Huawei MateBook X Pro

Den Apple-Schuhen entwachsen

2016 hat Huawei seinen ersten Laptop auf den Markt gebracht. In Barcelona präsentierte der chinesische Hersteller drei Geräte in drei verschiedenen Größen und Preisklassen. Das Gustostück ist das MateBook X Pro in der zweiten Generation.

Huawei ist vielseitig. Vom Netzwerkausrüster zum Smartphone-Hersteller. Der chinesische Konzern hat bereits erste Schritte auf dem PC-Markt gemacht. Auf dem diesjährigen Mobile World Congress präsentierte das Unternehmen nun drei weitere Modelle der MateBook-Serie.

Text und Bild: Barbara Steinbrenner

(c) Huawei

Vier Varianten stehen dem Kunden bei der MateBoo-Serie zur Auswahl. Die kleinste Variante verfügt über ein 2K-Touch-Display. Bei den Anschlüssen setzt Huawei auf zwei Mal USB-Typ-C und einen Klinkenstecker-Anschluss für Kopfhörer. Tunderbolt sucht man in der Version vergeblich. Das 13-Zoll-Gerät gibt es mit Intel i5 oder i7 Prozessor.

(c) Huawei

Das 14 Zoll Display, das 90 Prozent der Front einnimmt, löst ebenfalls mit 2K auf (2160 x 1440 Pixel). Dieses Modell unterschiedet sich vom 13-Zoll-Modell, dass es nur eine Intel i7 Version (achte Generation) geben wird. Es hat zudem mehr Speicher und eine dedizierte Grafikkarte. Außerdem gibt es mehr Anschlüsse: ein USB 2.0, ein USB 3.0, ein USB-Typ-C und einen HDMI-Anschluss. Außerdem ist hier wieder die Kamera zwischen den F-Tasten versenkt. Mit dem Akku sollen bis zu 15 Stunden Video und 10,5 Stunden Surfen im Web möglich sein.

(c) diepresse.com/Barbara Steinbrenner

Alle drei Geräte haben die von Huawei als One-Hop bezeichnete Funktion. Damit können Bilder vom Smartphone direkt und ohne Kabel auf den PC übertragen werden. Ausgelöst wird die Aktion durch NFC, die Daten werden dann über Wlan übertragen. Voraussetzung dafür ist mindestens Huawei Emui 9 (Huaweis Benutzeroberfläche). In ersten Versuchen versuchte das bereits recht gut.

(c) diepresse.com/Barbara Steinbrenner

Huawei verspricht, dass der Upload von 500 Fotos innerhalb einer Minute möglich sein soll. Ein Video mit einem Gigabyte soll innerhalb von 35 Sekunden auf den Laptop "wandern". Außerdem kann mit dem Smartphone Bildschirminhalt vom Notebook mitgeschnitten werden. 60 Sekunden lang lässt sich alles aufnehmen, was auf dem Laptop zu sehen ist. 

(c) diepresse.com/Barbara Steinbrenner

Dafür muss das Smartphone nur auf das "Huawei Share"-Pickerl gelegt werden. Die Kommunikation funktioniert in beide Richtungen. Außerdem kann Text aus einem Bild extrahiert werden und per Copy-Paste direkt vom Laptop auf das Smartphone geschickt werden und vice versa.

(c) diepresse.com/Barbara Steinbrenner

Das Herzstück des Trios ist das  MateBook X Pro, das all die Funktionen und mehr in dem 15-Zoll-Gerät vereint. Auch hier kommt der Intel i7 Prozessor zum Einsatz. Das 13,9 Zoll große Gerät bietet eine Auflösung von 2000 x 3000 Pixel. Die Screen-to-body-Ratio beträgt 91 Prozent. Auch hier gibt es eine Thunderbolt-Unterstützung sowie zwei USB-Typ-C-Anschlüsse. Bei der Grafikunterstützung setzt Huawei auf die MX2050 mit 2GB GDDR5 RAM. Ein Smart-Cooling-System soll vor Überhitzung schützen. Und vier Lautsprecher sorgen für vollen Dolby-Atmos-Sound.

(c) diepresse.com/Barbara Steinbrenner

Nach Österreich kommt das Huawei MateBook 13 in der Farbe Space Grey. Ab Ende März wird es zum unverbindlichen Richtpreis von 999 Euro im Fachhandel erhältlich sein. Mitte Juni folgt das Huawei MateBook 14, ebenfalls in Space Grey. Informationen zu den MateBook 14 Preisen in Österreich werden ebenfalls in den kommenden Wochen bekannt gegeben.

(c) diepresse.com/Barbara Steinbrenner

Das MateBook X Pro hat noch keinen offiziellen Preiszettel und auch keinen Termin für einen Verkaufsstart. Unklar ist, ob das Gerät in Österreich auf den Markt kommen wird.

Auf jeden Fall zeigt Huawei, dass es auch mit eigenen Ideen und Funktionen aufwarten kann. Die Verarbeitung ist auf den ersten Blick ausgezeichnet und lässt keine Wünsche offen. Und die One Hop Funktion ist äußerst praktisch. Bei der Funktionalität hat sich Huawei von Apple distanziert. Äußerlich und auch was den Namen betrifft, bleibt die Nähe zu den Apple-Geräten aber bestehen.

