Transfer-Ticker: Hat Haidara bei Leipzig unterschrieben?

Die wichtigsten Transfers, die wildesten Gerüchte: Ein Überblick über die Geschehnisse auf dem Transfermarkt.

Amadou Haidara
Amadou Haidara
Amadou Haidara – GEPA pictures

Zwei Winter-Neuzugänge für Leizpig

RB Leipzig hat die Verpflichtung von zwei neuen Spielern in der Winterpause bekanntgegeben. "Die Spieler haben unterschrieben. Die konkreten Wechsel werden wir aber noch nicht bekanntgeben, so ist es mit den anderen Vereinen besprochen", sagte Sportdirektor Ralf Rangnick, der die Transfernews am Sonntag gemeinsam mit Vorstandschef Oliver Mintzlaff verkündete.

Bei den Spielern könnte es sich um Amadou Haidara von Red Bull Salzburg und Tyler Adams von RB New York handeln. Mit einem dritten Wunschspieler sei man in Verhandlungen, sagte Mintzlaff.

Hwang leihweise nach Hamburg

Hee Chan Hwang verlässt Red Bull Salzburg und wechselt bis zum Saisonende in die zweite deutsche Bundesliga, wo er beim Hamburger SV einen Vertrag (ohne Kaufoption) unterschreibt. Der 22-jährige Südkoreaner ist seit 2016 in Salzburg und hat 86 Spiele absolviert (29 Tore, 7 Assists). Hwang spielt aktuell für Südkorea bei den Asienspielen.

Salzburgs Sportdirektor Christoph Freund erklärte: "Aufgrund der Weltmeisterschaftsteilnahme und den Asian Games hat Chan bei uns fast die gesamte Vorbereitung verpasst und fehlt auch jetzt in dieser wichtigen Phase. Durch diesen Umstand und unsere ausgezeichnete Kadersituation speziell im Offensivbereich haben sich beide Seiten für eine Leihe bis Sommer 2019 an den HSV entschieden."

Salzburg bindet Samasekou langfristig

Meister Red Bull Salzburg hat einen seiner begehrtesten Spieler länger an den Verein gebunden. Mittelfeldmann Diadie Samassekou unterschrieb einen neuen Vertrag bis Mai 2021, gaben die Salzburger am Montag bekannt. Der bisherige Kontrakt des 22-jährigen Nationalspielers aus Mali wäre noch bis Sommer 2019 gelaufen - mit Option auf ein weiteres Jahr. Samassekou war 2015 von Real Bamako aus Mali nach Salzburg gewechselt und hat sich in den vergangenen Jahren zum Schlüsselspieler entwickelt.

Robert Zulj spielt die Saison bei Union Berlin

 Hoffenheim hat Offensivspieler Robert Zulj für eine Saison an den Zweitligisten Union Berlin verliehen. Dies gaben die Hoffenheimer am Mittwoch bekannt. Der Oberösterreicher kam in der vergangenen Saison auch verletzungsbedingt nur zu fünf Einsätzen in der Bundesliga. Zulj spielt seit 2017 für Hoffenheim. 

Norwegens Juwel landet in Salzburg

Der 18-jährige Norweger Erling Braut Haland wechselt nach Ende der norwegischen Meisterschaft – also ab der kommenden Frühjahrssaion – von Molde FK zum FC Red Bull Salzburg und unterschreibt bei den Roten Bullen einen Vertrag bis 30. Juni 2023.

Schalke-Talent geht nach Paris

Thilo Kehrer wechselt vom FC Schalke 04 zu Paris Saint-Germain ist perfekt. Der 21-jährige Abwehrspieler erhält einen Vertrag bis 2023, teilte der französische Meister am Donnerstag mit. Die Ablösesumme soll bei etwa 37 Millionen Euro liegen. Damit wäre Kehrer der zweitteuerste Spieler, den Schalke nach Leroy Sane (50 Millionen/Manchester City) transferiert hat.

Everton verstärkt sich mit Mina und Gomes

Everton hat sich am Donnerstag kurz vor Ablauf der Transferzeit in der englischen Premier League noch einmal verstärkt. Der Club aus Liverpool verpflichtete für 30,25 Millionen Euro den kolumbianischen Innenverteidiger Yerry Mina und auf Leihbasis Mittelfeldspieler Andre Gomes von Spaniens Meister FC Barcelona. Und von Schachtar Donzek kam noch der brasilianische Spielmacher Bernard.

Kalinic unterschreibt bei Atletico

Der bei der WM vorzeitig nach Hause geschickte kroatische Fußball-Internationale Nikola Kalinic spielt künftig für Atletico Madrid. Wie der spanische Vizemeister mitteilte, unterschrieb der 30-jährige Stürmer einen Dreijahresvertrag. Sein bisheriger Verein AC Milan soll im Gegenzug eine Ablöse in Höhe von 15 Millionen Euro erhalten. Kroatiens Teamchef Zlatko Dalic hatte Kalinic im Juni in Russland aus dem WM-Kader geworfen. Der Offensivspieler hatte sich beim Auftaktspiel der Kroaten gegen Nigeria (2:0) geweigert, eingewechselt zu werden. Ohne Kalinic zogen die Kroaten sensationell ins Endspiel ein und mussten sich erst dort Weltmeister Frankreich mit 2:4 geschlagen geben.

Courtois geht, Kepa dürfte kommen

Der belgische Nationalkeeper Thibaut Courtois wechselt vom Premier-League-Klub Chelsea zum Champions-League-Sieger Real Madrid. Der 26-Jährige werde einen Sechsjahresvertrag unterschreiben, teilte der spanische Klub am Mittwochabend mit. Zur Ablösesumme wurde offiziell nichts mitgeteilt. Die Madrider Sportzeitung "AS" schrieb, dass Real 35 Millionen Euro nach London überweisen werde. Die Ablösesumme ist deshalb so niedrig, da der Vertrag von Courtois im Sommer 2019 ausläuft.

Im Gegenzug wechselt der Kroate Mateo Kovacic, 24, von Real zu Chelsea. Die Londoner dürften zudem demnächst mit dem Spanier Kepa Arrizabalaga einen neuen Torhüter vorstellen. Der 24-Jährige hat die in seinem Vertrag mit Athletic Bilbao festgeschriebene Ablösesumme von 80 Millionen Euro bereits hinterlegt.

Lewandowski muss bleiben

Bayern-München-Trainer Niko Kovac hat die Spekulationen um Robert Lewandowski beendet. In einem Gespräch mit dem Polen machte Kovac dem Stürmer klar, dass ein Wechsel nicht infrage komme. "Robert weiß, wie ich über ihn denke und was ich von ihm halte", sagte Kovac der "Sport Bild" (Mittwoch).

