Transfer-Ticker: Alaba schmeichelt Barcelona-Interesse

Gerüchte und Neuzugänge: Der Sommertransfermarkt in Österreich und im Weltfußball.

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Österreichs Fußball-Star David Alaba vom FC Bayern München fühlt sich von einem angeblichen Interesse des FC Barcelona geschmeichelt. "Natürlich ist es eine Wertschätzung, natürlich ist es eine Ehre für mich", sagte der österreichische Nationalspieler am Montag (Ortszeit) in Kansas City während der USA-Reise des deutschen Rekordmeisters.

Der 27-Jährige, der schon als Jugendspieler nach München kam, erklärte nach dem Training der Bayern vor dem Testspiel gegen den AC Milan im Children's Mercy Park Stadium aber auch: "Ich habe den Fokus voll und ganz hier in München und auf der Vorbereitung. Ich denke, wir haben viel vor in der neuen Saison."

"Eigengewächs" Alaba steht noch zwei Jahre bei den Bayern unter Vertrag. Diese würden ihn aktuell wohl kaum gehen lassen. Ein Wechsel in ein anderes Land und eine andere Liga stellt für Alaba in seiner Profi-Karriere grundsätzlich eine Option dar. "Ich bin kein Spieler, der weit in die Zukunft blickt. Aber ich könnte mir alles vorstellen", sagte der Linksverteidiger, der mit den Bayern schon achtmal deutscher Meister wurde und 2013 die Champions League gewann.

Carlos Coronel - Salzburgs neues Bollwerk

Salzburg hat seinen an Philadelphia Union in die Major League Soccer (MLS) verliehenen Goalie Carlos Coronel zurückgeholt. Das gaben die "Bullen" am Samstag, einen Tag nach dem erfolgreichen 7:1-Saisonauftakt im Cup bei Viertligist Parndorf, bekannt. Der 22-jährige Brasilianer Coronel soll jene Lücke füllen, die durch die Verletzung von Alexander Walke entstanden ist.

"Aufgrund der Verletzung von Alex Walke und seines längerfristigen Ausfalls mussten wir handeln. Wir kennen die Qualitäten von Carlos und wissen sehr genau, was wir bekommen, und sind deshalb auf der Torhüterposition weiterhin gut besetzt." Coronel ist damit aktuell die Nummer zwei hinter ÖFB-Teamtormann Cican Stankovi

Rasmus Kristensen von Ajax geholt

Rasmus Nissen Kristensen wechselt von Ajax Amsterdam zum FC Red Bull Salzburg und unterschreibt bei den Roten Bullen einen Vertrag bis 31. Mai 2024. Der junge dänische Außenverteidiger wechselte im Jänner 2018 vom FC Midtjylland (DK) in die Niederlande, wo er für den holländischen Meister und letztjährigen Champions League-Halbfinalisten Ajax auf insgesamt 27 Einsätze kam.

Mit seinen bisherigen Klubs konnte Kristensen zwei Meistertitel (1x Midtjylland, 1x Ajax) sowie einen Cup-Sieg (Ajax) erringen.
Der 22-Jährige war zuletzt auch als dänischer U21-Kapitän (insgesamt 26 Spiele und 7 Tore) bei der EM in Italien – u. a. gegen Österreich – im Einsatz.

Leitgeb kehrt zu Sturm Graz zurück

Christoph Leitgeb kehrt zu Sturm Graz zurück. Nach zwölf erfolgreichen Jahren und 15 Titeln bei Bundesliga-Serienmeister Salzburg unterschrieb der 34-jährige Mittelfeldmann bei seinem Jugendverein einen Einjahresvertrag. In Salzburg war der Ex-ÖFB-Teamspieler nicht mehr über die Rolle als „Edelreservist“ hinausgekommen, hatte in der vergangenen Saison nur 300 Minuten in allen Bewerben absolviert.

Sturms Sport-Geschäftsführer Günter Kreissl zeigte sich in einer Clubaussendung überzeugt, den Kader verbessert zu haben. „Spieler, die soviel gesehen und erreicht haben wie Christoph Leitgeb können einen unschätzbaren Mehrwert für eine Mannschaft darstellen.“ Leitgeb will seine Karriere in Graz nicht nur ausklingen lassen: „Es fühlt sich sehr gut an, wieder hier zu sein. Natürlich habe ich noch Ziele und diese möchte ich gemeinsam mit der Mannschaft erreichen.“

Ullmann spielt jetzt in Hütteldorf

Rapid hat mit der Verpflichtung von Maximilian Ullmann bereits vor Beginn der Fußball-Bundesliga-Saison einen Prestigeerfolg eingefahren. Der ÖFB-U21-Teamspieler kommt vom direkten Konkurrenten LASK und soll gemäß Medienberichten von einer Ausstiegsklausel Gebrauch gemacht haben. Die Oberösterreicher verloren trotz anderslautender Bekundungen einen Leistungsträger an die direkte Konkurrenz.

Rapid hat damit den gesuchten Ersatz für den zu Celtic abgewanderten Außenbahnspieler Boli Bolingoli gefunden. Der 23-jährige Ullmann hat in der abgelaufenen Saison für den LASK alle 41 Pflichtspiele bestritten und war danach auch bei der U21-EM in Italien in zwei Spielen zum Einsatz gekommen.

Der Linksfuß wird im von Trainer Dietmar Kühbauer in der Sommerpause implementierten 3-5-2-System den Flügelläufer geben. Er hat einen Dreijahresvertrag unterschrieben. Rapids Sport-Geschäftsführer Zoran Barisic bescheinigte dem "absoluten Wunschspieler" noch "ein gutes Entwicklungspotenzial". Ullmann habe zudem "unbedingt zu uns nach Hütteldorf wechseln" wollen.

Für den in dieser Saison in der Champions-League-Qualifikation spielenden LASK ist der Wechsel ein Rückschlag. "Für keinen einzigen Spieler des LASK kommt ein österreichischer Club infrage", hatte Club-Präsident Siegmund Gruber noch vor kurzem gemeint. Die Oberösterreicher wollten am Donnerstag "dem Wunsch des Spielers" nachgekommen sein, wie Vizepräsident Jürgen Werner auf der Club-Webseite zitiert wurde. Über die Ablösemodalitäten vereinbarten beide Vereine Stillschweigen.

Heraf ist neuer Co-Trainer bei SV Ried

Andreas Heraf ist neuer Co-Trainer bei der SV Ried. Das gab der oberösterreichische Fußball-Zweitligist am Freitag bekannt. Der frühere ÖFB-Teamspieler und -Trainer sowie Frauen-A-Teamchef des neuseeländischen Verbandes wird Assistent von Gerald Baumgartner. Heraf stand zuletzt Ligakonkurrent FAC als Cheftrainer vor, sein Engagement endete aber nach nicht einmal einem halben Jahr.