(c) Huawei
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Huawei ist vielseitig. Vom Netzwerkausrüster zum Smartphone-Hersteller. Der chinesische Konzern hat bereits erste Schritte auf dem PC-Markt gemacht. Auf dem diesjährigen Mobile World Congress präsentierte das Unternehmen nun drei weitere Modelle der MateBook-Serie.

Text und Bild: Barbara Steinbrenner

(c) Huawei

Vier Varianten stehen dem Kunden bei der MateBoo-Serie zur Auswahl. Die kleinste Variante verfügt über ein 2K-Touch-Display. Bei den Anschlüssen setzt Huawei auf zwei Mal USB-Typ-C und einen Klinkenstecker-Anschluss für Kopfhörer. Tunderbolt sucht man in der Version vergeblich. Das 13-Zoll-Gerät gibt es mit Intel i5 oder i7 Prozessor.

(c) Huawei

Das 14 Zoll Display, das 90 Prozent der Front einnimmt, löst ebenfalls mit 2K auf (2160 x 1440 Pixel). Dieses Modell unterschiedet sich vom 13-Zoll-Modell, dass es nur eine Intel i7 Version (achte Generation) geben wird. Es hat zudem mehr Speicher und eine dedizierte Grafikkarte. Außerdem gibt es mehr Anschlüsse: ein USB 2.0, ein USB 3.0, ein USB-Typ-C und einen HDMI-Anschluss. Außerdem ist hier wieder die Kamera zwischen den F-Tasten versenkt. Mit dem Akku sollen bis zu 15 Stunden Video und 10,5 Stunden Surfen im Web möglich sein.

(c) diepresse.com/Barbara Steinbrenner

Alle drei Geräte haben die von Huawei als One-Hop bezeichnete Funktion. Damit können Bilder vom Smartphone direkt und ohne Kabel auf den PC übertragen werden. Ausgelöst wird die Aktion durch NFC, die Daten werden dann über Wlan übertragen. Voraussetzung dafür ist mindestens Huawei Emui 9 (Huaweis Benutzeroberfläche). In ersten Versuchen versuchte das bereits recht gut.

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Huawei verspricht, dass der Upload von 500 Fotos innerhalb einer Minute möglich sein soll. Ein Video mit einem Gigabyte soll innerhalb von 35 Sekunden auf den Laptop "wandern". Außerdem kann mit dem Smartphone Bildschirminhalt vom Notebook mitgeschnitten werden. 60 Sekunden lang lässt sich alles aufnehmen, was auf dem Laptop zu sehen ist. 

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Dafür muss das Smartphone nur auf das "Huawei Share"-Pickerl gelegt werden. Die Kommunikation funktioniert in beide Richtungen. Außerdem kann Text aus einem Bild extrahiert werden und per Copy-Paste direkt vom Laptop auf das Smartphone geschickt werden und vice versa.

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Das Herzstück des Trios ist das  MateBook X Pro, das all die Funktionen und mehr in dem 15-Zoll-Gerät vereint. Auch hier kommt der Intel i7 Prozessor zum Einsatz. Das 13,9 Zoll große Gerät bietet eine Auflösung von 2000 x 3000 Pixel. Die Screen-to-body-Ratio beträgt 91 Prozent. Auch hier gibt es eine Thunderbolt-Unterstützung sowie zwei USB-Typ-C-Anschlüsse. Bei der Grafikunterstützung setzt Huawei auf die MX2050 mit 2GB GDDR5 RAM. Ein Smart-Cooling-System soll vor Überhitzung schützen. Und vier Lautsprecher sorgen für vollen Dolby-Atmos-Sound.

(c) diepresse.com/Barbara Steinbrenner

Nach Österreich kommt das Huawei MateBook 13 in der Farbe Space Grey. Ab Ende März wird es zum unverbindlichen Richtpreis von 999 Euro im Fachhandel erhältlich sein. Mitte Juni folgt das Huawei MateBook 14, ebenfalls in Space Grey. Informationen zu den MateBook 14 Preisen in Österreich werden ebenfalls in den kommenden Wochen bekannt gegeben.

(c) diepresse.com/Barbara Steinbrenner

Das MateBook X Pro hat noch keinen offiziellen Preiszettel und auch keinen Termin für einen Verkaufsstart. Unklar ist, ob das Gerät in Österreich auf den Markt kommen wird.

Auf jeden Fall zeigt Huawei, dass es auch mit eigenen Ideen und Funktionen aufwarten kann. Die Verarbeitung ist auf den ersten Blick ausgezeichnet und lässt keine Wünsche offen. Und die One Hop Funktion ist äußerst praktisch. Bei der Funktionalität hat sich Huawei von Apple distanziert. Äußerlich und auch was den Namen betrifft, bleibt die Nähe zu den Apple-Geräten aber bestehen.

(c) Huawei
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