"Er ist weltweit sicherlich unter den Top drei Stürmern auf dieser Position. Wir werden ihn daher mit Sicherheit nicht abgeben. Das ist die Aussage, die ich ihm mitgegeben habe. Robert hat das akzeptiert. Das hat mich sehr gefreut", erklärte der Trainer. Der 29-Jährige Torjäger hat bei den Münchner noch einen Vertrag bis ins Jahr 2021.

Salzburg droht Sammasekou zu verlieren

Meister Red Bull Salzburg soll mit der AS Roma über einen Transfer von Mittelfeldspieler Diadie Samassekou verhandeln. Der 22-jährige Teamspieler aus Mali habe dem Wechsel bereits zugestimmt, die Ablösesumme sei aber noch Gegenstand von Verhandlungen, berichtete die römische Tageszeitung "Il Messaggero" in ihrer Dienstag-Ausgabe.

Die Salzburger würden für Samassekou demnach 18 Millionen Euro verlangen, die Römer 15 Millionen bieten. Eine Einigung sei laut der Zeitung in greifbarer Nähe. Samassekou hat auch bereits Interesse französischer und englischer Topclubs auf sich gezogen. Sein Vertrag in Salzburg läuft noch bis Sommer 2019 - allerdings mit Option auf ein weiteres Jahr.

Austria verstärkt sich mit Brasilianer

Die Austria hat ihre Offensivabteilung mit dem Brasilianer Ewandro Costa verstärkt. Der 22-Jährige wechselt leihweise für eine Saison vom italienischen Serie-A-Club Udinese nach Wien, wie der Fußball-Bundesligist am Montag bekannt gab. Die Austria besitzt auch eine Kaufoption. Ewandro bestritt im Nachwuchs drei Spiele für Brasiliens U20-Nationalteam.

Zuletzt war er an den portugiesischen Verein Estoril Praia verliehen gewesen. Bei der Austria freute man sich über eine zusätzliche Option in der Kreativabteilung. "Ewandro ist ein Spieler mit großer Perspektive, der uns zusätzliche Flexibilität verleiht", meinte der Technische Direktor Ralf Muhr. Trainer Thomas Letsch sagte: "Mit ihm haben wir noch mehr Möglichkeiten für unser Spiel, da er im Offensivbereich mehrere Positionen spielen kann."

Ausgebildet wurde Ewandro in der Akademie des FC Sao Paulo. Udinese holte den 1,74 m großen Profi vor zwei Jahren nach Europa. Nach eineinhalb Saisonen in der Serie A wurde er in diesem Frühjahr an Estoril verliehen. Für die Portugiesen traf er in 15 Ligaspielen einmal.

Vidal zieht es nach Barcelona

Der FC Barcelona und der FC Bayern München haben sich auf einen Wechsel des chilenischen Mittelfeldspielers Arturo Vidal zu den Katalanen geeinigt. Der Vertrag gelte für drei Jahre, schrieb der FC Barcelona. Noch steht die medizinische Untersuchung des 31-Jährigen aus.

Vidal hatte das Trainingslager der Münchner am Tegernsee am Freitag verlassen. Der 31 Jahre alte Chilene war 2015 von Juventus Turin nach München gekommen. Seitdem absolvierte der Mittelfeldspieler 124 Pflichtspiele und war an drei Meistertiteln in der deutschen Bundesliga sowie einem Erfolg im DFB-Pokal beteiligt. Die Ablösesumme soll bei 20 Millionen Euro liegen.

Ex-ÖFB-Teamchef heuert in der Heimat an

Österreichs ehemaliger Teamchef Marcel Koller ist seit Donnerstag Trainer des FC Basel und tritt die Nachfolge des vor einer Woche entlassenen Raphael Wicky an. Der 57-jährige Zürcher einigte sich mit dem 20-fachen Schweizer Meister auf einen Zweijahresvertrag. Der 52-jährige Wiener Thomas Janeschitz, der schon mit Koller das ÖFB-Team betreut hatte, wird mit Carlos Bernegger Co-Trainer.

Seine Premiere als FCB-Coach erlebt Koller bereits am Samstag im Heimspiel gegen die Grasshoppers mit ÖFB-Tormann Heinz Lindner, Raphael Holzhauser, Marko Djuricin und Ex-Austria-Trainer Thorsten Fink. Alexander Frei, der die Basler zuletzt interimsmäßig betreut hat, fungiert wieder als Betreuer der U18-Mannschaft.

Vidal steht vor Abschied von Bayern München

Bayern Münchens Mittelfeldspieler Arturo Vidal steht nach italienischen Medienberichten kurz vor einem Wechsel zu Inter Mailand. Der Transfer könnte vorerst auf Leihbasis zustandekommen. Dafür müsste aber der Vertrag des 31-Jährigen beim deutschen Fußball-Meister verlängert werden, berichtete der "Corriere dello Sport" am Dienstag. Vidals Vertrag bei den Bayern läuft im Sommer 2019 aus.  Laut "Gazzetta dello Sport" soll Vidal einen Dreijahresvertrag bei Inter unterschreiben und 4,5 Millionen Euro pro Saison verdienen. Der Transfer werde den italienischen Erstligisten zwischen 18 und 20 Millionen Euro Ablöse kosten. 

Altstar Pizarro kehrt nach Bremen zurück

Werder Bremen hat überraschend Claudio Pizarro verpflichtet. Dies bestätigte der deutsche Bundesligist am Sonntag. Es ist der fünfte Wechsel des Peruaners nach 1999, 2008, 2009 und 2015 zum Club von Florian Kainz, Martin Harnik und Marco Friedl. Pizarro erzielte für Werder in 271 Pflichtspielen 144 Treffer, zuletzt war er beim 1. FC Köln engagiert.

Ulmer hält Salzburg die Treue

Andreas Ulmer, der in dieser Saison die Kapitänsbinde bem österreichischen Meister tragen wird, hat seinen im Sommer 2019 laufenden Vertrag um ein Jahr verlängert. "Mein Hunger, für Salzburg zu spielen und noch weitere Titel zu gewinnen, ist nicht gestillt. Allein die vergangene Saison hat gezeigt, was alles möglich ist", erklärte der 32-Jährige.

Brasilianischer Verband verlängert mit Tite

Der brasilianische Fußballverband setzt auf Kontinuität. Er verlängerte am Mittwoch den Vertrag mit Teamchef Tite bis Ende 2022. Der 57-Jährige hatte das Team des Rekordweltmeisters im August 2016 übernommen und war bei der WM in Russland im Viertelfinale gegen Belgien (1:2) ausgeschieden.

