Legen sich Kurz und Strache mit der Wirtschaft an?

Unternehmen haben Jobs geschaffen, weil man ihnen den Beschäftigungsbonus versprochen hat. Doch ÖVP und FPÖ prüfen eine Abschaffung oder eine Kürzung. Auch weil viele Jobs an Ausländer gingen.

Viele Firmen - wie auf dem Bild Magna in der Steiermark - wollen für neue Mitarbeiter einen staatlichen Zuschuss.
Schließen
Viele Firmen - wie auf dem Bild Magna in der Steiermark - wollen für neue Mitarbeiter einen staatlichen Zuschuss.
Viele Firmen - wie auf dem Bild Magna in der Steiermark - wollen für neue Mitarbeiter einen staatlichen Zuschuss. – (c) Bloomberg

Wien. Der Andrang auf den Beschäftigungsbonus ist enorm: Schon 11.766 Unternehmen haben den Zuschuss beantragt. Damit wurden 55.101 neue Jobs geschaffen. Doch nun prüfen ÖVP und FPÖ, den Bonus abzuschaffen oder zu kürzen. Die Industriellenvereinigung und die Wirtschaftskammer schlagen Alarm und fordern Rechtssicherheit. Bei dem Beschäftigungsbonus handelt es sich um ein Prestigeprojekt von SPÖ-Bundeskanzler Christian Kern. Vorgesehen ist, dass Firmen für jeden seit Juli 2017 neu eingestellten Mitarbeiter drei Jahre lang die Hälfte der Lohnnebenkosten refundiert bekommen.

Das ist drin:

  • 3 Minuten
  • 468 Wörter
  • 1 Bild

Sie sind bereits Abonnent?

Klicken Sie hier, um sich einzuloggen

("Die Presse", Print-Ausgabe, 06.12.2017)

Die Presse - Testabo

Testen Sie jetzt „Die Presse“ und „Die Presse am Sonntag“ sowie das „Presse“-ePaper und sämtliche digitale premium‑Inhalte 3 Wochen kostenlos und unverbindlich.

Jetzt 3 Wochen testen
Meistgelesen
    Meistgekauft