"Andreas Heraf hat mir in intensiven Gesprächen vermittelt, bei unserem Projekt Wiederaufstieg als Assistenztrainer mit dabei sein zu wollen. Von seiner Persönlichkeitsstruktur, mit seiner Erfahrung, seinem Know-how und mit seinem Einsatz passt er sehr gut zu unserem Team", wurde Baumgartner, der in Oberösterreich auch sportlicher Leiter ist, in einer Club-Aussendung zitiert. Heraf wollte seinen Teil zur Oberhaus-Rückkehr beitragen: "Mit diesem Umfeld an der großen Herausforderung, dem Wiederaufstieg, mitarbeiten und teilhaben zu können, ist cool."

De Ligt folgt Ronaldos Aufruf

Der Wechsel von Ajax-Verteidiger Matthijs de Ligt zu Juventus Turin ist perfekt. Der italienische Fußball-Rekordmeister zahlt für den 19 Jahre alten Abwehrspieler insgesamt 85,5 Millionen Euro.

Wie die Turiner mitteilten, sind für den von internationalen Clubs umworbenen De Ligt neben der Ablöse von 75 Millionen Euro noch 10,5 Millionen Euro an Zusatzkosten fällig. De Ligt unterschrieb einen Fünfjahresvertrag bis 30. Juni 2024.

Onisiwo bleibt in Mainz

Karim Onisiwo hat seinen Vertrag bei Mainz 05 vorzeitig um zwei Jahre bis 2022 verlängert. Das gab der deutsche Erstligist am Mittwoch bekannt. Offensivmann Onisiwo kickt seit 2016 bei den Mainzern, der Durchbruch gelang ihm aber erst in der vergangenen Saison.

Mit sieben Toren in den 26 Ligaspielen empfahl sich der 27-jährige Wiener für ein längerfristiges Engagement. Erst im März hatten die Mainzer die Option auf Verlängerung bis 2020 gezogen. "Karim Onisiwo hat bei uns eine lange, aber stetige Entwicklung genommen und ist vor allem in der Rückrunde der vergangenen Saison förmlich aufgeblüht", erklärte Mainz-Sportvorstand Rouven Schröder auf der Club-Website. "Karim ist in seiner Entwicklung noch nicht am Ende."

Für den zweifachen ÖFB-Teamkicker Onisiwo ist die Vertragsverlängerung "eine große Wertschätzung", er fühle sich in Mainz sehr wohl. "In den vergangenen dreieinhalb Jahren hier in Mainz bin ich charakterlich und fußballerisch gereift. Auch in den Phasen, in denen ich viele Rückschläge überwinden musste, habe ich immer die volle Unterstützung meiner Teamkameraden und auch des Trainerstabs gespürt, was mir sehr geholfen hat."

Austria dementiert Stöger-Rückkehr

Austria Wien hat Medienberichte über eine unmittelbar bevorstehende Rückkehr von Peter Stöger dementiert. "Es gibt keine News, keine Unterschrift und Stand heute ist in dieser Causa so schnell auch nichts zu erwarten", sagte ein Clubsprecher zur APA - Austria Presse Agentur.

Zuvor hatten Berichte von "Sky Sport Austria" und "Österreich" die Runde gemacht, wonach der frühere Spieler und Meistertrainer als Sportvorstand zu den Veilchen zurückkehren soll. Die Antwort der Austria: "Es ist kein Geheimnis, dass die Austria und Peter Stöger in ständigem Kontakt stehen und Peter Stöger immer ein interessantes Thema bei der Austria ist." Aktuelle Medienberichte seien aber nicht mehr, als "Schießen aus der Hüfte".

„Lächerliches“ Angebot für Neymar

Der spanische Meister FC Barcelona setzt seine Bemühungen um eine Rückholung des brasilianischen Topstars Neymar offenbar fort. Laut Informationen der Madrider Sportzeitung "AS" vom Dienstag hätten die Katalanen Neymars Club Paris Saint-Germain zuletzt die Offensivspieler Philippe Coutinho und Ousmane Dembele sowie 40 Millionen Euro für den Stürmer angeboten.

PSG-Clubchef Nasser Al-Khelaifi habe das Angebot allerdings als "lächerlich" zurückgewiesen. Laut "AS"-Angaben würden die Verhandlungen "über inoffizielle Kanäle" und mit zahlreichen Unterhändlern geführt. Neymar war im Sommer 2017 für 222 Millionen Euro von Barcelona nach Paris gewechselt. Es war der bisher teuerste Transfer der Fußball-Geschichte.

Neymar kokettierte zuletzt immer wieder öffentlich mit Barcelona. Der 27-Jährige war vergangene Woche unentschuldigt dem Trainingsauftakt von PSG ferngeblieben, befindet sich mittlerweile aber in Paris. Sein Vertrag beim französischen Meister läuft noch bis 2022. PSG-Sportdirektor Leonardo hatte vergangene Woche aber angedeutet, dass Neymar den Club bei einem "für alle überzeugenden Angebot" verlassen könne.

Lewandowski soll noch bis 2023 bei Bayern bleiben

Bayern München plant über 2021 hinaus mit Stürmerstar Robert Lewandowski. Die Gespräche des deutschen Meisters mit dem 30-jährigen Polen über eine vorzeitige Verlängerung seines Vertrages um weitere zwei Jahre bis 2023 scheinen in der finalen Phase.

"Eingetütet ist es nicht, aber bei Robert gibt es schon die Entwicklung, dass er sich bei Bayern München extrem wohlfühlt", sagte Bayerns Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge am Montagabend auf der US-Reise des Klubs von ÖFB-Star David Alaba in Los Angeles.

Lewandowski war 2014 ablösefrei von Borussia Dortmund nach München gewechselt. Im Sommer 2023 wäre der Angreifer 35 Jahre alt. Das sei aus Sicht von Rummenigge bei einem Athleten wie Lewandowski kein Problem, wenn man sich dessen Körper anschaue. "Das ist ein Spieler, der kann leicht noch einige Jahre auf dem Niveau spielen."

Griezmann zu Barcelona

Der spanische Meister FC Barcelona hat Antoine Griezmann von Atletico Madrid unter Vertrag genommen. Wie der Club am Freitag mitteilte, machte er Gebrauch von einer Ausstiegsklausel im Vertrag des Franzosen und bezahlte die Ablösesumme von 120 Millionen Euro. Griezmann erhalte einen Vertrag für die nächsten fünf Saisonen bis Juni 2024. Die Ablösesumme beträgt 800 Millionen Euro.