Es war die bisher einzige Niederlage in 17 Pflichtspielen unter Tite, der als erster Nationaltrainer Brasiliens seit Claudio Coutinho 1978 nach einem WM-Ausscheiden im Amt bleiben darf. Er wäre in vier Jahren in Katar erst der dritte Coach nach Mario Zagallo und Tele Santana, der die Mannschaft bei zwei WM-Endrunden nacheinander betreut. Als nächster Höhepunkt steht für ihn aber bereits im nächsten Jahr die Copa America in Brasilien auf dem Programm.

Vor seinem Engagement beim fünffachen Weltmeister war Tite Trainer der Corinthians. Mit dem Traditionsklub aus Sao Paulo gewann er zweimal den nationalen Meistertitel (2011 und 2015) sowie 2012 die Copa Libertadores und die Klub-WM (1:0 im Finale gegen Chelsea).

Von Barcelona nach Hütteldorf

Rapid engagiert den Schweizer Jeremy Guillemenot, 20. Er wechselt mit sofortiger Wirkung vom FC Barcelona B nach Hütteldorf, vorerst für ein Jahr. 

Schürrle auf dem Weg zum FC Fulham

Dortmunds Mittelfeldspieler André Schürrle steht vor dem Wechsel zu Fulham. Der 27-Jährige soll bereits heute den Medizincheck in London absolvieren.

Schürrle war schon zwischen 2013 und 2015 für Chelsea in der Premier League unterwegs.

Austria gibt Kadiri frei

Innenverteidiger Abdul Kadiri Mohammed wird in der kommenden Saison nun offenbar doch nicht für den Baniyas SC (VAE) spielen. Der 22-Jährige hätte von Bundesligist Austria Wien in die höchste Spielklasse der Vereinigten Arabischen Emirate wechseln sollen. Wie die "Veilchen" am Dienstag bestätigten, ist der Vertrag mit Kadiri unterbrochen worden, damit er für andere Clubs frei ist.

Baniyas SC dementierte am Montag auf Facebook die leihweise Verpflichtung des Ghanaers. "Beide Parteien haben keine finale Übereinkunft zu dem Thema gefunden", hieß es in dem Posting. Wie es nun mit Kadiri weitergehen wird, ist vorerst unklar.

Vizeweltmeister verlässt Salzburg

Österreichs Fußball-Meister Red Bull Salzburg hat Vizeweltmeister Duje Caleta-Car an Olympique Marseille abgegeben. Die beiden Clubs gaben den Transfer des 21-jährigen Kroaten am Freitag bekannt. Der Innenverteidiger absolvierte laut Medienberichten am Tag zuvor den Medizincheck beim diesjährigen Europa-League-Finalisten. Caleta-Car hatte bei Salzburg noch einen bis 2021 laufenden Vertrag.

Als Ablösesumme wurden 17 Millionen Euro kolportiert, das wäre Rekord für die heimische Bundesliga. Caleta-Car kam bei der WM beim 2:1-Sieg gegen Island in der Gruppenphase zu seinem einzigen Einsatz für Kroatien. Für Salzburgs Profis spielte er seit Frühjahr 2015.

Neymar bleibt

Die Spekulationen um einen Club-Wechsel von Brasiliens Superstar Neymar in diesem Sommer sind definitiv vom Tisch. Der 26-jährige Offensivspieler bestätigte seinen Verbleib beim französischen Fußball-Meister Paris St. Germain und setzte damit Spekulationen um einen Transfer zum spanischen Champions-League-Sieger Real Madrid ein Ende.

"Ich bleibe. Ich habe noch einen Vertrag. Ich bin wegen einer Herausforderung, neuen Dingen, eines Ziels dorthin gewechselt. Daran hat sich nichts geändert", sagte Neymar während einer Benefiz-Veranstaltung seiner Stiftung in Brasilien.

Lainer-Wechsel zu Napoli geplatzt

Stefan Lainer steht seit einigen Tagen wieder im Training bei Salzburg, ein Wechsel zum italienischen Topklub Napoli kam trotz 12-Millionen-Offerts nicht zustande. Salzburg ließ den Rechtsverteidiger nicht ziehen.

Arnautovic könnte West Ham verlassen

West Ham United hat sich betreffend eines möglichen Verkaufs von Marko Arnautovic gesprächsbereit erklärt. Die Londoner haben im Sommer bereits sieben neue Spieler verpflichtet, unter anderem den Brasilianer Felipe Anderson um 38 Millionen Euro von Lazio Rom. Arnautovic hat das Interesse von Manchester United und AS Roma geweckt, würde aber eine beträchtliche Summe an Ablöse kosten, läuft sein Vertrag doch noch bis 2022.

Zidane vor Rückkehr zu Juventus?

Die spanische Internetseite "Libertad Digital" berichtet, dass Zinedine Zidane, 46, bei seinem Ex-Klub Juventus Turin Sportdirektor werden soll. Der Franzose spielte zwischen 1996 und 2001 für Juventus. Stimmt das Gerücht, folgt der ehemalige Coach von Real Madrid damit Cristiano Ronaldo, der bereits von Real zu Juventus gewechselt ist. Zidane hatte in Madrid dreimal in Folge die Champions League gewonnen, im Mai trat er überraschend zurück.

Courtois wird ein Königlicher

Thibaut Courtois, Tormann der belgischen Nationalmannschaft, wechselt Medienberichten zufolge wohl von Chelsea zu Champions-League-Sieger Real Madrid. Der 26-Jährige, der am Sonntag mit dem Goldenen Handschuh für den besten Goalie der WM in Russland ausgezeichnet worden ist, soll für 35 Millionen Euro in die spanische Hauptstadt transferiert werden und einen Vierjahresvertrag erhalten.

Courtois stand seit 2011 bei Chelsea unter Vertrag, war aber zunächst direkt bis 2014 an Atletico Madrid verliehen worden, bevor er dann in London spielte. Bei Real könnte er Nachfolger des bisherigen Stammtorwarts Keylor Navas werden. Bei der WM hat der 26-jährige Belgier mit seinem Team den dritten Platz und damit das beste Ergebnis in der Geschichte geholt.

Marseille ködert Salzburgs Abwehrtalent

Duje Caleta-Car dürfte seine Karriere beim französischen Topclub Olympique Marseille fortsetzen. Der Innenverteidiger von Meister Red Bull Salzburg wird laut französischen Medienberichten am Mittwoch zum Medizincheck bei OM erwartet. Der 21-jährige kroatische Teamspieler hat bei den Salzburgern noch einen Vertrag bis Ende Juni 2021, die Franzosen müssen daher viel Geld auf den Tisch legen.

