Apple präsentiert iPhone XS, XS Max, XR und Apple Watch 4

Ticker-Nachlese Die Gerüchte haben sich nur teilweise bewahrheitet, Apple hat während seines Events drei neue iPhones mit irritierender Namensgebung und eine Apple Watch 4 vorgestellt. iPads blieb das Unternehmen schuldig.

Samsung hat sein Galaxy Note 9 bereits vorgestellt, Huawei wird am 16. Oktober das Mate 20 präsentieren. Apple hat am Mittwochabend seinen Produktreigen für das Weihnachtsgeschäft vorgestellt. Das Feuerwerk blieb aus. Die neuen iPhones haben alle Gerüchte bestätigt; inklusive einer verwirrenden Namensgebung. Dem X - das als 10 ausgesprochen wird, wurden weitere Buchstaben angehängt und die Plus-Version heißt jetzt Max. Mehr als zwei Stunden nahm sich Apple für seine vier neuen Geräte Zeit, wobei eher die Apple Watch als die neuen iPhones im Fokus standen.

Die aufgefrischte Version des iPhone X, das im Vorjahr vorgestellt wurde und erstmals ohne Home-Button auf den Markt kam, heißt jetzt - mit aktualisierter Technik - iPhone XS, das den Rufnamen iPhone 10S trägt. Wie auch beim iPhone 10 hat das Gerät ein 5,8 Zoll großes Display und einen leistungsstarken Prozessor, der den Namen A12 trägt und von Samsung und TMC produziert wird - nach dem Design von Apple.

Die Evolution der iPhones. – Die Presse/Gregor Käfer
Es wird in den Speicherversionen 64 GB, 128 und 256 GB angeboten. Der Preis für das Modell liegt zwischen 1149 und 1549 Euro, womit Apple deutlich die 1000-Euro-Grenze überschritten hat. 

1650 Euro für 512 Gigabyte Variante des iPhone XS Max

Noch teurer wird es bei der Plus-Variante, dem iPhone XS Max. Dieses startet in der ähnlichen technischen Ausstattung mit Dual-Kamera mit 64 internem Speicher bei 1249. Die 128 GB Version schlägt mit 1419 Euro zu Buche. Die 512 GB Variante mit 1649 Euro.

Die Dollar-Preise sind leider nicht 1:1 umzulegen.
Die Dollar-Preise sind leider nicht 1:1 umzulegen.
Die Dollar-Preise sind leider nicht 1:1 umzulegen. – APA/AFP/GETTY IMAGES/JUSTIN SULL

Das iPhone XR ist das bunteste der drei Modelle (sechs Farben) und auch das günstigste. Das LCD-Display misst 6,1 Zoll und startet bei 849 Euro. Dieses Modell kommt ein bisschen später als die beiden Hauptmodelle auf den Markt. Während der Vorverkauf des iPhone XS und XS Max bereits am 14. September beginnt und sie am 21. September in den Handel kommen, startet der Verkauf des iPhone XR erst am 26. September.

Der eigentliche Star des Abends: Apple Watch

Die Uhr ist der Jungspund im Apple-Portfolio und dennoch hat sich das Device am Uhrenmarkt den ersten Platz sichern können. Laut Apple-Chef Tim Cook ist man nicht nur Spitzenreiter im Bereich smarter Uhren, sondern auch bei analogen Uhren. Die Apple Watch hat ein paar ernstzunehmende Funktionen erhalten. Darunter eine EKG-Funktion, die auch von der Food and Drug Administration als medizinisches Produkt genehmigt wurde. Wie es sich in anderen Ländern mit einer derartigen Zertifizierung verhält, bleibt abzuwarten.

(c) APA/AFP/GETTY IMAGES/JUSTIN SULLIVAN (JUSTIN SULLIVAN)

Die Uhr bietet ein größerers Display im Vergleich zu seinen Vorgängern, ist aber insgesamt gleich groß geblieben. Geschuldet ist das den verschmälerten Rändern. Die Front besteht fast nur noch aus Display. Nach wie vor ist die Apple Watch mit 40 und 44 Millimeter großem Gehäuse erhältlich. Acht verschiedene Bereiche zeigen unterschiedlichste und individualisierbare Informationen wie Puls, Schrittzähler, Temperatur und anstehende Termine an.

Die eSIM-Variante wird hierzulande aufgrund fehlender Standards nicht angeboten werden. Die Uhr ist ab 429 Euro erhältlich und ist ebenfalls ab dem 21. September erhältlich.

Abruptes, fast liebloses Ende eines lange erwarteten Events

Die Ladematte worüber die Apple-Geräte kabellos geladen werden können, blieb Apple schuldig; trotz zahlreicher Leaks und Gerüchte im Vorfeld. Auch den iPads war kein Update vergönnt. Nahezu lieblos zählte Apple die Software-Updates für MacOS Mojave und den HomePod auf. Wo meistens noch minutenlange Dankesreden folgen und Bands ihre neuesten Singles prsäentieren dürfen, gab es einen knappen Dank an die Mitarbeiter und schon gingen die Lichter aus. Wenig Glanz für das sonst so schön aufpolierte Apple-Event.

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