Lindner auf Klubsuche

Heinz Lindners Suche nach einem neuen Club scheint vor dem Abschluss zu stehen. Wie Österreichs Fußball-Teamtorhüter gegenüber den "Oberösterreichischen Nachrichten" (Donnerstag-Ausgabe) verriet, könnte bis zur kommenden Woche eine Entscheidung fallen. Der FC Basel, Real Valladolid und Eintracht Frankfurt gelten als Kandidaten.

"Mit einem dieser Vereine finden konkrete Gespräche statt", sagte Lindner. Der Oberösterreicher hält sich derzeit mit dem ehemaligen ÖFB-Torhütertrainer Josef Schicklgruber in seiner Heimatstadt Linz fit. Sein Vertrag bei den Grasshoppers aus Zürich war nach dem Abstieg der Schweizer ausgelaufen. Lindner machte mit guten Leistungen in der vergangenen Saison aber auf sich aufmerksam.

Gregoritsch für Bremen zu teuer

Der Transfer von Michael Gregoritsch zu Werder Bremen droht zu platzen. „Ein Transfer in dieser Größenordnung ist für uns, unabhängig von Namen, in diesem Jahr komplett unrealistisch", wird Werder-Geschäftsführer Sport Frank Baumann im „Kicker“ zitiert.

Augsburg beharrt weiterhin auf 15 Millionen Euro Ablöse für den 25-Jährigen.

Die Verhandlungen über den Transfer von Martin Hinteregger entwickeln sich laut Augsburgs Geschäftsführer Stefan Reuter ebenso nicht weiter. "Da gibt es keinen neuen Sachstand", sagte er der "Augsburger Allgemeinen". Hinteregger, 26, war in dieser Woche beim FCA in die Vorbereitung eingestiegen, der Verteidiger will nach seiner jüngsten Leihe fest zu Eintracht Frankfurt wechseln. Zu einem Bericht, wonach er mit einem Eintracht-Rucksack erschienen war, sagte Reuter: "Hinti hat mir gesagt, dass es ein Rucksack der österreichischen Nationalmannschaft war. Auch der hat einen Adler drauf."

Wer kann Neymars Ablöse bezahlen?

Fußball-Superstar Neymar darf den französischen Meister Paris Saint-Germain bei einem entsprechenden Angebot verlassen. Das hat der zu PSG zurückgekehrte Sportdirektor Leonardo gegenüber der Zeitung "Le Parisien" (Dienstag-Ausgabe) klargestellt. Sein derzeit noch verletzter brasilianischer Landsmann hatte am Montag unentschuldigt beim Trainingsauftakt des französischen Meisters gefehlt.

"Neymar kann PSG verlassen, wenn es ein für alle überzeugendes Angebot gibt. Aber bis zum heutigen Tag wissen wir weder, wer ihn kaufen möchte noch zu welchem Preis", sagte Leonardo. Ein Angebot für den 27-Jährigen habe man noch nicht erhalten, Leonardo bestätigte aber "sehr oberflächliche Kontakte" zu Neymars Ex-Klub FC Barcelona. Von dort war der Angreifer vor zwei Jahren für die Rekordsumme von 222 Millionen Euro nach Paris gewechselt. Bei PSG steht er noch bis 2022 unter Vertrag.

Dass Neymar gerne gehen würde, sei laut Leonardo "klar für alle. Aber im Fußball sagt man den einen Tag das, den anderen Tag etwas anderes. Das ist unglaublich, es ist aber so", meinte der Ex-Profi.

Kevin Wimmer auf Klubsuche

Mit dem ehemaligen FC-Profi Kevin Wimmer hat sich Bundesliga-Aufsteiger 1. FC Köln am Montag mit dem Zug auf den Weg ins Trainingslager in Donaueschingen gemacht. Der ÖFB-Legionär, der von 2012 bis 2015 für die Kölner spielte, soll sich nach Angaben des Klubs aber nur auf eigenen Wunsch beim Zweitliga-Meister fithalten.

Der zuletzt an Hannover 96 ausgeliehene Innenverteidiger steht noch bis 2022 beim englischen Zweitligisten Stoke City unter Vertrag, zählt dort aber nicht mehr zum Profi-Kader.

Was machen Hinteregger und Gregoritsch?

Martin Hinteregger trainiert wieder beim Bundesligisten FC Augsburg. Der 26 Jahre alte Innenverteidiger, der in der Rückrunde der vergangenen Saison an Eintracht Frankfurt ausgeliehen war und am liebsten fix zu den Hessen wechseln würde, nahm nach dem Urlaub am Montagvormittag seine Arbeit beim FCA auf. Auch Michael Gregoritsch nahm zeitgleich die Vorbereitung auf die im August beginnende Saison auf. Der Offensivspieler gilt ebenfalls als möglicher Wechselkandidat. Der 25 Jahre alte FCA-Leistungsträger wird beim SV Werder Bremen als Neuzugang gehandelt.

Das Shanghai-Abenteuer

Marko Arnautovic ist von West Ham United zu Shanghai SIPG in die chinesische Super League gewechselt. Dies gab der Premier-League-Club aus London am Montag bekannt. Der Transfer des österreichischen Fußball-Teamspielers hatte sich in den vergangenen Tagen abgezeichnet. Der Wiener wird laut Angaben der BBC und von Sky Sports demnach um 22,4 Millionen Pfund (ca. 25 Mio. Euro) wechseln.

Arnautovic soll am Wochenende einen Medizincheck für Shanghai SIPG absolviert haben. Der 30-jährige Stürmer stand schon im Jänner vor einem Wechsel nach China, ehe er mit West Ham einen neuen Vertrag mit einer höheren Gage abschloss.

U21-Teamspieler Kalajdzic geht nach Stuttgart

Österreichs Nationalteam-Kandidat Sasa Kalajdzic ist von der Admira zum VfB Stuttgart in die zweite deutsche Fußball-Bundesliga gewechselt. Wie die heuer aus der höchsten Spielklasse abgestiegenen Schwaben am Freitag bekannt gaben, unterschrieb der ab Sonntag 22-Jährige einen Vertrag bis Juni 2023.

Kalajdzic wäre bei der Admira noch ein Jahr unter Vertrag gestanden, als Ablösesumme wurden 2,5 Millionen Euro kolportiert. Der Zwei-Meter-Mann hatte im Frühjahr vermehrt auf sich aufmerksam gemacht, in zwölf Spielen gelangen ihm sieben Tore. "Der Wechsel zum VfB ist ein großer Schritt in meiner Karriere. Ich möchte mich persönlich weiterentwickeln und natürlich meinen Teil dazu beitragen, die Ziele des Vereins zu erreichen", sagte Kalajdzic in einer Stuttgart-Aussendung.

Joao Felix, der teuerste Transfer des Sommers

Atlético Madrid sorgt mit der Verpflichtung von Portugals Nationalspieler João Félix für den bisher teuersten Transfer des Sommers. Der spanische Erstligist kaufte den Jungstürmer von Benfica Lissabon für eine Vereins-Rekordsumme von geschätzten 126 Millionen Euro und holte zudem noch zwei Spieler aus Portugal.