Laut dem französischen Hörfunksender RMC soll die Ablösesumme 20 Millionen Euro betragen, die sich aus einer Fixsumme von 17 Millionen sowie Bonuszahlungen von drei Millionen zusammensetzt. Caleta-Car, der bei der WM beim 2:1-Sieg gegen Island in der Gruppenphase zu seinem einzigen Einsatz kam, soll einen Fünfjahresvertrag unterschreiben. Am Montagnachmittag standen Vertragsverhandlungen beim 1,92-Meter-Mann jedenfalls nicht im Mittelpunkt, wurden die Vizeweltmeister doch in Kroatien feierlich empfangen.

Hazard deutet Abschied von Chelsea an

Der angeblich von Real Madrid als Nachfolger für Cristiano Ronaldo umworbene Belgier Eden Hazard hat seinen Abschied von Chelsea angedeutet. "Ich bin seit sechs Jahren bei Chelsea, habe eine tolle WM gespielt. Vielleicht ist es an der Zeit, einmal etwas anderes zu machen", sagte der 27-Jährige nach dem 2:0 der Belgier im WM-Spiel um Platz drei gegen England.

"Die Entscheidung liegt am Ende aber nicht bei mir. Ich gehe jetzt erst einmal in den Urlaub, und dann werde ich sehen, was passiert", sagte Hazard in St. Petersburg. Der Portugiese Ronaldo wechselt in der kommenden Saison von Real zu Juventus Turin. Am Freitag zuvor hatte Hazards Nationaltrainer Roberto Martinez bereits erklärt, er traue seinem Schützling die Ronaldo-Nachfolge zu.

Reds bieten 14,5 Millionen Euro für Shaqiri

Der Schweizer Nationalspieler Xherdan Shaqiri steht vor einem Wechsel vom Absteiger aus der englischen Premier League Stoke City zu Liverpool. Der 26-Jährige soll laut übereinstimmenden Medienberichten aus der Schweiz und England den Finalisten der abgelaufenen Champions League um kolportierte 14,5 Millionen Euro verstärken und nach dem Medizincheck am (heutigen) Freitag unterschreiben.

Zwischen 2012 und 2015 hatte Shaqiri beim deutschen Rekordmeister Bayern München 52 Spiele in der Bundesliga absolviert, ehe er zu Inter Mailand und wenig später zu Stoke wechselte. Beim Arbeitgeber von ÖFB-Teamspieler Moritz Bauer gelangen Shaqiri in 84 Spielen 30 Scorerpunkte.

Sollte der Transfer perfekt werden, wäre es bereits die dritte Verstärkung für das Mittelfeld von Jürgen Klopps "Reds" nach dem Ex-Salzburger Naby Keita, der für 70 Millionen Euro Ablöse von RB Leipzig kam, und dem viermaligen brasilianischen Nationalspieler Fabinho von AS Monaco.

Hosiner als Alar-Ersatz

Vizemeister Sturm Graz hat mit der Verpflichtung von Philipp Hosiner auf den Abgang von Deni Alar reagiert. Wie der Bundesligist am Mittwoch bekannt gab, wurde der 29-jährige Angreifer vom deutschen Zweitligisten Union Berlin geholt. Hosiner unterschrieb einen Dreijahresvertrag bei Sturm.

Der Burgenländer löste seinen bis Juni 2019 laufenden Vertrag mit den Berlinern auf. Über die Höhe der Ablösesumme vereinbarten die beiden Clubs Stillschweigen. Für die Union spielte Hosiner seit 2016. Zuvor war Hosiner für den 1. FC Köln und Stade Rennes tätig gewesen. Zu den Franzosen wurde der damalige Austrianer vor vier Jahren transferiert.

68 Millionen für Mahrez

Manchester City hat für die Offensive einen hochkarätigen Zugang bekommen. Der englische Fußball-Meister holte den algerischen Teamspieler Riyad Mahrez vom Premier-League-Konkurrenten Leicester City. Der 27-jährige offensive Mittelfeldspieler unterschrieb bei den "Citizens" einen bis 2023 gültigen Fünfjahresvertrag.

Der in Frankreich geborene und ausgebildete Mahrez war 2016 bei Leicesters sensationellem Titelgewinn eine entscheidende Figur. Als offiziell bester Spieler der Liga steuerte er 17 Tore und zehn Assists zum Coup bei. Mahrez, der Manchester City die clubinterne Rekord-Ablösesumme von über 60 Millionen Pfund (67,92 Mio. Euro) kostet, gilt als einer der begnadetsten Dribbler der Liga.

Junger Bosnier verstärkt Salzburg

Red Bull Salzburg hat die Verpflichtung des Bosniers Darko Todorovic perfekt gemacht. Der 21-jährige Außenverteidiger kommt von Sloboda Tuzla und erhält einen Fünfjahresvertrag bis Ende Mai 2023. Das gaben die Salzburger am Dienstag bekannt.

Todorovic hat bisher fünfmal für das bosnische Nationalteam gespielt. Er könnte auf Salzburgs rechter Außenbahn zum Ersatz für ÖFB-Teamspieler Stefan Lainer avancieren, falls dessen Wechsel zum SSC Napoli im Sommer nach langem Tauziehen um die Ablösesumme doch noch über die Bühne geht.

Torres wechselt nach Japan

Der spanische Ex-Nationalspieler Fernando Torres (34) wechselt nach Japan. Der zuletzt bei Atletico Madrid engagierte Stürmer gab am Dienstag bekannt, der habe sich dem Club Sagan Tosu angeschlossen. Torres, der unter anderem auch bei Liverpool, Chelsea und Milan gespielt hat, war 2010 mit Spanien Weltmeister sowie 2008 und 2012 jeweils Europameister.

"Sagan Tosu war einer der ersten Vereine, die sich für mich interessiert haben", sagte Torres. Er sehe Japan und die japanische Liga bereits jetzt als großartige Erfahrung. In der J1 League wird er unter anderen auf seinen Landsmann Andres Iniesta treffen, der vom FC Barcelona zu Vissel Kobe gewechselt ist.

Paulinho kehrt nach Guangzhou zurück

Der brasilianische WM-Spieler Paulinho kehrt nach einem Jahr beim FC Barcelona zu Guangzhou Evergrande nach China zurück. Das teilte der Club der Super League auf seiner Website mit. Der Mittelfeldspieler hatte in der vergangenen Saison in 34 Ligaspielen in der spanischen Primera Division neun Tore für die Katalanen erzielt.

Bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Russland war der 29-Jährige in allen fünf Partien für die "Selecao", die im Viertelfinale gegen Belgien ausgeschieden war, in der Startelf gestanden und hatte beim 2:0-Sieg gegen Serbien ein Tor erzielt. Bereits zwischen 2015 und 2017 hatte Paulinho für Guangzhou gespielt. Die Mannschaft wird vom italienischen Weltmeister von 2006, Fabio Cannavaro, trainiert.

