-Siegtreffer und sicherte den Hütteldorfern trotz schwacher Leistung drei Punkte. Salzburg bezwang Altach.

Später Jubel von Rapid
Später Jubel von Rapid
Später Jubel von Rapid – APA/EXPA/STEFAN ADELSBERGER

Innsbruck/Salzburg. Der Sieg gegen Spartak Moskau in der Europa League hat bei Rapid Hoffnung aufkeimen lassen, trotz katastrophalen Herbsts die Mission Meister-Playoff doch noch zu schaffen. Ein Last-Minute-Tor von Veton Berisha (92.) besiegelte in Innsbruck den ersten Auswärtssieg in der Liga unter Dietmar Kühbauer, dessen Mannschaft spielerisch jedoch nicht überzeugen konnte.

Schon die Startaufstellung hielt den ersten grün-weißen Dämpfer bereit: Philipp Schobesberger, zuletzt das Um und Auf in der Rapid-Offensive war angeschlagen und nahm nicht einmal auf der Bank Platz. An vorderster Front erhielt Andrei Ivan die Chance, Kapitän Stefan Schwab kehrte wie Mario Sonnleitner in die Startelf zurück.

Die erste Halbzeit bot allerdings wenig Grund, an die Trendwende zu glauben. Wie in den letzten Wochen jagte bei Rapid ein Fehlpass den nächsten, von neuem Selbstvertrauen war nichts zu sehen. Zumindest Schwab sorgte für Gefahr, als er nach einem Eckball erst ans Lattenkreuz köpfelte und dann den Nachschuss neben das Tor setzte (29.). Umgekehrt durfte sich Rapid wieder einmal bei Torhüter Richard Strebinger bedanken, der einen Kopfball von Maak mit einer Glanzparade entschärfte (25.).

Mateo Barac präsentierte sich neuerlich als großer Unsicherheitsfaktor in der Rapid-Abwehr, doch die Innsbrucker bestraften seine inzwischen schon obligatorischen Patzer nicht. Der Kroate durfte trotzdem weitermachen, von Marvin Potzmanns Unleistung hatte Kühbauer hingegen nach 38 Minuten genug gesehen und brachte Stefan Auer für ihn.

Nach der Pause untermauerte Ivan das grün-weiße Stürmerproblem, in bester Position zögerte und zauderte der Rumäne und legte schließlich auf Thomas Murg ab, dessen Schuss kein Problem für Wacker-Keeper Christopher Knett war (54.). Damit hatte Rapid sein Pulver einmal verschossen, überstand die folgende Drangphase der Innsbrucker mit guten Möglichkeiten durch Durmuz (65.), Henning (67.) und und Vallci (73.) jedoch unbeschadet. Die Schlussphase war geprägt von unpräzisen Pässen auf beiden Seiten, in der Nachspielzeit aber fand ein Lochpass von Boli Bolingoli den eingewechselten Berisha, der zum 1:0 abschloss (92.).

Die Salzburger Festung

Salzburg untermauerte seine Heimmacht, der 1:0-Sieg gegen Altach bedeutete das bereits 36. Heimspiel ohne Niederlage in Folge. Der Meister agierte souverän, ein Traumtor von Takumi Minamino brachte die Entscheidung. Der Japaner übernahm einen langen Ball von Andre Ramalho perfekt volley und überwand Altach-Torhüter Martin Kobras (18.).

(swi)

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