Der 19-jährige Portugiese soll bei Atlético den französischen Weltmeister Antoine Griezmann ersetzen. Der will Atlético nach fünf Jahren verlassen und wird vermutlich zum Meister FC Barcelona wechseln.

Félix hat nach Atlético-Angaben den Medizincheck bestanden und einen Siebenjahresvertrag unterschrieben.

Buffon ist zurück bei Juventus

Die italienische Torhüter-Legende Gianluigi Buffon kehrt nach nur einem Jahr zu seinem langjährigen Klub Juventus Turin zurück. "Ich bin sehr glücklich, nach Hause zurückzukommen", sagte der 41-jährige Fußballer nach dem Medizincheck am Donnerstag in Turin. "Heute ist der schönste Tag in meinem Leben." Laut Juventus unterzeichnete er einen Vertrag bis Ende Juni 2020.

Der nächste Arnautovic-Versuch

Schon wieder: Marko Arnautovic wagt offenbar einen zweiten Anlauf, sich von West Ham zu trennen. Der ÖFB-Teamspieler, 30, soll laut "Sky Sport News" um Transfer-Freigabe bei den „Hammers“ gebeten haben.

Laut englischen Medienberichten lockt erneut ein chinesischer Klub, abermals bleibt der Name „geheim“. Bereits im vergangenen Jänner löste das Interesse von Shanghai SIPG und Guangzhou Evergrande Unruhe in Ost-London aus, auch die Aussagen des Wieners und seines Beraters waren umstritten. Er wolle um „Titel“ spielen, sagte Arnautovic damals und zog sich den Zorn der Fans zu. Nach einer Vertragsaufbesserung (kolportierte 100.000 Pfund pro Woche) war das Begehr des 30-Jährigen verstummt, die Hammers lehnten einen Transfer für 40 Millionen Euro ab.

Tendenz: Abwarten.

Vier Millionen Euro für Bolingoli

Boli Bolingoli steht vor dem Wechsel von Rapid zu Celtic Glasgow. Der Belgier, 23, soll bereits vom Trainingslager der Grün-Weißen aus Bad Zell abgereist sein. Schenkt man „Daily Mail“ und „Examiner“ Glauben, bietet Schottlands Serienmeister vier Millionen Euro Ablöse.

Neuzugang beim FC Sevilla

Luuk de Jong wechselt von PSV Eindhoven zum FC Sevilla. Beim spanischen Erstligisten, bei dem auch ÖFB-Verteidiger Maximilian Wöber unter Vertrag steht, unterschrieb der Oranje-Stürmer einen Vertrag bis 2023. Die Ablöse beträgt nach Angaben von spanischen Medien 12 Millionen Euro. De Jong spielte davor u.a. für Mönchengladbach und Newcastle United.

Juventus angelt sich Adrien Rabiot


Der französische Mittelfeldspieler Adrien Rabiot ist nach Ablauf seines Vertrags ablösefrei von Paris Saint-Germain zu Juventus Turin gewechselt. Das gab Italiens Fußball-Serienmeister am Montagabend bekannt. Der 24-Jährige bestritt sein letztes Match Mitte Dezember. Danach wurde er vom französischen Meister im Streit um die ausbleibende Vertragsverlängerung bis Ende der Saison suspendiert.

Rabiot hatte schon im letzten Frühsommer für Aufruhr gesorgt, als er es ablehnte, für den französischen WM-Kader auf Abruf bereit zu stehen.

Lazaro-Transfer zu Inter Mailand fixiert

Valentino Lazaro ist von Hertha BSC zu Inter Mailand gewechselt. Wie die beiden Fußball-Clubs am Montagnachmittag bekannt gaben, wurde eine Übereinkunft über den Transfer des österreichischen Teamspielers erzielt. Inter soll laut Medienberichten 22 Millionen Euro an die Berliner überweisen. Die Ablöse könnte sich durch Bonus-Zahlungen noch auf 25 Millionen Euro erhöhen.

Lazaro spielte seit Sommer 2017 für die Hertha. Für den deutschen Bundesligisten bestritt er 68 Partien. Bei Inter unterschrieb der 23-jährige Flügelspieler bis Juni 2023.

Manchester United feiert Rekordtransfer

Manchester United hat den englischen U21-Nationalspieler Aaron Wan-Bissaka verpflichtet. Der 21-jährige Rechtsverteidiger kommt für 56 Millionen Euro vom Premier-League-Kontrahenten Crystal Palace und wäre damit der teuerste Abwehrspieler in der Geschichte der Red Devils. Wan-Bissaka unterschrieb laut Verein einen Fünfjahresvertrag mit Option.

Warten auf Inter Mailands Zusage

Der Wechsel von Valentino Lazaro von Hertha BSC zu Inter Mailand steht offenbar kurz vor dem Abschluss. Wie das Fußball-Fachmagazin "kicker" am Donnerstag auf seiner Website berichtete, überweisen die Italiener für den österreichischen Teamspieler demnächst 22 Millionen Euro an die Berliner. Die Ablöse könnte sich durch Bonus-Zahlungen noch auf 25 Millionen Euro erhöhen.

Diese Angaben wurden von der "Gazzetta dello Sport" im Wesentlichen bestätigt. Die italienische Zeitung schrieb von 21 Millionen Euro Fix-Ablöse und vier Millionen Euro an zusätzlichen Kosten. Eine offizielle Bestätigung der Clubs steht allerdings noch aus.

Sollte dieses Szenario eintreffen, wäre Lazaro der teuerste Verkauf in Herthas Clubgeschichte und gleichzeitig der teuerste österreichische Fußballer nach Marko Arnautovic, der vor zwei Jahren um knapp 28 Millionen Euro von Stoke City zu West Ham United wechselte. Lazaro wurde von den Berlinern 2017 von Red Bull Salzburg zunächst ausgeliehen und einige Monate später um rund 6,5 Millionen Euro fix verpflichtet. In der vergangenen Saison lieferte der 23-jährige Steirer als Rechtsverteidiger konstante Leistungen ab.

Schlager verkauft, Alar verliehen

Rapid-Stürmer Deni Alar wechselt mit sofortiger Wirkung leihweise für die kommende Saison zu Levski Sofia. Der bulgarische Hauptstadklub sicherte sich zudem eine Kaufoption für den zweifachen ÖFB-Internationalen, der im vergangenen Sommer nach zwei erfolgreichen Saisonen beim SK Sturm Graz nach Hütteldorf zurückkehrte.

