Zukunftsvisionen: Smartphones, die sich selbst zusammenbauen

MIT-Forscher wollen Smartphones beibringen, sich selbst zu "finden". Skylar Tibbits zufolge ein natürlicher Prozess, der auf der Erde gang und gäbe ist.

MIT

Das Massachusetts Institute of Technology (MIT) ist bekannt dafür, Professoren und Studenten Raum für ungewöhnliche Ideen zu lassen. Dazu gehört unter anderem auch das Self Assembly Lab von Wissenschaftler Skylar Tibbits, der nun eine Methode vorgestellt hat, bei der sich Smartphones selbst zusammensetzen.

Tibbits ist in der Branche vor allem in Bezug auf 4D-Druck bekannt. Dabei ist Zeit die vierte Dimension. Gedruckte Objekte sollen über die Zeit ihre Form und Eigenschaften verändern.

Vorbild Natur

Dabei verfolgt Tibbits folgenden Ansatz: Alles Natürliche auf dieser Erde hat die Fähigkeit sich selbst zusammenzusetzen. Egal ob DNS, Zellen oder Proteine. Es ist ein natürlicher Prozess, während, so Tibbits, hingegen der Mensch beim Zusammenbauen von Gegenständen und Komponenten eine Zusammengehörigkeit erzwingt.

Er entwickelte bereits einen Tisch, der sich durch einen Griff von einer Platte in einen stehendes Objekt "wandeln" ließ. Derzeit arbeitet er daran, dass sich Smartphones selbst zusammenfinden. Dabei werden die Komponenten in eine Art Betonmischer gegeben. Über Magneten finden sich die passenden Teile automatisch zusammen.

Derzeit handelt es sich noch um ein Konzept, aber laut Tibbits könnten in Zukunft Hersteller binnen kürzester Zeit mühelos Smartphones herstellen. Es würde nicht nur immense Ressourcen und Arbeitskräfte einsparen und somit auch Kosten, sondern auch bei der Entwicklung des Designs würden sich neue Türen öffnen.

Zur besseren Vorstellung nennt der MIT-Absolvent Googles Project Ara, das auf dem Prinzip einzelner Module besteht.

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(bagre)

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