Jack Wilshere spielt jetzt bei West Ham

Jack Wilshere ist neuer Teamkollege von ÖFB-Star Marko Arnautovic. Der 26-jährige Mittelfeldspieler wechselte nach Ende seines Vertrages mit Saisonende ablösefrei von Arsenal zum englischen Premier-League-Konkurrenten West Ham United. Bei den "Hammers" unterschrieb der 34-fache englische Teamspieler einen Dreijahresvertrag. Das verlautete der Club am Montag.

Torhüter Buffon heuert in Frankreich an

Der 40-jährige Tormann-Routinier Gianluigi Buffon setzt seine Karriere bei Paris St. Germain fort. Nachdem sein Vertrag bei Juventus Turin nach 17 Jahren nicht mehr verlängert worden war, entschied sich der 176-fache Teamspieler Italiens für einen Wechsel in die französische Hauptstadt, wo er einen Vertrag für ein Jahr plus Option auf eine weitere Saison erhielt. Dies gab PSG am Freitag bekannt. 

Alar kehrt nach Hütteldorf zurück

Die Rückkehr von ÖFB-Teamstürmer Deni Alar von Vizemeister Sturm Graz zu Rapid Wien ist am Freitag von beiden Vereinen offiziell bestätigt worden. Der 28-Jährige, der bereits von 2011 bis 2016 für die Wiener aktiv gewesen war, erhielt einen Vertrag bis Sommer 2022. Rapid bediente sich "einer Ausstiegsklausel zu wirtschaftlich attraktiven Konditionen", wie der Klub in einer Aussendung mitteilte. Für Sturm erzielte Alar in der abgelaufenen Bundesliga-Saison 20 Tore.

30 Millionen Euro Jahresgehalt für Ronaldo

Cristiano Ronaldos Wechsel von Real Madrid zu Juventus Turin ist so gut wie fix, berichtet die spanische Zeitung "AS". Demnach haben sich die Italiener mit dem portugiesischen Superstar auf ein Jahresgehalt von 30 Millionen Euro verständigt, einzig die beiden Klubs feilschen noch um die Ablöse - sie soll bei rund 100 Millionen Euro liegen. Ronaldo soll bereits den obligatorischen Medizincheck absolviert haben.

Verteidiger Galvao wechselt zu Ingolstadt

Der SK Rapid hat Verteidiger Lucas Galvao nach Deutschland abgegeben. Der 27-jährige Brasilianer wechselt vor Ablauf seines Vertrages mit sofortiger Wirkung zum Zweitligisten FC Ingolstadt, gab der österreichische Fußball-Rekordmeister bekannt. Über die Ablösesumme machten die Wiener keine Angaben.

Galvao war im August 2017 von Altach zu Rapid gekommen und hatte 28 Pflichtspiele für die Hütteldorfer bestritten. Wegen des Abgangs des Brasilianers werde man demnächst einen Defensivzugang verpflichteten, hieß es in einer Rapid-Mitteilung. Auch die Offensive werde man aufgrund der Verletzungen von Giorgi Kvilitaia, Andrija Pavlovic und Philipp Schobesberger noch aufrüsten, hieß es weiter.

Bauer bleibt bei Stoke

Teamspieler Moritz Bauer hält Stoke City langfristig die Treue. Wie der in die zweite englische Liga abgestiegene Klub am Mittwoch mitteilte, unterschrieb der 26-jährige Rechtsverteidiger einen bis 2023 laufenden Vertrag. Bauer war im Jänner von Rubin Kasan zu den "Potters" gewechselt und absolvierte im Frühjahr 15 Einsätze in der Premier League.

"Die Art und Weise, wie die vergangene Saison geendet hat, war sehr enttäuschend für uns alle. Aber ich will ein Teil jener Mannschaft sein, die Stoke City zurück in die Premier League hilft", erklärte Bauer in einer Vereinsmitteilung. Der gebürtige Schweizer absolvierte beim 2:1 im Freundschaftsspiel gegen Deutschland am 2. Juni seinen sechsten Einsatz für Österreichs Nationalmannschaft.

"Marca": Juventus bietet für Ronaldo

Der italienische Meister Juventus Turin hat offenbar Interesse, Weltfußballer Cristiano Ronaldo von Real Madrid zu verpflichten. Die Verhandlungen mit dem spanischen Champions-League-Sieger seien bereits im Gange, berichtete die generell gut informierte spanische Sportzeitung "Marca". Demnach will Juve für einen Vierjahresvertrag mit dem 33-jährigen Portugiesen 120 Millionen Euro bieten.

Der Stürmerstar hatte zuletzt mehrmals durchblicken lassen, Real Madrid verlassen zu wollen. Eigentlich läuft Ronaldos Vertrag noch bis 2021, darin ist eine Ablöseklausel von einer Milliarde Euro verankert. "Aber alles ist verhandelbar", schrieb "Marca". "Juventus und der Spieler selbst wissen, dass er Madrid für einen geringeren und völlig akzeptablen Betrag verlassen kann."

Langzeitvertrag für Salah in Liverpool

Champions-League-Finalist FC Liverpool hat Torjäger Mohamed Salah mit einem Langzeit-Vertrag an sich gebunden. Um wie viele Jahre der Vertrag mit dem ägyptischen Fußball-Star verlängert wurde, teilte der Club von Trainer Jürgen Klopp am Montag nicht mit. Nach Informationen britischer Medien soll es sich um einen Fünfjahresvertrag handeln.

In seinem ersten Jahr in der Premier League hatte der Stürmer mit 32 Treffern in 38 Spielen einen neuen Rekord aufgestellt und auch in der Champions League zehn Mal getroffen. Klopp sagte, dass der Vertrag eine "Belohnung einer Person ist, die in der letzten Saison viel für das Team und den Verein geleistet hat".

Berisha erhielt einen Fünfjahresvertrag

Der Wechsel von Valon Berisha von Fußball-Meister Salzburg zu Lazio Rom ist offiziell. Wie beide Clubs mitteilten, unterzeichnete der Kosovare in Italiens Hauptstadt einen Fünfjahresvertrag. Schon am Sonntag hatte die "Gazzetta dello Sport" den Transfer vermeldet, die Ablösesumme soll 7,5 Millionen Euro betragen, Berisha pro Saison an die 1,5 Millionen Euro netto verdienen.

Der Abgang des offensiven Mittelfeldmanns ist der bisher einzig namhafte in diesem Sommer. Sportdirektor Christoph Freund streute dem 25-Jährigen zum Abschied nach sechs Jahren Salzburg Rosen. "Für uns war klar, dass sein Weg irgendwann weiter nach oben gehen und er den Schritt in eine der Top-Ligen Europas machen wird. Wir sind stolz, dass er so lange bei uns war, und den Club mit seiner vorbildlichen Art - auf dem Platz und auch außerhalb - mitgeprägt hat. Wir wünschen ihm alles Gute auf seinem weiteren Weg."