Schlager doch in Wolfsburg

Xaver Schlager verlässt Österreichs Fußball-Meister Salzburg und wechselt in die deutsche Bundesliga zum VfL Wolfsburg. Dies gaben die Vereine am Mittwoch bekannt. Österreichs Teamspieler unterschrieb bis 2023 bei den nun von Oliver Glasner betreuten Wolfsburgern. Der Oberösterreicher konnte Salzburg dank einer Ausstiegsklausel verlassen. Für die Mozartstädter spielte er seit 2016 bei den Profis.

Bayern liebäugeln mit Dembele

Der FC Bayern München denkt nach Informationen der "Sport Bild" über eine Verpflichtung des früheren Dortmunders Ousmane Dembélé nach.

Der deutsche Fußball-Rekordmeister habe "einen spektakulären Plan B", falls der Transfer von Nationalspieler Leroy Sané nicht zustande kommt, schreibt das Magazin ohne Angabe von Quellen. Als Befürworter einer Verpflichtung des Offensivspielers vom FC Barcelona soll der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge gelten. Dembélé war 2017 vom BVB nach Barcelona gewechselt und hat dort noch einen Vertrag bis 2022. Bei Sané zeichnet sich aktuell ein Verbleib bei Manchester City ab.

Shootingstar Taferner geht nach Deutschland

Das Interesse aus der österreichischen Bundesliga war groß, doch Matthäus Taferner wechselt zum deutschen Zweitligisten Dynamo Dresden. Dies teilten die Tiroler am Dienstag mit. 2017 debütierte der Mittelfeldspieler bei den Profis in Österreichs zweiter Spielklasse und war vergangene Spielzeit Schlüsselfigur der Amateure. Zu Saisonende erkämpfte sich der Youngster einen Stammplatz beim Bundesligisten.

"Matthäus (Anm. Red. Taferner) ist ein äußerst talentierter Spieler, der seine Chance in der vergangenen Saison voll genutzt und den Sprung von der zweiten in die erste Mannschaft geschafft hat. Mit seiner Leistung hat er viele Vereine auf sich aufmerksam gemacht", sagte Innsbrucks Sportchef Alfred Hörtnagl. Mit dem Transfer nach Deutschland sei man seinem unbedingten Wunsch nachgekommen, hieß es.

In Dresden wird der Senkrechtstarter nicht der einzige Österreicher im Kader sein, spielen Patrick Möschl und Sascha Horvath seit zwei Jahren ebenfalls beim Tabellen-Zwölften. Mit Letzterem machte der erst 18-Jährige schon Bekanntschaft in Innsbruck, war doch der U21-EM-Starter seit Winter an die Tiroler verliehen.

Seit einigen Jahren ist Taferner Teil der österreichischen U-Nationalteams (von U15 bis U18) und aktueller U20-Spieler. In der sächsischen Landeshauptstadt erhielt er einen Vertrag bis 2023. Über die Ablösesumme wurde Stillschweigen vereinbart.

Neymar-Rückkehr steht bevor

Der Wechsel des brasilianischen Fußball-Superstars Neymar von Paris Saint-Germain zurück zum FC Barcelona steht nach Angaben der spanischen Zeitung "Sport" bevor. Der 27-jährige Stürmer habe eine mündliche Vereinbarung mit den Katalanen für die kommenden fünf Saisonen getroffen, schrieb das in Barcelona erscheinende Blatt am Dienstag.

Sein Wunsch, wieder für "Barca" zu spielen, sei so groß, dass er die Bedingungen von Präsident Josep Maria Bartomeu akzeptiert habe. Demnach werde Neymars Gehalt in Barcelona künftig deutlich unter dem in Paris liegen, das angeblich mehr als 35 Millionen Euro pro Jahr betragen soll. Zuvor hatte die Sportzeitung berichtet, dass Neymar mehreren Barcelona-Spielern auf WhatsApp geschrieben habe: "Entspannt euch, ich komme zurück."

Beim französischen Fußball-Meister Paris hatte Vereinschef Nasser al-Khelaifi in einem Interview des Fachmagazins "France Football" überraschend erklärt: "Niemand hat ihn gezwungen, hier zu unterschreiben, niemand hat ihn gedrängt. Natürlich gibt es Verträge, die zu respektieren sind, aber wichtiger wird in Zukunft die absolute Bindung an unser Projekt sein."

Neymar steht beim französischen Meister noch bis 2022 unter Vertrag. Vor zwei Jahren hatte der Angreifer mit seinem 222-Millionen-Rekordtransfer vom FC Barcelona nach Paris für Schlagzeilen gesorgt.

Schlager offenbar schon in Wolfsburg

Xaver Schlager soll sich bereits in Wolfsburg aufhalten. Der bis Sonntag bei der U21-EM engagiert gewesene Mittelfeldspieler dürfte als nächster Profi den Weg in die deutsche Bundesliga finden. Demnach steht der ÖFB-Internationale beim nun von Oliver Glasner trainierten VfL Wolfsburg vor der Vertragsunterschrift, soll laut Sky-Informationen am Montag den Medizincheck absolviert haben. Auch um den mit Mali beim Afrika-Cup weilenden Diadie Samassekou ranken sich wieder Wechselgerüchte.

Salzburgs Sportchef Christoph Freund wollte zu den einzelnen Personalien kein Statement abgeben. "Ob es noch den einen oder anderen Abgang geben wird, kann ich nicht ausschließen", meinte er aber vielsagend

Ajax-Kapitän de Ligt zu Juventus

Abwehrspieler Matthijs de Ligt wechselt vom niederländischen Fußballmeister Ajax Amsterdam zum italienischen Champion Juventus Turin. Wie der Fernsehsender "Sky Italia" am Samstag berichtete, soll Ajax für den 19-Jährigen 62 Millionen britische Pfund (69,33 Mio. Euro) erhalten. De Ligt hatte Ajax in diesem Jahr als Kapitän bis ins Semifinale der Champions League geführt.

Schlager vor dem Absprung

Mit Xaver Schlager ist ein weiterer Spieler von Fußball-Serienmeister Salzburg offenbar vor dem Absprung. Wie deutsche Medien am Donnerstag berichteten, steht der VfL Wolfsburg vor einer Verpflichtung des 21-Jährigen Mittelfeldmanns. Der deutsche Bundesligist ist seit diesem Sommer Arbeitgeber von Trainer Oliver Glasner, der zuletzt den LASK zum Vizemeister geführt hatte.

Schlager, soll nach dem Turnier einen langjährigen Vertrag unterschreiben. Dafür werde der VfL die Ausstiegsklausel in Höhe von zwölf Millionen Euro aktivieren, heißt es. Der Niederösterreicher wurde zuvor mit den Ligakonkurrenten RB Leipzig und Borussia Mönchengladbach, dem neuen Club von Ex-„Bullen“-Coach Marco Rose und Salzburgs bisherigem Außenverteidiger Stefan Lainer, in Verbindung gebracht. Nach Rose, Lainer, den Stürmern Munas Dabbur (FC Sevilla) und Fredrik Gulbrandsen (noch offen) sowie Offensivakteur Hannes Wolf (Leipzig) wäre Schlager bereits der sechste namhafte Abgang beim heimischen Ligakrösus.

