Steirische Transformatoren sollen New Yorks Stromnetz sicherer machen

Im oststeirischen Siemens-Werk Weiz wurden in Rekordzeit Notfalltransformatoren für die Weltmetropole gebaut.

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"Erste-Hilfe-Kasten" für Notfälle – (c) Siemens

Siemens hat dem amerikanischen Netzbetreiber Con Edison of New York Inc. sechs mobile Plug-and-Play-Transformatoren geliefert. Die Transformatoren wurden im Siemens-Werk im oststeirischen Weiz entwickelt und gefertigt. Die Transformatoren sollen das New Yorker Stromnetz stabiler machen, hieß es am Montag in einer Aussendung von Siemens. Über den Wert des Geschäfts wurde nichts verlautet.

Bei den Anlagen handelt es sich um neuartige Plug-and-Play-Transformatoren für den Notfalleinsatz. Die erste Installation sei in Rekordzeit von 30 Arbeitsstunden innerhalb von drei Tagen gemeinsam mit Energieversorger Con Edison erfolgreich durchgeführt worden. Gewöhnlich dauere es nach Ausfällen - beispielsweise nach extremen Wetterereignissen wie Hurrikanen oder anderen gravierenden Ereignissen an Umspannstationen - mehrere Wochen, um einen Transformator an den Bestimmungsort zu transportieren und zu installieren.

"Unser Konzept zur Netzverfügbarkeit ist ein echter 'Erste-Hilfe-Kasten' für Notfälle", so Beatrix Natter, Chefin der Business Unit Transformers bei Siemens Energy Management. Die mobilen Transformatoren sind auch für geplante Abschaltungen während Wartungsintervallen vorgesehen.

(APA)

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