Berisha absolviert Medizincheck für Lazio - Medien

Der italienische Fußball-Erstligist Lazio Rom steht unmittelbar vor der Verpflichtung des Salzburgers Valon Berisha. Laut italienischen Medien ist der Mittelfeldspieler am Samstagvormittag in Rom zu medizinischen Checks eingetroffen. Bereits am Samstagnachmittag soll der 25-jährige Kosovare einen Fünfjahresvertrag unterzeichnen, berichtete Gazzetta dello Sport. Die Römer sollen sich die Dienste des Nationalspielers sieben Millionen Euro kosten lassen. Beim FC Red Bull Salzburg stand Berisha seit 2012 unter Vertrag und avancierte zu einer tragenden Säule im Spiel der „Bullen“. In 233 Spielen erzielte Berisha 45 Tore und steuerte 65 Vorlagen bei.

Salzburg klärte bereits zwei weitere Personalien: David Atanga wird in die zweite deutsche Bundesliga zu Greuther Fürth verliehen. Für Marco Djuricin endet das wenig ruhmreiche Engagement hingegen fix. Der 25-jährige Stürmer bleibt bei seinem bisherigen Leihverein Grasshopper Club Zürich und unterschrieb dort für zwei Jahre.

Fellaini bleibt Manchester United treu

Der belgische Nationalspieler Marouane Fellaini bleibt Manchester United erhalten. Wie der englische Premier-League-Klub am Freitag mitteilte, hat der derzeit bei der WM in Russland tätige 30-jährige Mittelfeldakteur seinen Vertrag bis zum 30. Juni 2020 verlängert. Der Kontrakt beinhaltet eine Option für ein weiteres Spieljahr bei Englands Rekordmeister.

"Ich bin froh, dass meine Reise als Spieler von Manchester United weitergeht", ließ Fellaini via Twitter aus dem WM-Camp in Dedowsk wissen. Fellaini ist seit 2013 für ManUnited tätig und brachte es in 156 Pflichtspielen auf 20 Tore.

Willi Ruttensteiner geht nach Israel

Der frühere ÖFB-Sportdirektor Willi Ruttensteiner beginnt am 1. Juli als Technischer Direktor des israelischen Fußball-Verbandes. Das gab sein neuer Arbeitgeber am Donnerstag bekannt. 

Ruttensteiner war zuletzt auch als Sportdirektor bei Lewski Sofia im Gespräch, am Donnerstag befand er sich aber bereits zur Vertragsunterzeichnung in Tel Aviv. Israels Verbandspräsident Ofer Eini bezeichnete seine Bestellung nach den Verhandlungen als "wichtigen Schritt" für den israelischen Fußball.

Beim ÖFB war Ruttensteiner nach der verpatzten WM-Qualifikation im Herbst als Sportdirektor von Peter Schöttel ersetzt worden.

Wayne Rooney zieht es in die USA

Der ehemalige englische Fußball-Nationalspieler Wayne Rooney wechselt britischen Medien zufolge vom FC Everton zu DC United in die nordamerikanische Profi-Liga MLS.

Rooney habe sich mit dem US-Club auf einen Zweijahresvertrag geeinigt, berichtete der Sportnachrichtensender Sky Sports News. Der 32-jährige Stürmer, der nach 13 Jahren beim englischen Rekordmeister Manchester United vor der zurückliegenden Premier-League-Saison zu seinem Jugendclub Everton zurückgekehrt war, soll noch diese Woche in Washington eintreffen und das Training mit seinem neuen Team aufnehmen.

Andrei Ivan kommt leihweise aus Russland

Rapid hat am Sonntag die nächste Neuverpflichtung für die kommende Saison fixiert. Die Hütteldorfer nahmen den Rumänen Andrei Ivan vorerst leihweise für ein Jahr plus Kaufoption unter Vertrag. Der 21-Jährige, der bei sechs Länderspielen hält, kommt vom FK Krasnodar und kann als Stürmer oder Flügelspieler eingesetzt werden.

Laut Rapid-Angaben zahlte Krasnodar vor einem Jahr kolportierte vier Millionen Euro an Universitatea Craiova. Beim russischen Club brachte es Rapids erster rumänischer Legionär in der vergangenen Spielzeit nur auf neun Pflicht-Spieleinsätze, allesamt als Einwechselspieler.

Rapids Sport-Geschäftsführer Fredy Bickel freute sich über den fünften neuen Spieler nach Andrija Pavlovic, Marvin Potzmann, Manuel Martic und Christoph Knasmüllner. "Mit Andrei Ivan stößt ein vielseitig einsetzbarer und sehr talentierter Offensivspieler zu uns. Er wird unsere Qualität in der Offensive weiter heben und kann auf allen Positionen im Angriff spielen", sagte der Schweizer und sprach in einer Club-Aussendung von "wirtschaftlich sehr guten Konditionen".

Stürmer Geubbels übersiedelt ins Fürstentum

Der französische Vizemeister AS Monaco hat am Dienstag die Verpflichtung des 16-jährigen Stürmers Willem Geubbels von Olympique Lyon perfekt gemacht. Der Klub aus dem Fürstentum zahlte 20 Millionen Euro Ablöse für den Teenager, der vergangene Saison als erster, im 21. Jahrhundert geborener Spieler in der League 1 debütiert hatte.

Vor Geubbels, an dem auch RB Leipzig sehr interessiert war, hatte Monaco im Jänner um die kolportierte Rekordsumme von 21 Millionen für einen 16-Jährigen bereits den Italiener Pietro Pellegri von Genoa geholt.

Pervan zieht es nach Wolfsburg

LASK-Kapitän Pavao Pervan wechselt in die deutsche Bundesliga zum VfL Wolfsburg. Der 30-jährige Torhüter hat mehr als siebeneinhalb Jahre für die Linzer gespielt, in Wolfsburg, wo er einen Dreijahresvertrag unterschrieb, ist er als Ersatzkeeper vorgesehen. Wolfsburg hat in der vergangenen Saison erst in der Relegation den Klassenerhalt geschafft. Im vergangenen Jahr ist Pervan erstmals in den Kader des österreichischen Nationalteams einberufen worden.

Abschied nach acht Jahren in den Niederlanden

Der zentrale Mittelfeldspieler Marcel Ritzmaier kehrt nach acht Jahren in den Niederlanden nach Österreich zurück. Der 25-Jährige unterschrieb am Sonntag bei Bundesligist WAC einen Einjahresvertrag mit Option auf eine weitere Saison. Ritzmaier hatte von 2012 bis 2017 einen Kontrakt bei Eindhoven, wurde an Cambuur-Leeuwarden (2013), Nijmegen (2015) und die Go Ahead Eagles verliehen (2016). 