Lainer ist schon weg

Der österreichische Fußball-Teamspieler Stefan Lainer geht in die deutsche Bundesliga. Der 26-jährige Außenverteidiger wechselte von Meister Red Bull Salzburg zu Borussia Mönchengladbach. Das gaben die Salzburger am Mittwoch bekannt. Der 26-Jährige zog eine Ausstiegsklausel und folgte seinem bisherigen Trainer Marco Rose nach Gladbach. Lainer erhält einen Fünfjahresvertrag.

"Der FC Red Bull Salzburg ist mein Herzensverein und jener Club, bei dem ich groß geworden bin und dem ich viel zu verdanken habe", sagte der Teamspieler. "Auch deshalb war diese Entscheidung für mich alles andere als einfach. Aber weil eine Fußballerkarriere nicht ewig dauert, bin ich jetzt - mit bald 27 Jahren - zu dem Schluss gekommen, dass es der richtige Zeitpunkt für einen Wechsel ist. Die Chancen, die sich jetzt für mich auftun, sind optimal, und ich bin bereit für etwas Neues."

Über die Ablösesumme wurde bisher nichts bekannt. "Natürlich hat der Trainer bei dem Wechsel eine Rolle gespielt", bestätigte Lainer Vermutungen. "Aber Borussia ist ohnehin ein toller Verein mit einem großen Potenzial." Max Eberl, Manager des Fünften der abgelaufenen Saison, lobte den Neuen als "einen dynamischen Außenverteidiger mit einer guten Mentalität und reichlich Erfahrung auf hohem und internationalem Niveau". Lainer wird mit Gladbach in der Europa League antreten.

Holzhauser wechselte nach Belgien

Belgiens Erstliga-Aufsteiger KFCO Beerschot-Wilrijk hat am Mittwoch via Twitter die Verpflichtung des ehemaligen Austria-Kapitäns Raphael Holzhauser bekannt gegeben. Der 26-jährige war zuvor beim schweizerischen Absteiger Grashoppers Zürich unter Vertrag gestanden, kam auf 21 Einsätze.

Mats Hummels kehrt zu Borussia Dortmund zurück

Die Rückkehr von Mats Hummels vom FC Bayern zu Borussia Dortmund ist perfekt. Das berichten der Kicker und die Deutsche Presse-Agentur. Dem Sport-Informations-Dienst wurde der Transfer nach eigenen Angaben vom FC Bayern bestätigt. Der 30-jährige Hummels erhält beim deutschen Vizemeister laut Kicker einen Vertrag bis 2022. Die Ablösesumme für Hummels soll inklusive erfolgsabhängiger Bonuszahlungen bei 38 Millionen Euro liegen.

Der Ex-Nationalspieler war 2016 nach achteinhalb Jahren in Dortmund für 35 Millionen Euro zurück nach München gewechselt, wo er bereits von 1995 bis Januar 2008 gespielt hatte.

Für die Mannschaft des BVB und ihren Trainer Lucien Favre ist die Rückholaktion von Hummels ein klares Signal, dass die Borussia in der neuen Saison die Titelambitionen untermauert: Mit den millionenschweren Transfers von Nico Schulz (1899 Hoffenheim/27,0 Mio. Euro), Thorgan Hazard (Borussia Mönchengladbach/26,0) und Julian Brandt (Bayer Leverkusen/25,0) hatten die Dortmunder schon zuvor deutlich dokumentiert, dass sie nach Platz zwei der abgelaufenen Saison einen neuerlichen Angriff auf Double-Gewinner und Hummels-Vorgängerclub Bayern München wagen wollen.

"Wir werden mit der klaren Maßgabe in die neue Saison gehen, dass wir wieder versuchen werden, um die deutsche Meisterschaft mitzuspielen", sagte Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke bereits nach dem Ende der abgelaufenen Saison. Nun haben sie bereits 116 Mio. Euro investiert, um dem Ziel näher zu kommen.

Lazaro-Wechsel zu Inter zeichnet sich ab

ÖFB-Teamspieler Valentino Lazaro steht offenbar kurz vor einem Wechsel von Hertha BSC zu Inter Mailand. Gemäß Medienberichten sollen die Verhandlungen des italienischen Spitzenclubs mit dem 23-Jährigen bereits weit fortgeschritten sein. Lazaro hat beim deutschen Fußball-Bundesligisten noch einen Vertrag bis 2021, die Berliner verlangen den Berichten zufolge eine Ablösesumme um 20 Millionen Euro.

Laut dem deutschen "kicker" ist Lazaro der Wunschspieler von Trainer Antonio Conte als rechter Außenbahnspieler in einem 3-5-2-System. Der gebürtige Grazer wäre der derzeit einzige österreichische Legionär in der Serie A.

Neymars Abschied aus Paris rückt näher

Paris Saint-Germain: Beim französischen Fußball-Meister verdichten sich die Wechselgerüchte um den brasilianischen Stürmer Neymar. „Niemand hat ihn gezwungen, hier zu unterschreiben, niemand hat ihn gedrängt“, sagte Vereinschef Nasser Al-Khelaïfi in einem Interview des Fachmagazins France Football: „Natürlich gibt es Verträge, die zu respektieren sind, aber wichtiger wird in Zukunft die absolute Bindung an unser Projekt sein.“

Neymar steht beim Klub des deutschen Trainers Thomas Tuchel noch bis 2022 unter Vertrag. Die Sportzeitung L'Équipe hatte berichtet, dass die PSG-Vereinsbosse sich einem Wechsel nicht mehr verschließen würden und dass auch Neymar seine Zukunft außerhalb von Paris sehe.
Nach Informationen der L'Équipe soll Neymars Berater Pini Zahavi, der vor zwei Jahren den 222-Millionen-Rekordtransfer vom FC Barcelona zu PSG eingefädelt hatte, einen Wechsel Neymars zurück nach Spanien forcieren. Derzeit verpasst der 27-Jährige wegen eines Bänderrisses die Copa América. Zudem sieht er sich Vergewaltigungsvorwürfen ausgesetzt, die er wiederholt zurückgewiesen hat.

Pogba liebäugelt mit einem Wechsel

Der französische Fußball-Weltmeister Paul Pogba von Manchester United hat über einen möglichen Vereinswechsel in diesem Sommer gesprochen. "Nach dieser Saison und allem, was in dieser Saison passiert ist, mit meiner Saison, die auch meine beste war, denke ich mir, es könnte eine gute Zeit für eine neue Herausforderung woanders sein", wurde der 26-Jährige am Sonntag von britischen Medien zitiert.