Einer kommt, zwei müssen gehen

Christoph Knasmüllner verlässt nach nur einem halben Jahr den englischen Zweitligisten Barnsley und unterschreibt bis 2021 bei Rapid Wien. Mit den Stürmern Matej Jelic (zuletzt verliehen an Rijeka) und Maximilian Entrup (St. Pölten) einigten sich die Hütteldorfer auf eine einvernehmliche Trennung.

Griezmann bleibt Atletico treu

Frankreichs Stürmerstar Antoine Griezmann hat den Wechselgerüchten zwei Tage vor dem WM-Start der "Equipe Tricolore" ein Ende gesetzt. "Ich habe mich entschieden, zu bleiben", sagte der 27-Jährige am Ende einer 45-minütigen Doku des Senders "Movistar Plus" am Donnerstag. Griezmann gab demnach dem FC Barcelona einen Korb, der bereit war, die festgeschriebene Ablösesumme von 100 Mio. Euro zu zahlen.

Bei den "Rojiblancos" besitzt Griezmann zwar noch einen Vertrag bis 30. Juni 2022, dieser soll jedoch ab sofort zu verbesserten Bezügen weiterlaufen. Es kursieren Summen von 20 bis 23 Millionen Euro pro Jahr. Für Atletico hat Griezmann seit 2014 in 209 Partien 112 Tore erzielt, darunter jene zwei beim 3:0 im Europa-League-Finale gegen Marseille im Mai.

Haidara verlängert in Salzburg

Österreichs Meister Red Bull Salzburg und Amadou Haidara haben sich auf eine vorzeitige Vertragsverlängerung bis 31. Mai 2022 (ohne Ausstiegsklausel) geeinigt. Haidara war einer der Aufsteiger der Saison und wurde zuletzt immer wieder mit RB Leipzig und englischen Klubs in Verbindung gebracht.

Prominente Abgänge in München möglich

Bayern München könnte sich im Sommer von zwei Stammkräften trennen. Wie Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge erklärte, würden Boateng und Thiago die Freigabe erhalten.

Lopetegui: Erst Spanien, dann Real Madrid

Der spanische Fußball-Teamchef Julen Lopetegui übernimmt nach der WM das Traineramt bei Real Madrid. Das gab der Champions-League-Sieger am Dienstag bekannt. Der 51-Jährige erhielt bei den "Königlichen" einen Drei-Jahres-Vertrag und tritt die Nachfolge von Zinedine Zidane an. Unter dem Franzosen hatte Real dreimal in Folge die "Königsklasse" gewonnen.

Vieira folgt Favre in Nizza

Patrick Vieira kehrt nach Frankreich zurück und übernimmt den Trainerposten beim Ligue-1-Club OGC Nizza. Dies gaben der Club und Vieiras bisherige Arbeitgeber New York City FC am Montag bekannt. Nizza wurde bisher von Lucien Favre betreut, der Schweizer wechselte aber zu Borussia Dortmund. Der 41-jährige, Weltmeister mit Frankreich 1998, trainierte seit 2016 in der US-Major-League-Soccer.

Bale will zurück in die Premier League

Er will weg aus Madrid, wird aber nicht in München landen: Gareth Bale will lieber wieder in die Premier League spielen, sollte sich Real Madrid zu einem Verkauf des Walisers durchringen. Der 28-Jährige hat laut "Daily Mirror" mit den Königlichen abgeschlossen. Bayern erteilte er einen Korb, nun soll Manchester United seine Wunschdestination sein.

349 Millionen Euro Ablöse für Neymar - nur ein Gerücht?

Vollkommen absurd wird der Transfermarkt in diesem Sommer, sollte Real Madrid tatsächlich in den Ring steigen und um Neymar wettbieten. Der Brasilianer, 26, wechselte für 222 Millionen Euro Ablöse im Sommer 2017 von Barcelona zu Paris SG. Nun wollen, schenkt man Boulevardmedien wie „Sun“ etwas Glauben, die Spanier Neymar mit 349 Millionen Euro aus Paris loseisen.

Sein Vertrag läuft bis 2022, enthält tatsächlich eine Ausstiegsklausel (ab 300 Mio. €), die aber erst mit 1. September 2018 möglich ist. Damit wäre sein Verbleib von 18 Monaten bei SG gesichert, und ein Zubrot. Real soll dank „Nike“ 49 Millionen drauflegen, damit der Brasilianer bereits nach der WM wechseln kann.

Gelingt das, ist auch Adidas, bislang Ausrüster der Königlichen, aus dem Spiel. Ungeklärt aber bleibt die Frage, was dann mit Cristiano Ronaldo passieren würde. Dass er neben Neymar die "zweite Geige" spielen würde, scheint ausgeschlossen.

Barcelona lockt Bayerns Thiago

Der FC Barcelona hat großes Interesse an einer Rückkehr von Mittelfeldspieler Thiago. Laut der spanischen Zeitung "Sport" sind die Katalanen bereit 50 Millionen Euro zu zahlen, Bayern München soll jedoch rund 80 Millionen Euro fordern. Deshalb soll Barcelona nun zusätzlich zur Ablöse Linksverteidiger Lucas Digne anbieten.

Napoli interessiert sich für Lainer

An Salzburgs Rechtsverteidiger Stefan Lainer soll Medienberichten zufolge Italiens Vizemeister SSC Napoli Interesse bekunden. Ob bereits eine konkrete Anfrage für den ÖFB-Teamspieler eingegangen sei, wollte Salzburgs Sportdirektor Christoph Freund am Donnerstag nicht kommentieren. "Dass Interesse von guten Vereinen da ist, wissen wir", sagte Freund über den 25-Jährigen, der in Salzburg noch bis 2022 unter Vertrag steht. "Er ist einer der interessantesten Rechtsverteidiger in Europa."

Italienische Medien hatten berichtet, dass Napoli als Alternative zum Albaner Elseid Hysaj, der den Club bei einem entsprechenden Angebot (Ausstiegsklausel 50 Mio. Euro) verlassen könnte, an Lainer interessiert sei. Laut "Gazzetta dello Sport" sollen die Salzburger rund zehn Millionen Euro für den sechsfachen Internationalen verlangen.

Ronaldo verlässt angeblich Real

Die Gerüchte um einen Abschied von Superstar Cristiano Ronaldo von Champions-League-Sieger Real Madrid verdichten sich. "Ronaldo verlässt Real", titelte die portugiesische Zeitung "Record" am Donnerstag und fügte hinzu, die Entscheidung sei "unwiderruflich". Grund sei, dass Real-Präsident Florentino Perez den Forderungen des 33-Jährigen nach einer Verbesserung seiner Bezüge nicht nachkommen wolle.

Die spanische Zeitung "Marca" schrieb unter Berufung auf eigene Quellen, der Generaldirektor der Königlichen, Jose Angel Sanchez, habe sich erst vor wenigen Tagen mit Ronaldos Agent Jorge Mendes getroffen, um diesem mitzuteilen, dass der Club nicht bereit sei, die Forderungen des portugiesischen Torjägers zu erfüllen.

Der Vertrag des Starstürmers in Madrid läuft noch bis 2021. Darin ist eine astronomische Ablösesumme von einer Milliarde Euro festgelegt, sollte er den Club vorzeitig verlassen. Spitzenclubs in Italien, Frankreich oder England seien Ronaldos mögliche Ziele, hieß es.

Alaba spricht über seine Zukunft

David Alaba wird auch kommende Saison für Bayern München spielen. "Ich habe Vertrag bis 2021. Ich fühle mich in München sehr wohl. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen", erklärte der 25-Jährige in einem Interview mit der "Bild"-Zeitung. Zuletzt waren Gerüchte um einen Wechsel zu Real Madrid aufgekommen.

Rapid ist sich mit Knasmüllner einig

Christoph Knasmüllner, 26, steht vor einer Vertragsunterschrift bei Rapid Wien. Der Mittelfeldspieler war erst Ende Jänner von Ligarivalen Admira zum englischen Zweitligisten Barnsley gewechselt, nun soll er nach Österreich zurückkehren. Wie "Sky Sport Austria" berichtet müssen sich die beiden Klubs nur noch auf eine Ablösesumme verständigen.

60 Millionen für Fred

Manchester United hat den ersten Transfer für die kommende Saison perfekt gemacht. Der brasilianische Mittelfeldspieler Fred wechselt vom ukrainischen Klub Schachtar Donezk zum englischen Rekordmeister. Nach Informationen britischer Medien soll United für den 25-Jährigen knapp 60 Millionen Euro bezahlen.

Fred, der mit vollem Namen Frederico Rodrigues de Paula Santos heißt, erzielte in fünf Jahren und 101 Spielen für Donezk zehn Tore. Er hat bisher acht A-Länderspiele im Brasilien-Dress absolviert und wurde von Nationalcoach Tite ins Aufgebot für die WM in Russland berufen.

Röcher geht ins Ausland

Cupsieger und Vizemeister Sturm Graz verliert Thorsten Röcher nach Deutschland. Der Mittelfeldspieler wechselt zum FC Ingolstadt in die 2. Bundesliga. Röcher kam im Sommer 2017 ablösefrei vom SV Mattersburg und bestritt 37 Spiele bei den Grazern, in denen er acht Tore sowie 17 Vorlagen erzielte.

"Die Entscheidung habe ich mir nicht leicht gemacht, weil ich mit meinem ganzen Herzen dabei war. Mit meinen 26 Jahren möchte ich den Sprung ins Ausland wagen und hoffe, bei einer eventuellen Österreich-Rückkehr, noch einmal das schwarz-weiße Trikot überziehen zu dürfen", erklärte Röcher.

Ein ablösefreies Duo für St. Pölten

Der SKN St. Pölten hat einen Tag nach erfolgreich absolvierter Relegation doppelt auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Die Niederösterreicher verpflichteten den 32-jährigen Stürmer Rene Gartler ablösefrei vom LASK, für den er seit Sommer 2015 gespielt hatte. Zudem nahm der Bundesligist den zuletzt bei Sturm Graz tätig gewesenen 23-jährigen Linksverteidiger Patrick Puchegger unter Vertrag. Beide unterschrieben vorerst für ein Jahr.

Ein Abwehr-Talent für Salzburg

Red Bull Salzburg hat sich einmal mehr die Dienste eines Nachwuchsteamspielers gesichert. Am Montag gaben der Fußballmeister die Verpflichtung des 18-jährigen Kilian Ludewig von RB Leipzig bekannt, der Außenverteidiger trug mehrfach das Dress von Deutschlands U16, U17 und U18. Ludewig erhielt einen Vertrag bis Mai 2022 und wird als Liefering-Kooperationsspieler auch im Salzburg-Kader stehen.

United hat Interesse an Fred

Manchester United steht laut brasilianischen Medienberichten vor der Verpflichtung des brasilianischen Teamspielers Fred. Der Mittelfeldmann von Schachtar Donezk soll am Montag einen Medizincheck beim englischen Fußball-Vizemeister absolvieren. Für den 25-Jährigen soll Manchester kolportierte 55 Millionen Euro an den ukrainischen Klub überweisen. Fred steht im WM-Aufgebot des Rekordweltmeisters. 

WAC verlängert mit Torhüter Kofler

Der Wolfsberger AC hat den mit Saisonende ausgelaufenen Vertrag mit Torhüter Alexander Kofler um ein Jahr verlängert. Der 31-Jährige geht damit in seine sechste Saison bei den Lavanttalern. Kofler kam 2017/18 auf 24 Liga-Einsätze, verlor im Finish seinen Platz im WAC-Gehäuse jedoch an Christian Dobnik.

Kerschbaumer zum FC Ingolstadt

Konstantin Kerschbaumer ist vom englischen Zweitligisten FC Brentford zum deutschen Zweitliga-Klub FC Ingolstadt gewechselt. Der 25-jährige Mittelfeldspieler unterschrieb bei den "Schanzern" einen Dreijahresvertrag bis Sommer 2021. Der Ex-Admira-Spieler war bereits in der Vorsaison leihweise in Deutschland tätig gewesen: Für Arminia Bielefeld verbuchte Kerschbaumer acht Treffer und sechs Vorlagen.

Bern findet Hütter-Nachfolger

Die Young Boys Bern haben Gerardo Seoane als neuen Cheftrainer verpflichtet. Der 39-Jährige folgt beim Schweizer Meister auf Erfolgscoach Adi Hütter, der YB nach dem überlegenen Titelgewinn in Richtung Eintracht Frankfurt verlassen hatte. Der schweizerisch-spanische Doppelstaatsbürger Seoane betreute zuletzt seit Jänner den Berner Ligakonkurrenten FC Luzern.

Austria holt ablösefreien Admiraner

Die Wiener Austria bastelt weiter am künftigen Kader. Der Tabellen-Siebente der abgelaufenen Meisterschaft vermeldete die Verpflichtung von Thomas Ebner. Der vielseitig einsetzbare Defensivspieler kommt ablösefrei und unterschrieb einen Vertrag bis 2021. Zuletzt spielte der 26-jährige Ebner für die Admira, mit der er heuer den Sprung in die Europa-League-Qualifikation schaffte.

(red.)

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