Der Mittelfeldspieler, der 2016 von Juventus Turin zu den Red Devils gewechselt war, wird mit Real Madrid in Verbindung gebracht. Auch eine Rückkehr nach Turin scheint denkbar. Pogba hat bei United noch einen Vertrag bis 2021. Er bestritt in der vergangenen Spielzeit 35 Premier-League-Partien und erzielte dabei 13 Tore.

Kehrt Hummels zum BVB zurück?

Der deutsche Fußballstar Mats Hummels könnte drei Jahre nach seinem Transfer zu Bayern München abermals nach Dortmund wechseln. Die mögliche Rückkehr des Innenverteidigers nimmt einem Bericht der "Bild am Sonntag" zufolge immer konkretere Formen an. Die "Dinge zwischen den Münchnern und dem BVB" seien "weitgehend geklärt", berichtete die Zeitung.

Der Weltmeister von 2014 soll den Dortmundern 20 Millionen Euro plus Erfolgsboni wert sein. Der 30-jährige Ex-Nationalteam-Spieler soll dem Transfer nach einer für ihn durchwachsenen Rückrunde ebenfalls "positiv gegenüberstehen", heißt es. Auch Bayern-Coach Niko Kovac soll den möglichen Verkauf akzeptiert haben. BVB-Sportdirektor Michael Zorc wollte "die Gerüchte aktuell nicht kommentieren".

Hummels stammt aus der Jugend des FC Bayern und spielte von 2008 bis 2016 für Borussia Dortmund. Mit dem BVB wurde er 2011 Meister und holte 2012 sogar das Double. Offen ist, wie die BVB-Fans auf ein Comeback des einst geliebten Spielers reagieren würden.

Maurizio Sarri neuer Juve-Coach

Maurizio Sarri dürfte der neue Trainer von Italiens Fußball-Meister Juventus Turin werden. Sky Italia und die BBC berichteten am Donnerstagabend, dass die Turiner mit Sarris bisherigem Arbeitgeber Chelsea eine grundsätzliche Einigung für den Trainer-Transfer erzielt hätten. Der 60-jährige Italiener, der mit Chelsea die Europa League gewann, soll einen Dreijahresvertrag erhalten.

Die Londoner sollen als Ablöse fünf Millionen Pfund (5,62 Mio. Euro) bekommen. Sarri tritt in die großen Fußstapfen von Massimiliano Allegri, der in seiner fünfjährigen Amtszeit fünfmal die Meisterschaft und viermal den Cup gewann und zudem zweimal ins Champions-League-Finale einzog. Der 51-Jährige will nun einmal pausieren. "Ich nehme ein Jahr Auszeit, um meine Batterien wieder aufzuladen und mein Privatleben zu genießen", sagte Allegri der BBC.

Griezmann wechselt zu Barcelona

Antoine Griezmann wechselt laut des Geschäftsführers von Atlético Madrid Miguel Ángel Gil Marín nach Barcelona. Er wisse seit März, dass Griezmann in Barcelona spielen werde, wird der Geschäftsführer von der spanischen Sportzeitung "Sport" zitiert. Griezmann hatte schon vor mehreren Wochen angekündigt, Atlético nach fünf Jahren verlassen zu wollen. Der spanische Meister FC Barcelona um den deutschen Nationaltorhüter Marc-André ter Stegen galt schon lange als größter Interessent an einem Transfer des 28-Jährigen.

Dortmund lässt einstiges Supertalent ziehen

Der schwedische Stürmer Alexander Isak wechselt vom deutschen Vizemeister Borussia Dortmund zu Real Sociedad San Sebastian nach Spanien. Das gab der BVB am Mittwoch bekannt, machte aber keine Angaben zu den Vertragsmodalitäten.

Der einst als Ausnahmetalent geltende Isak war im Alter von 17 Jahren für 8,6 Millionen Euro von AIK Solna zum BVB gewechselt. In der Bundesliga kam er aber nur zu fünf Einsätzen mit insgesamt 116 Minuten Spielzeit und blieb dabei ohne Tor. In der vergangenen Rückrunde war er an Willem II Tilburg in den Niederlanden ausgeliehen. Obwohl er sich dort mit 13 Toren und sieben Vorlagen in 16 Ligaspielen empfahl, traut man ihm in Dortmund offenbar keinen Stammplatz zu. 

Basel feuert Ex-Teamchef Koller

Marcel Koller und der FC Basel gehen getrennte Wege. Und das obwohl der ehemalige ÖFB-Teamchef von den vergangenen 23 Spielen nur eines verloren hat, Cupsieger wurde und noch einen laufenden Vertrag bis Juni 2020 besitzt. Doch in den Augen der Klubverantwortlichen sind mit dem Auftreten der Mannschaft und der Identifikation des Trainers mit dem Klub nicht zufrieden. Als Nachfollger soll Schweizer Medienberichten Patrick Rahmen, der mit Aarau (Stefan Maierhofer) den Aufstieg verpasst hat, bereit stehen.

Zwei Verstärkungen für Altach

SCR Altach hat sich nicht nur die Dienste von Innenverteidiger Matthias Maak von Absteiger Wacker Innsbruck gesichert, sondern auch den zweifachen kamerunischen Teamstürmer Frantz Pangop engagiert. Wie die Vorarlberger am Dienstag bekanntgaben, erhalten beide Zweijahresverträge.

"Wir haben uns bereits seit längerer Zeit um Frantz Pangop bemüht und sind froh, dass sich jetzt die Gelegenheit ergeben hat, ihn unter Vertrag zu nehmen", sagte Sportdirektor Georg Zellhofer über den 26-Jährigen, der zuletzt bei Minnesota United in der US-amerikanischen Major League Soccer gekickt hatte. "Zu seinen großen Qualitäten gehört sicher die Geschwindigkeit gepaart mit seinem Torriecher, der uns in der Offensive viel Freude bereiten wird.

Den 27-jährigen Maak, der u.a. auch für den dänischen Club Sönderjyske, Kapfenberg, Wr. Neustadt und Grödig aktiv war, bezeichnete Zellhofer als "Wunschlösung". Er sei überzeugt, dass der ehemalige ÖFB-U21-Teamspieler "sowohl auf als auch neben dem Platz eine wichtige Rolle beim SCRA einnehmen wird".

Tauziehen um Ajax-Jungstar

Supertalent Matthijs de Ligt hat noch keine Entscheidung über seine fußballerische Zukunft getroffen. "Ich weiß es nicht", antwortete der niederländische Abwehrspieler von Ajax Amsterdam nach dem 0:1 im Nations-League-Finale gegen Portugal auf die Frage, welches Trikot er nächste Saison tragen werde. "Jetzt gehe ich in den Urlaub und werde mich erholen. Und dann werde ich sehen."

Der erst 19-jährige Verteidiger hat in der vergangenen Saison mit teils überragenden Leistungen überzeugt und bestätigte unlängst, dass ihm mehrere Anfragen vorliegen. Vor allem der FC Barcelona soll großes Interesse an ihm haben. Aber auch einen Verbleib bei Ajax hat de Ligt nie ausgeschlossen.

Fink trainiert jetzt Iniesta

Ex-Austria-Wien-Coach Thorsten Fink ist neuer Trainer des japanischen Fußball-Clubs Vissel Kobe. Drei Monate nach seiner Entlassung bei den letztlich abgestiegenen Grasshoppers Zürich unterschrieb der 51-jährige Deutsche beim 13. der J-League.

Sein Debüt gibt Fink nächsten Samstag bei Leader FC Tokio. In Kobe trifft er unter anderem auf Landsmann Lukas Podolski sowie die spanischen Ex-Teamspieler Andres Iniesta und David Villa

Ab nach Madrid

Der Wechsel von Fußball-Star Eden Hazard von Chelsea zu Real Madrid ist endgültig perfekt. Der 28-jährige Offensivspieler aus Belgien habe einen Vertrag bis Ende Juni 2024 unterschrieben, gab Real am Freitagabend bekannt. Laut übereinstimmenden Medienberichten lassen sich die Spanier die Dienste des Belgiers 100 Millionen Euro Ablöse (plus Bonuszahlungen) kosten.

Ein neuer Co-Trainer in Favoriten

Die Wiener Austria hat ihr Betreuerteam komplettiert. Wie der Fußball-Bundesligist am Freitag bekannt gab, wird Sargon Duran künftig als Assistenzcoach von Cheftrainer Christian Ilzer beim Verein arbeiten. Der 32-jährige Duran war zuletzt Interimscoach des SC Wiener Neustadt in der 2. Liga. Der ehemalige Mittelfeldspieler hatte seine Profi-Karriere im Vorjahr bei den Niederösterreichern beendet.

Ilzer hatte zuvor bereits seine Assistenten Uwe Hölzl und Dominik Deutschl vom WAC nach Wien mitgenommen. Quirin Söhnlein und Franz Gruber bleiben in ihren Positionen als Athletikcoach und Tormanntrainer weiterhin bei der Austria.

Chelsea und Real sind sich über Hazard einig

Chelsea und Real Madrid sind sich übereinstimmenden Medienberichten zufolge auf die Modalitäten für den Wechsel von Eden Hazard geeinigt. Demnach soll sich die Ablöse für den belgischen Mittelfeldmann auf 100 Millionen Euro belaufen, im Erfolgsfall würden weitere Boni hinzukommen.

Rapid holt Allrounder Schick

Der Steirer Thorsten Schick, 29, kommt vom Schweizer Meister Young Boys Bern zu Rapid. Er unterschrieb einen Vertrag bis Sommer 2022. Der universell einsetzbare Allrounder mit der Hauptposition rechtes Mittelfeld hat bereits alle sportmedizinischen Tests absolviert und startet mit seinen neuen Teamkollegen am 20. Juni in die Vorbereitung auf die neue Saison.

Grillitsch bleibt in Hoffenheim

Florian Grillitsch hat seinen Vertrag beim deutschen Fußball-Bundesligisten TSG Hoffenheim vorzeitig um ein Jahr bis 2022 verlängert. Der zentrale Mittelfeldspieler war in der Vorsaison mit 30 Einsätzen Stammspieler bei den Kraichgauern. Derzeit laboriert der 23-Jährige an einem Knochenödem im Hüftbereich und fehlt somit dem ÖFB-Nationalteam.

Millionen für die Eintracht

Eintrach Frankfurt hat am Dienstag den Wechsel des serbischen Fußballer Luka Jovic zu Real Madrid bekannt gegeben. Der Torjäger unterschrieb bei den Königlichen einen Fünfjahresvertrag, teilten die Hessen mit. Real vermeldete hingegen, dass der 21-Jährige sogar für sechs Jahre bis zum Sommer 2025 verpflichtet wurde. Im Gespräch ist eine Ablösesumme zwischen 60 und 70 Millionen Euro.

"Sportlich gesehen ist Luka Jovic ein großer Verlust für uns. Seine Explosivität und Torgefährlichkeit hat sich mittlerweile in Europa herumgesprochen und wir haben in den vergangenen zwei Jahren nicht nur von seinen Toren stark profitiert", sagte Eintracht Sportvorstand Fredi Bobic. In der abgelaufenen Saison kam der serbische Stürmer in 48 Pflichtspielen auf 27 Tore für die Hessen.

Erst im Sommer 2017 kam Jovic auf Leihbasis von Benfica Lissabon nach Frankfurt. Im April zog die Eintracht die Kaufoption, die bei sieben Millionen Euro gelegen haben soll. Die Portugiesen sind an einem Weiterverkauf beteiligt.

Mit diesem Transfer steigt die Wahrscheinlichtkeit, dass Martin Hinteregger bleiben wird und nicht zum FC Augsburg zurückkehren muss. Kolportierte Ablösesumme: sieben Millionen Euro.

Bayern lässt James ziehen

Der deutsche Fußballmeister FC Bayern München hat die Kaufoption beim Kolumbianer James Rodriguez nicht gezogen. Nach zwei Leihjahren hätten die Deutschen den 27-jährigen offensiven Mittelfeldspieler bis Mitte Juni für 42 Millionen Euro fest von Real Madrid verpflichten können.

"Die Entscheidung bei James ist im Prinzip gefallen. Er war bei mir und hat mir in einem persönlichen Gespräch gesagt, dass er den Verein bittet, die Option nicht zu ziehen", sagte Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge der "Sport Bild" (Mittwoch). Unter diesen Voraussetzungen mache ein Kauf von James keinen Sinn, betonte er weiter. "Er möchte spielen, Stammspieler sein. Das ist hier nicht gewährleistet," äußerte Rummenigge. Damit verliert die deutsche Bundesliga eine weitere Attraktion. Der WM-Torschützenkönig von 2014 ist der vierte prominente Bayern-Abgang nach Franck Ribery, Arjen Robben und Rafinha.

Wenn der Friseur den Rapid-Transfer verkündet

Der Abschied von Andrei Ivan kam nicht überraschend. Der Rumäne, vom russischen Erstligisten FK Krasnodar ausgeliehen, konnte in seinen 40 Einsätzen (3 Tore) für Rapid nicht überzeugen. Die Kunde seines Abschieds trug dann aber doch eine kuriose Note, denn als Erster verkündete Ivans Friseur den Abschied aus Wien auf Twitter:

Am Dienstag, also fast 24 Stunden später, bestätige Rapid schließlich den Transfer von Ivan in einer Klubaussendung.

(red)

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